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Glossar

Fachbegriffe
kurz erläutert

Glossar 2017-02-08T17:34:44+00:00
Bei Anwendung einer Vollnarkose wird der Patient in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt. Die Medikation schaltet zusätzlich das Schmerzempfinden aus. Während der Vollnarkose ist auch das selbstständige Atmen der Patienten unterdrückt, weshalb sie künstlich beatmet werden müssen.
„Zustand der Empfindungslosigkeit“ – Anästhesie sorgt für die vollständige Ausschaltung der Schmerz- und Berührungsempfindung unter Vollnarkose, und auch teilweise bei örtlichen Betäubungen.
Der Anästhesist ist ein Facharzt, der sich auf die Durchführung von Narkosen spezialisiert hat. Seine Aufgabenbereiche umfassen die Anästhesie (Vorbereitung und Durchführung von Narkosen), sowie deren Überwachung während und nach einer Operation.
Er ist ebenfalls für die Schmerztherapie zuständig, die auch postoperativ für die Linderung von Leiden sorgt.
Antibiotika sind Medikamente, die in der Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten verwendet werden. Man setzt sie bei der Therapie von Wundinfektionen, aber auch vorbeugend während oder nach Operationen ein.
Sind Medikamente, die die Vermehrung von Viren hemmen. Man kann z.B. Aciclovir vorbeugend vor einer Behandlung mit Hyaluronsäure-Fillern verabreichen, um bei entsprechender Neigung das Risiko der Entwicklung von Herpesbläßchen zu minimieren.
Der Begriff Apostasis otum bedeutet abstehende Ohren. Mit einer Otoplastik (Ohranlegeplastik), kann dieses Zustandsbild behandelt werden.
Areola bezeichnet in der Anatomie den Brustwarzenvorhof. Mit einem chirurgischen Eingriff, der Areolaverkleinerung, kann man die Größe der dunklen, pigmentierten Haut um die Brustwarze (Warzenvorhof) verkleinern.
Englische Bezeichnung für Oberarmstraffung – Genauere Informationen finden Sie dort.
Ästhetische Chirurgie umfasst chirurgische Verfahren zur Verbesserung der körperlichen Erscheinung. Änderungen am eigenen Aussehen sind also das Hauptmotiv. Störende Konturen (z.B. Nase, Kinn), altersbedingte Erscheinungen, körperliche Veränderungen nach einer Schwangerschaft oder Gewichtsabnahme können korrigiert werden.
Augmentation bedeutet wörtlich Vermehrung, Zuwachs. In der Medizin steht es für Vergrößerung. In der Ästhetischen Chirurgie umfasst dies Brust-, Gesäß- oder auch Lippenvergrößerungen.
Medizinischer Begriff für den Achselbereich.
Hierbei handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff zur Korrektur des Bauchnabels
Die Bauchstraffung (Abdominoplastik) ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem überschüssiges Fett- und Hautgewebe in der Bauchregion entfernt wird. Die Einschnitte werden so am Unterbauch gewählt, dass sie später in Bikini- oder Unterhose versteckt sind.
Bei der Blepharoplastik handelt es sich um eine Lidstraffung. Die Operation dient der Korrektur und Neugestaltung der Augenlider. Es gibt sowohl Oberlid-, als auch Unterlidplastiken.
Nähere Informationen finden Sie unter dem Punkt Körperschemastörung
Botox ist die Abkürzung für Botulinum Toxin. Es gibt verschiedene Botoxgruppen. Typ A wird bei ausgewählten neurologischen Erkrankungen und Hyperhidrose (= übermäßige Schweißproduktion) angewandt.
Andere Botulinum-Toxin-Produkte, wie Vistabel, Azzalure, Xeomin, Dysport etc. werden für kosmetische Indikationen („Krähenfüße“, Zornesfalte, Lachfalten) verwendet.
Mit dem Brauenlifting werden Muskeln und Gewebe oberhalb der Augenbraue angehoben, und somit Falten in dieser Region reduziert. Zusätzlich wird dadurch die Position der Augenbrauen (meist nach oben) korrigiert.
Englische Bezeichnung für Brustimplantate. Sie bestehen aus einer Silikon-Gummi-Hülle und sind mit Silikongel gefüllt.
In der Medizin als Mastopexie bezeichnet, ist ein chirurgischer Eingriff, mit dem die Brust nach einer Schwangerschaft, Gewichtsverlust oder alters-/ anlagebedingt hängende Brüste wieder in die gewünschte Form gebracht werden. Man kann dieses Verfahren mit einem Implantat zur Brustvergrößerung kombinieren.
Brustvergrößerung, auch Mammaaugmentation genannt, bezeichnet chirurgische Verfahren zur Vergrößerung der Oberweite, z.B. durch das Einsetzen von Brustimplantaten.
Bei der Brustverkleinerung wird das Volumen der Brust reduziert und sie wieder in die gewünschte Form gebracht.
Cellulite ist eine Hauterkrankung, bei der es zur Dellen- oder Wellenbildung in verschiedenen Arealen der Haut kommt. Häufig davon betroffen sind Gesäß, Oberschenkeln und Hüften, manchmal aber auch die Bauch- oder Oberarmregion.
Collagen ist ein Bestandteil des Bindegewebes in der Haut. Manche Kollagenfüllern haben gewisse allergene Komponenten und werden deshalb von manchen Patienten nicht vertragen.
Hierbei handelt es sich um injizierbare Medizinprodukte, die zur Auffüllung von altersbedingten Falten oder der Aufpolsterung (Volumisierung) der Unterhaut verwendet werden. Die Hyaluronsäure ist wohl der bekannteste Vertreter dieser Gruppe.
Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen.
In der DGPRÄC sind alle Bereiche der Plastischen Chirurgie vertreten: Rekonstruktive Chirurgie, Handchirurgie, Ästhetische Chirurgie und Verbrennungschirurgie.
‚Aufgabe der DGPRÄC ist es insbesondere, die Plastische Chirurgie mit ihren Sektionen in Deutschland als selbstständiges Fach der Chirurgie zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Sie tritt außerdem für die Harmonisierung von Weiterbildungsinhalten und Weiterbildungszeiten sowie für die kontinuierliche Fortbildung im Fachgebiet innerhalb der Europäischen Union ein.‘ (http://www.dgpraec.de)
Bei dieser Behandlungsform wird menschliches Eigenfett, das bei einer Fettabsaugung (Liposuktion) gewonnen und weiterverarbeitet wird, in andere Körperregionen eingespritzt, um z.B. Falten zu reduzieren. Mit dieser Methode ist es auch möglich altersbedingt, verlorenes Volumen im Gesicht oder am Körper wieder aufzufüllen.
Der Eingriff kann ausschließlich mit dem eigenen Fettgewebe des Patienten/der Patientin selbst durchgeführt werden!
Die Emla-Creme enthält die Wirkstoffkombination Lidocain und Prilocain, Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Lokalanästhetika. Sie bewirkt nach Auftragung auf die Haut Oberflächenanästhesie, sodass Eingriffe an der Hautoberfläche schmerzfrei durchgeführt werden können. Diese Creme kann vor einer Behandlung mit Botox oder einer Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure verwendet werden.
Es ist eine Sammelbezeichnung für Deck- und Drüsengewebe. Es handelt sich um ein- oder mehrlagige Zellschichten, die alle inneren und äußeren Körperoberflächen bedecken.
Bei dem Facelift handelt es sich um eine Operation zur Verjüngung des Gesichtes und auch des Halses. Mit verschiedenen chirurgischen Methoden werden Haut und andere Gewebe (z.B. Muskeln, Fettgewebe) der Unterhaut möglichst narbensparend gestrafft.
Bezeichnet allgemein menschliches Fettgewebe.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter Eigenfettbehandlung
Bei der Genioplastik handelt es sich um einen Korrektureingriff am Kinn zur Verbesserung der ästhetischen Erscheinung. Häufig wird er bei einem zurückgesetzten Kinn (mandibuläre Retrognathie), mit Einsetzung eines Implanats auf den Kinnknochen, durchgeführt.
Gesäßaugmentation steht für Gesäßvergrößerung. In einem chirurgischen Eingriff wird das Gesäß unter Verwendung von Implantaten, Eigenfett oder Hyaluronsäure (Macrolane) vergrößert. Diese Operation lässt sich mit einer Gesäßstraffung kombinieren.
Mit dem sogenannte „Po-Lifting“ kann eine Straffung des Gesäßes erreicht werden. Es wird oft mit einer Gesäßaugmentation kombiniert durchgeführt.
Ist der allgemeine, deutsche Fachausdruck für Facelifting.
Der anatomische Begriff Glabella bezeichnet den Bereich zwischen den Augenbrauen und über der Nase. Die Muskelbewegungen in dieser Region, Musculus corrugator supercilii und Musculus procerus, führen zur Ausbildung von Zornesfalten.
Unter Granuloma versteht man eine kleine Beule unter der Haut. Sie kann sichtbar sein oder auch nur gefühlt werden. Ursächlich ist eine Körperreaktion auf bestimmte Hautfiller, meist semi-permanente oder permanente Filler, nicht oder nur extrem selten bei Hyaluronsäure-basierten Gewebefüllern.
Gynäkomastie bezeichnet die gutartige Vermehrung von Brustdrüsengewebe beim Mann. Sie kann veranlagt sein, oder durch bestimmte Medikamente oder Anabolika hervorgerufen werden. Es gibt zwei verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Einerseits die direkte Ausschneidung (Exzision) des überschüssigen Gewebes und anderseits die Fettabsaugung.
Auch als Halsstraffung bezeichnet, ist ein Eingriff zur Korrektur und Verbesserung der Halskonturen. Es kann Bestandteil eines Facelifts sein, aber auch als separate Einzeloperation durchgeführt werden. Bei diesem Eingriff strafft man die Haut und Teile des oberflächlichen Halsmuskels (Platysma).
Hämatom wird auch blauer Fleck oder Bluterguss genannt. Es ist eine Ansammlung von Blut, das aus den Blutgefäßen in Körpergewebe oder in einen präformierten Hohlraum ausgetreten ist. Es kann verletzungsbedingt oder nach einer Operation entstehen.
Unter Hauttransplantation versteht man die Übertragung der eigenen Haut von einem Körperareal zu einem anderen, beispielsweise nach Tumorentfernung oder Verbrennungen.
Hierbei handelt es sich um Enzyme, die Hyaluronsäure abbauen. Sie kommen bei unerwünschten Ergebnissen bei Hyaluronsäure-Injektionen zum Einsatz und erlauben einen schnelleren Abbau der Hautfüller.
Die Hyaluronsäure zählt zu den Hauptkomponenten von zellulären Strukturen in unserem Bindegewebe. Hauptbestandteil der meistverwendeten Hautfüller ist synthetische, nicht-tierische Hyaluronsäure.
Übermäßiges Schwitzen wird als Hyperhidrose bezeichnet. Es gibt die Möglichkeit eine Hyperhidrose mit Botox-Injektionen oder mit einer Schweißdrüsenkürettage zu behandeln.
Unter einem Implantat versteh man Material, das chirurgisch in den Körper eingebracht wird. (z.B. Silikonkissen bei Brustvergrößerungen)
Intravenös bedeutet übersetzt ‚in eine Vene hinein‘ und bezieht sich auf die Verabreichung eines flüssigen Medikaments oder einer anderen medizinischen Substanz direkt in eine Vene.
Inzision heißt übersetzt Einschnitt und steht für das Durchtrennen von Haut und Weichgeweben bei operativen Eingriffen, um ein Operationsgebiet freizulegen.
International Society of Aesthetic Plastic Surgery
Nur Ärzte mit dem internationalen Facharztstandard für Plastische und Ästhetische Chirurgie und mehrjährige Erfahrung in diesem Bereichen vorweisen können, werden als Mitglied akzeptiert.
Eine Kanüle ist eine hohle Nadel, die in der Medizin verwendet wird, um in menschliches Gewebe einzudringen und Flüssigkeiten oder Gewebe einzubringen (zu injizieren) oder zu entnehmen. (z. B. Blutentnahme, Fettabsaugung, Unterspritzungen).
Die Kapselbildung ist eine natürliche Reaktion des Körpers, wenn fremdartiges Material chirurgisch eingebaut wird. Es bildet sich dann eine Schicht aus Narbengewebe um das nicht körpereigene Objekt (z.B. Brustimplantat). Kommt es zu einer zu starken Ausprägung dieser Schicht, spricht man von einer Kapselfibrose oder Kapselkontraktur.
Von einer Kapselfibrose/-kontraktur spricht man, wenn es zu übermäßiger Kapselbildung um ein Brustimplanat herum kommt und muss in manchen Fällen operativ behandelt werden.
Die Kapsulektomie ist der chirurgische Eingriff zur Behandlung einer Kapselfibrose.
Bei einer Kinnvergrößerung werden kleine Implantate unter die Haut gesetzt, um die Form und Größe des Kinns zu korrigieren. Bis zu einem gewissen Maße besteht auch die Möglichkeit eine Vergrößerung oder Formverbesserung des Kinns mit Hyaluronsäureeinspritzungen zu erreichen.
Kollagen ist ein Strukturprotein des Bindegewebes und im menschlichen Körper das am häufigsten vorkommende Eiweiß. Es ist ein wesentlicher organischer Bestandteil der Knochen, Zähne, Knorpel, Sehnen, Bänder und der Haut. Kollagen stützt das Gewebe und sorgt auch für dessen Elastizität. Mit dem Alter nimmt der Kollagenanteil der Haut deutlich ab und bringt einen Elastizitätsverlust mit sich, der wiederum zur Faltenbildung führt.
Kompressionsbekleidung kommt zur unmittelbaren Anwendung nach plastisch-ästhetischen Eingriffen wie Liposuction, Liposculpture und Bauchdeckenstraffung. Kompressionsbekleidung übt Druck von ¬außen auf den Körper aus und unterstützt somit die Anlage der oberen Haut an die darunterliegenden Schichten sowie die gewünschte Hautschrumpfung (Shrinking). Gleichzeitig wird die Bildung von Ödemen und Hämatomen vermindert. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, soll die Kompressionswäsche, für den von Ihrem Arzt vorgegebenen Zeitraum, Tag und Nacht getragen werden.
Auch Missgestaltsfurcht, Körperdysmorphe Störung bzw. Body Dysmorphic Disorder Körperbildstörung bzw. Body Image Disturbance oder auch Thersites-Komplex genannt. Setzt sich aus den folgenden drei klinischen Merkmalen zusammen: wahnhafte Überzeugung von einem körperlichen Defekt betroffen zu sein, Scham gegenüber Mitmenschen, sexuelle Hemmungen. Die Betroffenen finden ihren Körper oder einzelne Körperteile hässlich oder nehmen sich entstellt wahr. Am häufigsten von dieser Fehlsicht betroffen sind das Gesicht und der Kopf. Es kommt häufig zu einem Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben, in Extremfällen sogar zur vollständigen sozialen Isolation.
Bezeichnet anatomisch gesehen die Lippenregion.
Lidocain ist ein ein örtlich wirksames Betäubungsmittel, ein sogenanntes Lokalanästhetikum. Es hemmt die Erregungsweiterleitung von sensiblen Rezeptoren der Haut, die Empfindung von Druck, Schmerz, Wärme, Kälte etc. an das Gehirn weiterleiten. Es ist in Hyaluronsäure-Füllern enthalten und wird bei Fettabsaugungen verwendet.
Steht im medizinischen Bereich für Fettabbau oder Fettumverteilung. Zu einer Facialen Lipoatrophie kann es bei bestimmten Medikamenten im Zuge einer HIV-Therapie kommen. Als Behandlungsmethoden stehen hierfür Eigenfetteinspritzungen oder Hyaluronsäure-Injektionen zur Verfügung.
Beschreibt in der Medizin eine Fettabsaugung mit Körperformung.
Bei der Lippenverkleinerung wird mit einem chirurgischen Eingriff die Größe der Lippen verringert. Dies erfolgt durch Entfernung einer kleinen Schleimhautschicht von der Innenseite der Lippe.
Bezeichnet ein örtlich wirkendes Betäubungsmittel
Malar Augmentation bezeichnet die chirurgische Vergrößerung der Wangen. Während dem Eingriff wird ein Implantat auf den Wangenknochen fixiert, um ihn hervorzuheben und mehr Fülle zu geben. Eine Wangenknochenaugmentation kann auch mit Hyaluronsäuregewebefüllern durchgeführt werden.
Mehr Informationen dazu finden Sie unter dem Punkt Bruststraffung.
Das Mieder gehört zur Kompressionsbekleidung. Genauere Informationen finden sie dort.
Hierbei handelt es sich um kugelförmige Teilchen mit Durchmessern im Mikrometerbereich, die aus verschiedenen natürlichen und synthetischen Materialien hergestellt werden. Sie werden zum Beispiel in Hautfüllern eingesetzt werden.
Als Naht versteht man in der Chirurgie den Wundverschluss eines Operationsschnittes. Es werden dabei verschiedene Fäden verwendet, wobei manche selbstauflösend (resorbierbar) und andere nicht selbstauflösend sind.
Mehr Informationen finden Sie unter Rhinoplastik.
Die Abkürzung steht für nicht-animalische (nicht-tierische), stabilisierte Hyaluronsäure.
Nekrose (Tod einer Zelle) bezeichnet den mikroskopisch oder makroskopisch sichtbaren Untergang (Zerfall) von Gewebe in einem lebenden Organismus, durch Schädigung der Zellstruktur, auf Grund von Verletzungen, Infektionen oder Entzündungen.
Eine Form der örtlichen Betäubung, bei der eine Injektion von Lokalanästhetika in oder in die Nähe eines peripheren Nervs, ein sympathisches Nervengeflecht, oder einen lokalen Schmerz-Trigger-Punkt gespritzt wird, um ein bestimmtes Körperareal schmerzfrei zu bekommen.
Bei einer Oberarmstraffung handelt es sich um einen ästhetischen Eingriff am Oberarm und der Achselhöhle. Durch die chirurgische Entfernung der Haut auf der Innenseite des Oberarms und der Achselhöhle wird eine Konturverbesserung erreicht.
Hemmt die Schmerzempfindung in einer bestimmten Region.
Die Otoplastik beschreibt die Ohranlegeplastik, einem Eingriff um abstehende Ohren (Apostasis otum) zu korrigieren.
Bezeichnet anatomisch die Handfläche betreffend.
Als periareolär bezeichnet man die Schnittführung bei einer Bruststraffung, Brustvergrößerung und – verkleinerung, wenn der Schnitt um den gesamten Brustwarzenhof geführt wird.
In der Plastischen Chirurgie werden, aus funktionellen oder ästhetischen/kosmetischen Gründen, formverändernde oder wiederherstellende Eingriffe an Organen oder Gewebeteilen durchgeführt. Vordergründlich steht der sichtbare Teil des Körpers. Zu den Zielen der Plastischen Chirurgie zählen Körperform und sichtbar gestörte Körperfunktionen wiederherzustellen oder zu verbessern.
Mehr Informationen finden Sie unter Halslifting
Prosis oder Ptose bezeichnet in der Medizin „hängendes Gewebe“ (altgriechisch „fallen“). Es kann sich dabei um die Augenlider, die Augenbrauen oder auch um die weibliche Brust handeln.
Rhinoplastik bedeutet Nasenkorrektur und zählt weltweit zu einem der am häufigsten durchgeführten plastisch-chirurgischen Eingriffe. Bei solch einem Eingriff kann die Größe reduziert, Nasenhöcker entfernt und eine allgemeine Korrektur der Form der Nase (Nasenspitze, Asymmetrie) durchgeführt werden.
Schönheitschirurgie, Kosmetische Chirurgie und Ästhetische Chirurgie umfassen alle Formen der Chirurgie zur Korrektur oder Verbesserung des ästhetischen Erscheinungsbildes. Leider sind die Bezeichnungen ‚Schönheitschirurgie‘ und ‚Kosmetische Chirurgie‘ in Deutschland nicht geschützt. Aus diesem Grund kommt es vor, dass so mancher „Schönheitschirurg“ oder „Kosmetischer Chirurg“ des Öfteren keine Facharztausbildung für Plastische und Ästhetische Chirurgie absolviert hat.
Bei einem Serom handelt es sich um eine sogenannte Wundhöhle, die mit klarer, seröser Wundflüssigkeit gefüllt ist. Ein Serom kann nach einer Operation entstehen und heilt oft von selbst. Ist dies nicht der Fall muss es punktiert werden.
Silikon besteht aus anorganischen und organischen Polymeren. Es ist für eine Vielzahl von Verwendungen einsetzbar. Angefangen beim Abdichten von Fugen, als Kuchenform, als Brustimplantat, zum Faltenauffüllen oder in der feuchtigkeitsbeständigen Kosmetik. Es können kurzkettige, langkettige oder ringförmige Silikone hergestellt und beliebig miteinander verzweigt werden. Es ist daher nicht überraschend, dass Silikon zu den am häufigsten eingesetzten Inhaltsstoffen in der Kosmetik zählt.
Moderne Brustimplantate sind mit denen der früheren Generation nicht mehr vergleichbar. Am bedeutendsten in der Entwicklung ist die Verwendung des so genannten Kohäsivgels, das ein speziell als Füllmaterial für Brustimplantate entwickeltes Silikongel mit sehr hoher Bindekraft ist. Mit diesem Silikongel wird perfekte Formstabilität erreicht, daher ist bei modernen Brustimplantaten auch von „formstabilen Brustimplantaten“, die sich aber dennoch sehr natürlich anfühlen, die Rede. Zusätzlich sorgt das Kohäsivgel auch für deutlich mehr Sicherheit. Würde beispielsweise ein solches Implantat in der Mitte zerreißen, bleibt die Füllung in den jeweiligen Hälften in ihrer Form und rinnt nicht aus.
Bei der Symmastie handelt es sich um eine seltene, angeborene Anomalie, bei der die beiden Brüste in der Mitte zusammengewachsen erscheinen. Dies kann auch in Folge einer Komplikation nach einer Brustvergrößerung entstehen.
Als Unterbrustfalte, auch Submammarfalte oder Inframammarfalte genannt, bezeichnet man die Umschlagfalte der Brust. In dieser anatomischen Region wird oft der Hautschnitt bei verschiedenen Brustoperationen gesetzt, da er hier später in der Unterbrustfalte verschwindet und nicht mehr sichtbar ist.
Unter Verwachsungen versteh man in der Medizin bindegewebige Strukturen, die zwischen Organen und Geweben während des Heilungsprozesses entstehen.
Bei einer Z-Plastik wird ein gerader unästhetischer Einschnitt oder eine wulstige Narbe zu einer „Zick-Zack-Naht“ umgeformt. Auf diese chirurgische Art verbessert sich der Heilungsprozess und das Erscheinungsbild des Einschnittes oder der Narbe wird somit korrigiert.
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