Fettab­sau­gung in Berlin — Für eine schöne, schlanke Figur

Fettpolster entstehen durch eine Ansamm­lung von Fettzellen (Adipo­zyten) in einem bestimmten Areal. Durch gewisse Umstände (Ernäh­rung, Krank­heiten, Schwan­ger­schaft) können sich diese vergrö­ßern und führen somit zu einer Volumen­zu­nahme bestimmter Regionen des Körpers zu Lasten einer ausge­wo­genen Figur. Oftmals hat man geschlech­ter­ab­hängig verschieden gelagerte Fettpolster, die teils auch trotz Sport etc. verbleiben.

Erfahren Sie hier alles Wichtige zur Fettab­sau­gung in Berlin:

Schlanker Frauenoberkörper

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QUICK-FACTS

Eingriffs­dauer

Indivi­duell nach Umfang

Narko­seart

Indivi­duell nach Umfang; Vollnar­kose, lokale Betäubung

Klinik­auf­ent­halt

Nicht notwendig

Vor dem Eingriff

6 Stunden vor dem Eingriff keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen.

Nach dem Eingriff

Kompres­si­ons­mieder rund um die Uhr tragen. 4–6 Wochen.

Kosten

ab 1.500 €; exklu­sive Narkosekosten

Narben

sehr leichte Narben der Einstiche. Leicht zu verdecken.

Wo kommt die Fettab­sau­gung her?

Die Fettab­sau­gung ist ein Verfahren, welches sich erst im 20. Jahrhun­dert entwi­ckelt hat. Zunächst versuchte man Fett und überschüs­sige Hautmassen durch chirur­gi­sche Maßnahmen zu entfernen. Dies führte aller­dings zu großen Narben und einem unschönen ästhe­ti­schen Ergebnis. Seit den 60er und 70er Jahren entwi­ckelte sich dieses Verfahren zuneh­mend, so dass sich die Risiken der OP weitest­ge­hend minimiert haben.

Inwie­weit spielt die Veran­la­gung bei der Bildung von Fettpols­tern eine Rolle?

Sicher­lich gibt es geneti­sche Veran­la­gungen zur Ausbil­dung von Fettpols­tern bzw. Fettlei­big­keit an entspre­chenden Regionen. Aber auch die Ernährungs- und Lebens­um­stände führen häufig zu Überge­wicht und einer Unzufrie­den­heit mit dem Körper. Leider verbleiben auch nach Ernäh­rungs­um­stel­lung und Sport häufig Fettde­pots an entspre­chenden Körper­arealen, so dass hier letzt­end­lich nur eine Liposuk­tion zum Erfolg führt.

Gibt es einen Trend zur Fettabsaugung?

Fettab­sau­gung ist ein Dauer­thema. Vor allem in den vorsom­mer­li­chen Monaten kommen viele Patienten zu uns und wünschen dauer­hafte Fettpolster entfernt zu bekommen. Daher beträgt der Anteil von Fettab­sau­gungen in unserer Praxis ca. 30% und nimmt stetig, sowohl bei Männern als auch Frauen, zu.

Welche Bereiche können mit einer Fettab­sau­gung behan­delt werden?

Mit einer Fettab­sau­gung können nahezu alle Bereiche behan­delt werden, vornehm­lich saugen wir aber an Bauch/ Flanken/ Oberschenkel an den Kniein­nen­seiten ab. Aber auch die Liposuk­tion eines Doppel­kinnes ist sehr populär. Hinzu­kommen noch vielfäl­tige andere Regionen. Wir beraten Sie gerne in unserer Praxis­klinik in Berlin, welche Körper­re­gionen bei Ihnen erfolg­reich abgesaugt werden können.

Welche gesund­heit­li­chen Risiken entstehen durch Fettleibigkeit?

Im Rahmen der Fettlei­big­keit entstehen häufig Beglei­ter­kran­kungen wie Diabetes, Bluthoch­druck und Verkal­kungen der Gefäße, vornehm­lich der Herzkranz­ge­fäße. Um für sich persön­lich den Unter­schied zwischen Normal­ge­wicht, Überge­wicht und Fettlei­big­keit zu erheben, nutzt man den sogenannten Body-Mass-Index, welcher das Gewicht in Relation zur Größe setzt.

Wo liegen die Grenzen für eine Fettabsaugung?

Sicher­lich kann nicht jede Region optimal abgesaugt werden, auch sollte man für ein natür­li­ches Ergebnis eine gewisse Fettschicht im Unter­haut­fett­ge­webe belassen. Es lassen sich in der Summe auch nur gewissen Areale in einer Sitzung absaugen, wenn diese zu ausdehnt sind, wird der Körper mit zu viel Flüssig­keit belastet und es entstehen ungewollte Risiken.

Sehe ich nach einer Liposuk­tion wirklich schlanker bzw. wohlge­formter aus?

Zunächst erscheinen die abgesaugten Areale noch deutlich geschwollen und teils auch bluterguß­un­ter­laufen. Nachdem sich der Befund nach 4–6 Wochen stetig bessert, merken Sie bereits eine deutliche Verän­de­rung. Eine abschlie­ßende Beurtei­lung des postope­ra­tiven Ergeb­nisses lässt sich aber erst nach 6 Monaten erheben. Meist berichten die Patienten, dass Sie nun Kleidungs­stücke mit 1–2 Konfek­ti­ons­größen weniger tragen können. Häufig bietet eine Liposuk­tion auch einen Neustart in ein schlan­keres und selbst­be­wuß­teres Leben.

Welche Methoden zur Fettab­sau­gung gibt es?

In unserer Praxis­klinik in Berlin bieten wir sowohl die Wasserstrahl-assistierte Methode (WAL) als auch das tradi­tio­nelle Tumes­zenz­ver­fahren an. Im Weiteren existieren noch andere anerkannte Verfahren (Ultra­schall – bzw. Laser­un­ter­stützte Verfahren). Einzelne Modifi­ka­tionen der Technik werden am Handstück bzw. den Kanülen vorgenommen.

Welche Methoden sind heutzu­tage am erfolgreichsten?

Wissen­schaft­lich belegt unter­scheiden sich alle Verfahren hinsicht­lich der postope­ra­tiven ästhe­ti­schen Ergeb­nisse kaum. Sicher­lich sind einige Verfahren, wie auch die WAL, zum Teil gewebe­scho­nender und arbeits­er­leich­ternder. Trotz neuster Entwick­lungen und Techniken bleiben aber viele Kollegen und auch wir oftmals dem tradi­tio­nellen Tumes­zenz­ver­fahren treu.

Kann an einem Termin an mehreren Stellen Fett abgesaugt werden?

Sicher­lich kann man sich im Rahmen einer OP an mehreren Stellen Fett absaugen lassen. Diese sind jedoch im sehr ausge­dehnten Fall limitiert, da vor der Absau­gung die Areale mit der Tumens­zenz­lö­sung infil­triert werden müssen und zu viel Flüssig­keit den Körper belasten würde. Wir infomieren Sie gern im Rahmen unserer Sprech­stunde, wie ausge­dehnt eine Fettab­sau­gung in Ihrem Falle möglich ist.

Was muss ich vor der OP beachten?

Vor einer Opera­tion in Vollnar­kose sollten Sie darauf achten, dass Sie ca. 6 Stunden vor dem OP-Termin nichts essen, klare Flüssig­keiten (Wasser, ungesüßter Tee) können Sie in kleinen Mengen bis zu 2 Stunden vor der OP zu sich nehmen. Weiterhin sollten Sie einplanen sich ca. 1–2 Wochen aus dem Berufs­alltag fernzu­halten, da sowohl die Blutergüsse als auch der muskel­ka­ter­ar­tige Schmerz Sie körper­lich einschränken können.

Welche Vorun­ter­su­chungen sind notwendig?

Der Grund­stein ist eine ausführ­liche Beratung im Rahmen unserer Sprech­stunde. Dabei werden wir gezielt Fettde­pots Ihres Körpers bespre­chen und Möglich­keiten der Fettab­sau­gung aufzeigen. Die Risiken der Opera­tion werden Ihnen ausführ­lich erläu­tert, die Opera­tion und auch Methode werden bespro­chen und unsere Fachärzte Dr. Rippmann und Dr. Roessing werden Ihre Fragen detail­liert beant­worten. Bei ausge­dehnten Fettab­sau­gungen und entspre­chenden Vorer­kran­kungen führen wir vor der Opera­tion auch eine Blutab­nahme zur Kontrolle des Blutbildes und der Blutge­rin­nung durch.

Welche Rolle spielen Medika­mente, die regel­mäßig einge­nommen werden? Welche Medika­mente sollten vor einer OP nicht einge­nommen werden?

Wie vor jedem chirur­gi­schen Eingriff sollten Sie vor der OP auf jegliche blutver­dün­nende Medika­mente verzichten (z.B. ASS (Aspirin­prä­pa­rate) etc.) Bei sonstigen Neben­er­kran­kungen, für die Sie regel­mäßig Medika­mente einnehmen müssen, würden wir Sie bitten, erneut mit Ihrem Hausarzt, mit uns bzw. mit dem Narko­se­arzt die weitere Einnahme zu besprechen.

Auf welche Genuss­mittel sollte im Vorfeld verzichtet werden?

Vor der Opera­tion sollten Sie auf den ausgie­bigen Genuss von Tabak­waren verzichten. Dies kann zu Wundhei­lungs­stö­rungen führen und die Hämatom­nei­gung negativ beeinflussen.

Wie schnell bekomme ich einen Termin?

Ein OP-Termin kann je nach Auslas­tung unseres OP-Kalenders in Berlin termi­niert werden. Meist sind für diese Opera­tion die kälteren Kalen­der­mo­nate bevor­zugt, da die Kompres­si­ons­wä­sche 4–6 Wochen nach der OP zu tragen ist. Gern können Sie auch im Rahmen des Beratungs­ge­sprä­ches vorab einen OP- Termin reser­vieren. Dieser bleibt 2 Wochen für Sie gesichert und muss dann von Ihnen nochmals bestä­tigt werden.

Wie lange sollte ich mich beurlauben lassen?

Da es nach einer Liposuk­tion zu ausge­dehnten Hämatomen kommen kann bzw. einige Areale noch schmerz­haft sein können, empfehlen wir, sich nach einer Fettab­sau­gung ca. 1–2 Wochen aus dem beruf­li­chen Alltag zu nehmen.

Wie lange dauert der Eingriff?

Die Zeit des Eingriffes bemisst sich nach den Regionen, welche abgesaugt werden müssen. Zunächst werden die großen Fettde­pots entfernt, im Anschluss wird in jedem Areal noch Feinar­beit geleistet um kleinste Asymme­trien auszu­glei­chen. Im Rahmen des Beratungs­ge­sprä­ches werden wir Ihnen die ungefähre OP-Zeit genauer sagen können.

Ist bei einer Liposuk­tion ein Klinik­auf­ent­halt nötig? Wann kann stationär behan­delt werden?

Meist ist eine Fettab­sau­gung ein ambulanter Eingriff. Bei ausge­dehnten Absau­gungen, bei einer Kombi­na­tion von mehreren Eingriffen, entspre­chenden Vorer­kran­kungen oder auf Ihren Wunsch, ist ggf. ein Aufent­halt in unserer Praxis­klinik notwendig. In den ersten 24 h nach einer Absau­gung läuft erfah­rungs­gemäß noch Flüssig­keit über die Einstiche nach, so dass Sie Ihr Bett mit Unter­lagen präpa­rieren sollten, falls Sie daheim schlafen.

Wer führt die Opera­tion durch?

In unserer Praxis­klinik in Berlin führen die Fettab­sau­gungen Herr Dr. Rippmann und Herr Chris­tian Roessing als erfah­rene Fachärzte durch. Assis­tiert wird häufig durch unsere erfah­rene Assis­tenz­ärztin Frau Dr. Deter.

Welche Narkose wird empfohlen?

Bei umschrie­benen, kleinen Arealen kann eine Fettab­sau­gung auch in einer lokalen Betäu­bung durch­ge­führt werden. Dabei wird über winzige Schnitte eine Lösung mit einem Lokal­an­äs­the­tikum einge­bracht, welches im nächsten Schritt mit dem gelösten Fett wieder abgesaugt wird. Bei ausge­dehnten Fettab­sau­gungen bzw. bei spezi­ellen, sehr schmerz­haften Arealen empfehlen wir generell einen Dämmer­schlaf oder gar eine Vollnar­kose.

Wie verläuft die Operation?

Am OP- Tag werden Sie in unserem OP-Zentrum willkommen geheißen und in eines unserer Patien­ten­zimmer begleitet. Dort finden alle weiteren Vorbe­rei­tungen statt, Sie sprechen sowohl mit dem Opera­teur als auch mit dem Narko­se­arzt nochmals ausführ­lich. Letzte Fragen Ihrer­seits beant­worten wir gern. Wenn alle Vorbe­rei­tungen abgeschlossen sind, werden Sie in unseren OP gebracht. Je nach Ausmaß der Fettab­sau­gung bekommen Sie eine Vollnar­kose oder eine lokale Betäu­bung.
Die abzusau­genden Areale werden zunächst steril abgewa­schen und abgedeckt. Über kleinste Einstiche wird zunächst eine Flüssig­keit in die Gebiete einge­spritzt. Diese bewirkt eine Lösung des Fettge­webes sowie eine vermin­derte Blutungs­ten­denz durch entspre­chende Zugaben. Zusätz­lich enthält die Flüssig­keit auch ein lokales Betäu­bungs­mittel, so dass Sie nach der OP wenig Schmerzen haben.
Nachdem die erfor­der­liche Menge an abgesaugtem Fett erreicht ist, werden die Einstich­stellen mit einer Einzel­knopf­naht verschlossen und Ihnen wird eine Kompressionshose/ ‑jacke angezogen. Danach werden Sie in Ihr Zimmer begleitet und können sich dort im weiteren Verlauf erholen. Es sind rund um die Uhr exami­nierte Fachkräfte vor Ort, welche sie herzlich und umfas­send betreuen.

Ab wann ist das Ergebnis des Eingriffs sichtbar?

Das endgül­tige Opera­ti­ons­er­gebnis ist erst nach 4- 6 Monaten postope­rativ zu sehen, erste Tendenzen sind aber nach Rückgang der Schwel­lung bereits ca. 6–8 Wochen sichtbar.
Können sich nach einem Eingriff wieder Fettpolster bilden? Kehren Fettpolster an den Stellen zurück, wo sie entfernt wurden?
Fettpolster können sich an jegli­chen Stellen des Körpers bilden, sobald Sie an Gewicht zunehmen. Die Anzahl der Fettzellen ist jedoch in dem abgesaugten Areal geringer. Aber auch dort können die Fettzellen erneut hyper­tro­phieren (anwachsen), so dass auch dort ein erneutes Fettdepot entstehen kann. Dies ist meist aber geringer als an anderen, nicht abgesaugten Körperarealen.

Wie oft kann eine Fettab­sau­gung an derselben Stelle wieder­holt werden?

Eine Fettab­sau­gung an derselben Stelle kann bei entspre­chenden Fettde­pots beliebig oft wieder­holt werden, wir empfehlen jedoch identi­sches Areal nicht mehr als 3 mal abzusaugen, da dann der Eingriff aufgrund von narbigen Verän­de­rungen deutlich schwie­riger ist und die Gefahr von Einzie­hungen und Dellen besteht.

Muss ich ein Kompres­si­ons­mieder nach einer Fettab­sau­gung tragen und wie lange?

Nach der Opera­tion bekommen Sie direkt im OP ein Kompres­si­ons­mieder angezogen, welches Sie für die kommenden 4–6 Wochen zu tragen haben. Je nach abgesaugten Arealen, bedeckt und kompri­miert es die entspre­chenden Zonen und sorgt für einen schnel­leren Rückgang der Schwel­lung, einen Rückzug der überschüs­sigen Haut sowie eine entspre­chende Vernar­bung der Hautschichten.
Bei kleineren Fettab­sau­gungen bzw. kleinen Korrek­turen kann es vorkommen, dass Sie das Kompres­si­ons­mieder nur 2–3 Wochen tragen müssen. Wir werden Sie entspre­chend vor und nach dem Eingriff über die Trage­dauer informieren.

Welche Medika­mente werden eingesetzt?

In der entspre­chenden Lösung, welche sowohl bei der Tumes­zenz­lö­sung als auch der WAL (Wasser­strahl Assis­tierte Liposuk­tion) einge­setzt wird, befinden sich neben steriler Kochsalz­lö­sung auch ein Lokal­an­äs­the­tikum, Natri­um­bi­kar­bonat und Adrenalin. Weiterhin erhalten Sie im Rahmen einer Narkose entspre­chende Narko­se­mittel durch den Anästhesisten.

Inwie­weit sind Korrek­turen nach einer OP möglich?

Sicher­lich kann es einmal vorkommen, dass kleinste Korrek­turen nach einer Opera­tion notwendig sind. Dabei verbleiben meist kleine Fettde­pots, welche wir in einer lokalen Betäu­bung entfernen können. Es ist also ein kleiner, sehr schneller Eingriff und durch den Patienten meist gut zu tolerieren.

Was ist nach einer OP zu beachten?

Nach der Opera­tion sollten Sie sich zunächst schonen und das Kompres­si­ons­mieder rund um die Uhr tragen. Es kann durchaus vorkommen, dass aus den kleinsten Einstich­stellen noch Flüssig­keit in den ersten 48h austritt. Dies sollte Sie nicht beunru­higen, sondern ist sogar positiv zu bewerten. Bei Absau­gungen an den Beinen kommt es teils zu Schwel­lungen im Bereich der Unter­schenkel und Knöchel, sollten diese sehr stark sein bzw. auch Schmerzen in den Waden und Verfär­bungen der Unter­schenkel auftreten, bitten wir Sie, sich bei uns zeitnah vorzustellen.
Sie bekommen nach Verlassen unserer Praxis­klinik eine Notruf­nummer, welche Sie gern und jeder­zeit anrufen können, wenn sich nach der Opera­tion von Ihrer Seite Fragen ergeben oder Kompli­ka­tionen auftreten.

Wie lange werden blaue Flecken und/oder Schwel­lungen zu sehen sein?

Schwel­lungen und Hämatome können bis zu 2 Wochen nach der Opera­tion noch sichtbar sein. Mit einer entspre­chenden Massage bzw. Lymph­drai­nage sind verblie­bene Schwel­lungen teils schneller zu mobili­sieren. Nachdem erste Hämatome verblasst sind, können sie je nach Schmerz­cha­rakter langsam mit einer entspre­chenden Massage beginnen.

Welche Tätig­keiten sollte ich nach der OP unter­lassen? Ist Bettruhe erfor­der­lich? Ab wann kann ich wieder Sport machen?

Nach der Opera­tion sollten Sie ca. 4–6 Wochen auf sport­liche Tätig­keiten und körper­liche Anstren­gungen verzichten, da dies die Schwel­lung weiter fördern könnte. Duschen ist jeder­zeit erlaubt, Baden erst nach Fadenzug . Sicher­lich können Sie die Kompres­si­ons­wä­sche zum Duschen etc. ausziehen und sie sogar waschen, wir bitten Sie trotzdem in der restli­chen Zeit die Wäsche zu tragen, um ein optimales Opera­ti­ons­er­gebnis zu erzielen.

Wann bin ich nach einer Fettab­sau­gung wieder arbeitsfähig??

Je nachdem welcher Arbeit Sie nachgehen, können Sie nach ca. 10- 14 Tagen wieder mit Ihrer Arbeit beginnen. Sicher­lich können noch einige Areale schmerzen, wenn Sie demnach einer körper­lich sehr schweren Arbeit nachgehen, sollte Sie ggf. länger pausieren.
Welche Pflege­cremes werden nach der Behand­lung empfohlen?

Nachdem die Fäden nach 7–10 Tagen entfernt worden sind, können Sie die Einstiche bereits mit einer Massage und pflegenden Salben/Ölen geschmeidig halten. Nachdem alle Krusten abgefallen sind, ist auch die Appli­ka­tion von Silikongel möglich, um die Narben schneller abblassen zu lassen. Eine körper­straf­fende Zusatz­be­hand­lung mittels spezi­ellen Pflege­cremes sorgen für ein perfektes Ergebnis. Wir beraten sie im Rahmen des Faden­zuges gern über die optimale Nachbehandlung.

Bleiben Narben nach einer Fettab­sau­gung zurück? Wo befinden sich die Narben?

Nach dem Eingriff bleiben winzige Narben der Einstiche zurück, welche meist als winziger Punkt oder Strich imponieren. Diese befinden sich meist in der Nähe der abzusau­genden Areale. Gern erläu­tern wir Ihnen im Rahmen des Aufklä­rungs­ge­sprä­ches, wo sich diese genau befinden und wie groß diese sind.

Wie teuer ist eine Fettab­sau­gung für die unter­schied­li­chen Problemzonen?

Die Kosten einer Fettab­sau­gung berechnen sich nach den jewei­ligen Zonen. Somit variiert auch der Preis. Dieser kann sich zwischen 1500€ ‑5000€ erstre­cken. Um Ihnen den genauen Preis zu nennen, würden wir Sie gern zu einem persön­li­chen Beratungs­ge­spräch in unsere Praxis­klinik nach Berlin einladen.

Gibt es Finan­zie­rungs­mo­delle wie Ratenzahlung?

Wir arbeiten mit einem externen Kredit­in­stitut zusammen, die Finan­zie­rungs­mo­delle werden über die Firma Medipay beantragt.

Übernehmen Kranken­kassen den Eingriff?

Die Kranken­kassen übernehmen eine Fettab­sau­gung nur selten. Bei krank­haften Befunden (z.B. beim Vorliegen eines ausge­prägten Lipödem) tragen auch die Kranken­kassen die Kosten einer Fettab­sau­gung in den entspre­chenden Arealen. Im Rahmen eines Beratungs­ge­sprä­ches werden wir Ihnen die Möglich­keiten und Chancen einer eventu­ellen Kosten­über­nahme bei einem krank­haften Befund erläutern.

Welche Risiken gibt es grundsätzlich?

Allge­meine Risiken einer Opera­tion sind natür­lich immer in Kauf zu nehmen. Insbe­son­dere bei einer Fettab­sau­gung ist die Schwel­lungs­nei­gung und Ausbil­dung von deutli­chen Blutergüssen zu erwähnen. Diese können teils sehr ausge­dehnt sein. Wichtig ist daher das Tragen der Kompres­si­ons­wä­sche um die Ausdeh­nung einer Schwel­lung etc. zu minimieren.
Die kleinen Narben können noch bis zu einem Jahr leicht gerötet bleiben, verblassen bei richtiger Pflege aber zuneh­mend. Ein abschlie­ßendes Opera­ti­ons­er­gebnis ist erst nach frühes­tens 6 Monaten zu sehen, daher können wir auch erst dann eventuell verblie­bene Asymme­trien und Fettde­pots beurteilen. Von Zeit zu Zeit kann es vorkommen, dass wir an gewissen Arealen kleinste Nachsau­gungen durch­führen müssen.

Wodurch können Kompli­ka­tionen entstehen?

Kompli­ka­tionen sind einer­seits Mangel an Erfah­rung, anderer­seits häufig auch schick­sal­be­haftet. Durch jahre­lange Tätig­keit von Dr. Rippmann und Chris­tian Roessing in der ästhe­ti­schen Chirurgie haben wir die entspre­chende Exper­tise, Ihnen möglichst wenig Sorgen hinsicht­lich der Kompli­ka­tionen zu bereiten. Über mögliche Kompli­ka­tionen im Rahmen der Fettab­sau­gung infor­mieren wir Sie ausführ­lich im Rahmen unserer Sprech­stunden.

Wie hoch ist das Risiko einer Infek­tion? Wie schütze ich mich am besten vor einer Infektion?

Das Risiko einer Infek­tion ist sehr gering, da ein kleiner Zugang über die Haut das Risiko einer Verschlep­pung von Keimen etc. verrin­gert. Wir wahren auch bei dieser Opera­tion alle Richt­li­nien der Steri­lität, um das Infek­ti­ons­ri­siko möglichst gering zu halten. Periope­rativ erhalten Sie weiterhin eine Antibiose zur Infek­ti­ons­pro­phy­laxe, im Rahmen größerer Fettab­sau­gungen sollten Sie sogar bis zu 5 Tagen nach der Opera­tion noch Antibio­ti­kata­bletten einnehmen. Ein Rezept bzw. notwen­dige Empfeh­lungen erhalten Sie im Rahmen Ihres Aufent­haltes in unserer Praxis­klinik.

Können Nerven, Muskel oder Lymph­wege beschä­digt werden?

Durch das Absaugen können unter der Haut kleinste Hautnerven verletzt werden. Diese erholen sich meist in den ersten Monaten nach einer Fettab­sau­gung wieder, selten können jedoch Sensi­bi­li­täts­stö­rungen verbleiben und zu einem dumpfen Gefühl an der Hautober­fläche führen. Teils kann bei einem Kontakt bzw. einer Reizung der Muskel­haut (Muskel­faszie) für einige Tage das Gefühl eines leichten Muskel­ka­ters auftreten. Muskeln im eigent­li­chen Sinne beschä­digen wir aber im Rahmen der Opera­tion nicht. Lymph­wege können kurzfristig beschä­digt werden, der Lymph­ab­fluss geschieht aber auf mehreren Wegen, so dass sich dieses System schnell wieder regene­riert. Unter­stüt­zend wirkt das Kompres­si­ons­mieder, welches einem Flüssig­keits­stau im Gewebe vorbeugt.

Welche bleibenden Schäden sind möglich?

Bleibende Schäden nach einer Fettab­sau­gung sind z.B. ein verblei­bendes Taubheits­ge­fühl bzw. dauer­hafte Dellen und Einzie­hungen. Dauer­hafte Folge­schä­di­gungen sind jedoch äußerst selten und können durch eine schonende Liposuk­tion verhin­dert werden.

Wie hoch ist das Risiko, eine Korrektur machen zu müssen?

Korrek­turen sind dann notwendig, wenn Niveau­un­ter­schiede in den abgesaugten Regionen nach Rückgang der Schwel­lung weiterhin bestehen bzw. noch Fettde­pots vorhanden sind. Zunächst sollte jedoch die Schwel­lung etc. deutlich zurück­ge­gangen sein, daher empfehlen wir eine Korrektur frühes­tens nach 4–6 Monaten. Die meisten Korrek­turen sind im Rahmen einer ambulanten Behand­lung mit einer lokalen Betäu­bung möglich.

Wie hoch ist das Risiko von “Dellen” nach einem Eingriff?

Die Entste­hung von Dellen und Einzie­hungen werden wir durch unsere Erfah­rung und Technik im Rahmen der Absau­gung zu vermeiden wissen. Wie sich Ihre Haut nach der Fettab­sau­gung entwi­ckelt und vernarbt, ist indivi­duell unter­schied­lich. Beson­ders bei sehr schlanken Patienten, bei Patienten mit einer Binde­ge­webs­schwäche und vorbe­stehender Cellu­lite bzw. bei bereits mehrfach abgesaugten Patienten ist diese Gefahr am größten.

Besteht das Risiko, dass zu wenig oder zu viel Fett abgesaugt wird?

Aufgrund der Erfah­rung von Dr. Rippmann und Chris­tian Roessing, wissen wir genau, bei welchem Patienten wir wie viel Fett entfernen sollten. Durch eine genaue Kontrolle mit der Hand (indem das Fettge­webe mit der Hand unter der Haut zusam­men­ge­drückt wir) können wir so sehen, ob wir genug entfernt haben oder noch etwas Fett absaugen müssen.

Kann ich mich recht­lich und finan­ziell vor Fehlein­griffen bzw. Folge­ein­griffen absichern?

Prinzi­piell schützen Sie sich vor Fehlein­griffen, indem Sie mehrere Meinungen von Fachärzten für Plasti­sche Chirurgie einholen. Haben Sie Vertrauen und fühlen Sie sich wohl, hat der Kollege genug Erfah­rung und versteht man Ihre Wünsche – dann ist das Risiko von Fehlein­griffen sehr gering.
Rein finan­ziell können Sie sich auch vor Fehlein­griffen bzw. Folge­ein­griffen schützen. Sie können bis spätes­tens 1 Tag vor der Opera­tion einen Versi­che­rungs­an­trag für eventuell anfal­lende Folge­kosten bei einem Versi­che­rungs­in­stitut einrei­chen und erhalten so einen Versi­che­rungs­schutz für 1–2 Jahre.
Wir händigen Ihnen im Rahmen des Beratungs­ge­sprä­ches gern entspre­chende Unter­lagen aus.

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