A

Allge­mein­an­äs­thesie (Vollnar­kose)

Bei Anwen­dung einer Vollnar­kose wird der Patient in einen künst­li­chen Tiefschlaf versetzt. Die Medika­tion schaltet zusätz­lich das Schmerz­emp­finden aus. Während der Vollnar­kose ist auch das selbst­stän­dige Atmen der Patienten unter­drückt, weshalb sie künst­lich beatmet werden müssen.

Anästhesie

„Zustand der Empfin­dungs­lo­sig­keit“ – Anästhesie sorgt für die vollstän­dige Ausschal­tung der Schmerz- und Berüh­rungs­emp­fin­dung unter Vollnar­kose, und auch teilweise bei örtli­chen Betäubungen.

Anästhe­sist

Der Anästhe­sist ist ein Facharzt, der sich auf die Durch­füh­rung von Narkosen spezia­li­siert hat. Seine Aufga­ben­be­reiche umfassen die Anästhesie (Vorbe­rei­tung und Durch­füh­rung von Narkosen), sowie deren Überwa­chung während und nach einer Operation.
Er ist ebenfalls für die Schmerz­the­rapie zuständig, die auch postope­rativ für die Linde­rung von Leiden sorgt.

Antibio­tikum

Antibio­tika sind Medika­mente, die in der Behand­lung von bakte­ri­ellen Infek­ti­ons­krank­heiten verwendet werden. Man setzt sie bei der Therapie von Wundin­fek­tionen, aber auch vorbeu­gend während oder nach Opera­tionen ein.

Antivi­rale Medikamente

Sind Medika­mente, die die Vermeh­rung von Viren hemmen. Man kann z.B. Aciclovir vorbeu­gend vor einer Behand­lung mit Hyaluronsäure-Fillern verab­rei­chen, um bei entspre­chender Neigung das Risiko der Entwick­lung von Herpes­bläß­chen zu minimieren.

Apostasis otum

Der Begriff Apostasis otum bedeutet abste­hende Ohren. Mit einer Otoplastik (Ohran­le­ge­plastik), kann dieses Zustands­bild behan­delt werden.

Areola

Areola bezeichnet in der Anatomie den Brust­war­zen­vorhof. Mit einem chirur­gi­schen Eingriff, der Areola­ver­klei­ne­rung, kann man die Größe der dunklen, pigmen­tierten Haut um die Brust­warze (Warzen­vorhof) verkleinern.

Arm Lifting

Engli­sche Bezeich­nung für Oberarm­straf­fung – Genauere Infor­ma­tionen finden Sie dort.

Ästhe­ti­sche Chirurgie

Ästhe­ti­sche Chirurgie umfasst chirur­gi­sche Verfahren zur Verbes­se­rung der körper­li­chen Erschei­nung. Änderungen am eigenen Aussehen sind also das Haupt­motiv. Störende Konturen (z.B. Nase, Kinn), alters­be­dingte Erschei­nungen, körper­liche Verän­de­rungen nach einer Schwan­ger­schaft oder Gewichts­ab­nahme können korri­giert werden.

Augmen­ta­tion

Augmen­ta­tion bedeutet wörtlich Vermeh­rung, Zuwachs. In der Medizin steht es für Vergrö­ße­rung. In der Ästhe­ti­schen Chirurgie umfasst dies Brust‑, Gesäß- oder auch Lippenvergrößerungen.

Axillär

Medizi­ni­scher Begriff für den Achselbereich.

B

B

Bauch­na­bel­plastik

Hierbei handelt es sich um einen chirur­gi­schen Eingriff zur Korrektur des Bauchnabels.

Bauch­de­cken­straf­fung

Die Bauchstraf­fung (Abdomi­no­plastik) ist ein chirur­gi­scher Eingriff, bei dem überschüs­siges Fett- und Hautge­webe in der Bauch­re­gion entfernt wird. Die Einschnitte werden so am Unter­bauch gewählt, dass sie später in Bikini- oder Unter­hose versteckt sind.

Blepharo­plastik

Bei der Blepharo­plastik handelt es sich um eine Lidstraf­fung. Die Opera­tion dient der Korrektur und Neuge­stal­tung der Augen­lider. Es gibt sowohl Oberlid‑, als auch Unterlidplastiken.

Body Dysmor­phic Disorder (BDD)

Nähere Infor­ma­tionen finden Sie unter dem Punkt Körperschemastörung

Botox

Botox ist die Abkür­zung für Botulinum Toxin. Es gibt verschie­dene Botox­gruppen. Typ A wird bei ausge­wählten neuro­lo­gi­schen Erkran­kungen und Hyper­hi­drose (= übermä­ßige Schweiß­pro­duk­tion) angewandt.

Andere Botulinum-Toxin-Produkte, wie Vistabel, Azzalure, Xeomin, Dysport etc. werden für kosme­ti­sche Indika­tionen („Krähen­füße“, Zornes­falte, Lachfalten) verwendet.

Wir verwenden hier auf der Webseite Umschrei­bungen, dieses hat mit dem Arznei­mit­tel­wer­be­ge­setz zu tun. Wenn Sie also Ausdrücke finden wie “bekanntes muskel­re­la­xie­rendes Produkt” oder “Muskel­re­laxans”, so ist damit Botox bzw. Botulinum Toxin gemeint.

Brauen­lif­ting

Mit dem Brauen­lif­ting werden Muskeln und Gewebe oberhalb der Augen­braue angehoben, und somit Falten in dieser Region reduziert. Zusätz­lich wird dadurch die Position der Augen­brauen (meist nach oben) korrigiert.

Breast Implants

Engli­sche Bezeich­nung für Brust­im­plan­tate. Sie bestehen aus einer Silikon-Gummi-Hülle und sind mit Silikongel gefüllt.

Brust­straf­fung

In der Medizin als Masto­pexie bezeichnet, ist ein chirur­gi­scher Eingriff, mit dem die Brust nach einer Schwan­ger­schaft, Gewichts­ver­lust oder alters-/ anlage­be­dingt hängende Brüste wieder in die gewünschte Form gebracht werden. Man kann dieses Verfahren mit einem Implantat zur Brust­ver­grö­ße­rung kombinieren.

Brust­ver­klei­ne­rung

Bei der Brust­ver­klei­ne­rung wird das Volumen der Brust reduziert und sie wieder in die gewünschte Form gebracht.

C

Cellu­lite

Cellu­lite ist eine Hauter­kran­kung, bei der es zur Dellen- oder Wellen­bil­dung in verschie­denen Arealen der Haut kommt. Häufig davon betroffen sind Gesäß, Oberschen­keln und Hüften, manchmal aber auch die Bauch- oder Oberarmregion.

Collagen

Collagen ist ein Bestand­teil des Binde­ge­webes in der Haut. Manche Kolla­gen­fül­lern haben gewisse aller­gene Kompo­nenten und werden deshalb von manchen Patienten nicht vertragen.

D

Dermaler Filler

Hierbei handelt es sich um injizier­bare Medizin­pro­dukte, die zur Auffül­lung von alters­be­dingten Falten oder der Aufpols­te­rung (Volumi­sie­rung) der Unter­haut verwendet werden. Die Hyaluron­säure ist wohl der bekann­teste Vertreter dieser Gruppe.

DGPRÄC

Deutsche Gesell­schaft der Plasti­schen, Rekon­struk­tiven und Ästhe­ti­schen Chirurgen. In der DGPRÄC sind alle Bereiche der Plasti­schen Chirurgie vertreten: Rekon­struk­tive Chirurgie, Handchir­urgie, Ästhe­ti­sche Chirurgie und Verbrennungschirurgie.
‚Aufgabe der DGPRÄC ist es insbe­son­dere, die Plasti­sche Chirurgie mit ihren Sektionen in Deutsch­land als selbst­stän­diges Fach der Chirurgie zu erhalten und weiter­zu­ent­wi­ckeln. Sie tritt außerdem für die Harmo­ni­sie­rung von Weiter­bil­dungs­in­halten und Weiter­bil­dungs­zeiten sowie für die konti­nu­ier­liche Fortbil­dung im Fachge­biet inner­halb der Europäi­schen Union ein.‘ (http://www.dgpraec.de)

E

Eigen­fett­be­hand­lung

Bei dieser Behand­lungs­form wird mensch­li­ches Eigen­fett, das bei einer Fettab­sau­gung (Liposuk­tion) gewonnen und weiter­ver­ar­beitet wird, in andere Körper­re­gionen einge­spritzt, um z.B. Falten zu reduzieren. Mit dieser Methode ist es auch möglich alters­be­dingt, verlo­renes Volumen im Gesicht oder am Körper wieder aufzu­füllen. Der Eingriff kann ausschließ­lich mit dem eigenen Fettge­webe des Patienten/der Patientin selbst durch­ge­führt werden!

Emla-Salbe

Die Emla-Creme enthält die Wirkstoff­kom­bi­na­tion Lidocain und Prilo­cain, Arznei­mittel aus der Gruppe der sogenannten Lokal­an­äs­the­tika. Sie bewirkt nach Auftra­gung auf die Haut Oberflä­chen­an­äs­thesie, sodass Eingriffe an der Hautober­fläche schmerz­frei durch­ge­führt werden können. Diese Creme kann vor einer Behand­lung mit Botox oder einer Falten­un­ter­sprit­zung mit Hyaluron­säure verwendet werden.

Epithel­ge­webe

Es ist eine Sammel­be­zeich­nung für Deck- und Drüsen­ge­webe. Es handelt sich um ein- oder mehrla­gige Zellschichten, die alle inneren und äußeren Körper­ober­flä­chen bedecken.

F

Facelif­ting

Bei dem Facelift handelt es sich um eine Opera­tion zur Verjün­gung des Gesichtes und auch des Halses. Mit verschie­denen chirur­gi­schen Methoden werden Haut und andere Gewebe (z.B. Muskeln, Fettge­webe) der Unter­haut möglichst narbens­pa­rend gestrafft.

Fett

Bezeichnet allge­mein mensch­li­ches Fettgewebe.

Fettein­sprit­zung

Weitere Infor­ma­tionen dazu finden Sie unter Eigenfettbehandlung.

G

Genio­plastik

Bei der Genio­plastik handelt es sich um einen Korrek­tur­ein­griff am Kinn zur Verbes­se­rung der ästhe­ti­schen Erschei­nung. Häufig wird er bei einem zurück­ge­setzten Kinn (mandi­bu­läre Retro­gnathie), mit Einset­zung eines Impla­nats auf den Kinnkno­chen, durchgeführt.

Gesäß­aug­men­ta­tion

Gesäß­aug­men­ta­tion steht für Gesäß­ver­grö­ße­rung. In einem chirur­gi­schen Eingriff wird das Gesäß unter Verwen­dung von Implan­taten, Eigen­fett oder Hyaluron­säure (Macro­lane) vergrö­ßert. Diese Opera­tion lässt sich mit einer Gesäß­straf­fung kombinieren.

Gesäß­straf­fung

Mit dem sogenannte „Po-Lifting“ kann eine Straf­fung des Gesäßes erreicht werden. Es wird oft mit einer Gesäß­aug­men­ta­tion kombi­niert durchgeführt.

Gesichts­straf­fung

Ist der allge­meine, deutsche Fachaus­druck für Facelifting.

Glabella

Der anato­mi­sche Begriff Glabella bezeichnet den Bereich zwischen den Augen­brauen und über der Nase. Die Muskel­be­we­gungen in dieser Region, Musculus corru­gator super­cilii und Musculus procerus, führen zur Ausbil­dung von Zornesfalten.

Granu­loma

Unter Granu­loma versteht man eine kleine Beule unter der Haut. Sie kann sichtbar sein oder auch nur gefühlt werden. Ursäch­lich ist eine Körper­re­ak­tion auf bestimmte Hautfiller, meist semi-permanente oder perma­nente Filler, nicht oder nur extrem selten bei Hyaluronsäure-basierten Gewebefüllern.

Gynäko­mastie

Gynäko­mastie bezeichnet die gutar­tige Vermeh­rung von Brust­drü­sen­ge­webe beim Mann. Sie kann veran­lagt sein, oder durch bestimmte Medika­mente oder Anabo­lika hervor­ge­rufen werden. Es gibt zwei verschie­dene Behand­lungs­mög­lich­keiten. Einer­seits die direkte Ausschnei­dung (Exzision) des überschüs­sigen Gewebes und ander­seits die Fettabsaugung.

H

Halslif­ting

Auch als Halsstraf­fung bezeichnet, ist ein Eingriff zur Korrektur und Verbes­se­rung der Halskon­turen. Es kann Bestand­teil eines Facelifts sein, aber auch als separate Einzel­ope­ra­tion durch­ge­führt werden. Bei diesem Eingriff strafft man die Haut und Teile des oberfläch­li­chen Halsmus­kels (Platysma).

Hauttrans­plan­ta­tion

Unter Hauttrans­plan­ta­tion versteht man die Übertra­gung der eigenen Haut von einem Körper­areal zu einem anderen, beispiels­weise nach Tumor­ent­fer­nung oder Verbrennungen.

Hyaluro­ni­dase (Hylase)

Hierbei handelt es sich um Enzyme, die Hyaluron­säure abbauen. Sie kommen bei unerwünschten Ergeb­nissen bei Hyaluronsäure-Injektionen zum Einsatz und erlauben einen schnel­leren Abbau der Hautfüller.

Hyper­hi­drose

Übermä­ßiges Schwitzen wird als Hyper­hi­drose bezeichnet. Es gibt die Möglich­keit eine Hyper­hi­drose mit Botox-Injektionen oder mit einer Schweiß­drü­sen­kü­ret­tage zu behandeln.

Hyaluron­säure

Die Hyaluron­säure zählt zu den Haupt­kom­po­nenten von zellu­lären Struk­turen in unserem Binde­ge­webe. Haupt­be­stand­teil der meist­ver­wen­deten Hautfüller ist synthe­ti­sche, nicht-tierische Hyaluronsäure.

I

Implan­tate

Unter einem Implantat versteh man Material, das chirur­gisch in den Körper einge­bracht wird. (z.B. Silikon­kissen bei Brustvergrößerungen)

Intra­venös

Intra­venös bedeutet übersetzt ‚in eine Vene hinein‘ und bezieht sich auf die Verab­rei­chung eines flüssigen Medika­ments oder einer anderen medizi­ni­schen Substanz direkt in eine Vene.

Inzision

Inzision heißt übersetzt Einschnitt und steht für das Durch­trennen von Haut und Weich­ge­weben bei opera­tiven Eingriffen, um ein Opera­ti­ons­ge­biet freizulegen.

ISAPS

Inter­na­tional Society of Aesthetic Plastic Surgery
Nur Ärzte mit dem inter­na­tio­nalen Facharzt­stan­dard für Plasti­sche und Ästhe­ti­sche Chirurgie und mehrjäh­rige Erfah­rung in diesem Berei­chen vorweisen können, werden als Mitglied akzeptiert.

K

Kanüle

Eine Kanüle ist eine hohle Nadel, die in der Medizin verwendet wird, um in mensch­li­ches Gewebe einzu­dringen und Flüssig­keiten oder Gewebe einzu­bringen (zu injizieren) oder zu entnehmen. (z. B. Blutent­nahme, Fettab­sau­gung, Unterspritzungen).

Kapsel­bil­dung

Die Kapsel­bil­dung ist eine natür­liche Reaktion des Körpers, wenn fremd­ar­tiges Material chirur­gisch einge­baut wird. Es bildet sich dann eine Schicht aus Narben­ge­webe um das nicht körper­ei­gene Objekt (z.B. Brust­im­plantat). Kommt es zu einer zu starken Ausprä­gung dieser Schicht, spricht man von einer Kapsel­fi­brose oder Kapselkontraktur.

Kapsel­fi­brose

Von einer Kapselfibrose/-kontraktur spricht man, wenn es zu übermä­ßiger Kapsel­bil­dung um ein Brust­im­planat herum kommt und muss in manchen Fällen operativ behan­delt werden.

Kapsu­lek­tomie

Die Kapsu­lek­tomie ist der chirur­gi­sche Eingriff zur Behand­lung einer Kapselfibrose.

Kinnver­grö­ße­rung

Bei einer Kinnver­grö­ße­rung werden kleine Implan­tate unter die Haut gesetzt, um die Form und Größe des Kinns zu korri­gieren. Bis zu einem gewissen Maße besteht auch die Möglich­keit eine Vergrö­ße­rung oder Formver­bes­se­rung des Kinns mit Hyaluron­säu­re­ein­sprit­zungen zu erreichen.

Kollagen

Kollagen ist ein Struk­tur­pro­tein des Binde­ge­webes und im mensch­li­chen Körper das am häufigsten vorkom­mende Eiweiß. Es ist ein wesent­li­cher organi­scher Bestand­teil der Knochen, Zähne, Knorpel, Sehnen, Bänder und der Haut. Kollagen stützt das Gewebe und sorgt auch für dessen Elasti­zität. Mit dem Alter nimmt der Kolla­gen­an­teil der Haut deutlich ab und bringt einen Elasti­zi­täts­ver­lust mit sich, der wiederum zur Falten­bil­dung führt.

Kompres­si­ons­be­klei­dung

Kompres­si­ons­be­klei­dung kommt zur unmit­tel­baren Anwen­dung nach plastisch-ästhetischen Eingriffen wie Liposuc­tion, Lipos­culp­ture und Bauch­de­cken­straf­fung. Kompres­si­ons­be­klei­dung übt Druck von ¬außen auf den Körper aus und unter­stützt somit die Anlage der oberen Haut an die darun­ter­lie­genden Schichten sowie die gewünschte Hautschrump­fung (Shrin­king). Gleich­zeitig wird die Bildung von Ödemen und Hämatomen vermin­dert. Um optimale Ergeb­nisse zu erzielen, soll die Kompres­si­ons­wä­sche, für den von Ihrem Arzt vorge­ge­benen Zeitraum, Tag und Nacht getragen werden.

Körper­sche­ma­stö­rung

Auch Missge­stalts­furcht, Körper­dys­morphe Störung bzw. Body Dysmor­phic Disorder Körper­bild­stö­rung bzw. Body Image Distur­bance oder auch Thersites-Komplex genannt. Setzt sich aus den folgenden drei klini­schen Merkmalen zusammen: wahnhafte Überzeu­gung von einem körper­li­chen Defekt betroffen zu sein, Scham gegen­über Mitmen­schen, sexuelle Hemmungen. Die Betrof­fenen finden ihren Körper oder einzelne Körper­teile hässlich oder nehmen sich entstellt wahr. Am häufigsten von dieser Fehlsicht betroffen sind das Gesicht und der Kopf. Es kommt häufig zu einem Rückzug aus dem gesell­schaft­li­chen Leben, in Extrem­fällen sogar zur vollstän­digen sozialen Isolation.

L

Labial

Bezeichnet anato­misch gesehen die Lippenregion.

Lidocain

Lidocain ist ein ein örtlich wirksames Betäu­bungs­mittel, ein sogenanntes Lokal­an­äs­the­tikum. Es hemmt die Erregungs­wei­ter­lei­tung von sensi­blen Rezep­toren der Haut, die Empfin­dung von Druck, Schmerz, Wärme, Kälte etc. an das Gehirn weiter­leiten. Es ist in Hyaluronsäure-Füllern enthalten und wird bei Fettab­sau­gungen verwendet.

Lipoatro­phie

Steht im medizi­ni­schen Bereich für Fettabbau oder Fettum­ver­tei­lung. Zu einer Facialen Lipoatro­phie kann es bei bestimmten Medika­menten im Zuge einer HIV-Therapie kommen. Als Behand­lungs­me­thoden stehen hierfür Eigen­fett­ein­sprit­zungen oder Hyaluronsäure-Injektionen zur Verfügung.

Lipos­culp­ture

Beschreibt in der Medizin eine Fettab­sau­gung mit Körperformung.

Lippen­ver­klei­ne­rung

Bei der Lippen­ver­klei­ne­rung wird mit einem chirur­gi­schen Eingriff die Größe der Lippen verrin­gert. Dies erfolgt durch Entfer­nung einer kleinen Schleim­haut­schicht von der Innen­seite der Lippe.

Lokal­an­äs­the­tikum

Bezeichnet ein örtlich wirkendes Betäubungsmittel

M

Malar Augmen­ta­tion

Malar Augmen­ta­tion bezeichnet die chirur­gi­sche Vergrö­ße­rung der Wangen. Während dem Eingriff wird ein Implantat auf den Wangen­kno­chen fixiert, um ihn hervor­zu­heben und mehr Fülle zu geben. Eine Wangen­kno­chen­aug­men­ta­tion kann auch mit Hyaluron­säu­re­ge­we­be­fül­lern durch­ge­führt werden.

Masto­pexie

Mehr Infor­ma­tionen dazu finden Sie unter dem Punkt Bruststraffung.

Mieder

Das Mieder gehört zur Kompres­si­ons­be­klei­dung. Genauere Infor­ma­tionen finden sie dort.

Mikro­sphären

Hierbei handelt es sich um kugel­för­mige Teilchen mit Durch­mes­sern im Mikro­me­ter­be­reich, die aus verschie­denen natür­li­chen und synthe­ti­schen Materia­lien herge­stellt werden. Sie werden zum Beispiel in Hautfül­lern einge­setzt werden.

N

Naht

Als Naht versteht man in der Chirurgie den Wundver­schluss eines Opera­ti­ons­schnittes. Es werden dabei verschie­dene Fäden verwendet, wobei manche selbst­auf­lö­send (resor­bierbar) und andere nicht selbst­auf­lö­send sind.

Nasen­kor­rektur

Mehr Infor­ma­tionen finden Sie unter Rhinoplastik.

NASHA

Die Abkür­zung steht für nicht-animalische (nicht-tierische), stabi­li­sierte Hyaluronsäure.

Nekrose

Nekrose (Tod einer Zelle) bezeichnet den mikro­sko­pisch oder makro­sko­pisch sicht­baren Unter­gang (Zerfall) von Gewebe in einem lebenden Organismus, durch Schädi­gung der Zellstruktur, auf Grund von Verlet­zungen, Infek­tionen oder Entzündungen.

Nerven-Block

Eine Form der örtli­chen Betäu­bung, bei der eine Injek­tion von Lokal­an­äs­the­tika in oder in die Nähe eines peripheren Nervs, ein sympa­thi­sches Nerven­ge­flecht, oder einen lokalen Schmerz-Trigger-Punkt gespritzt wird, um ein bestimmtes Körper­areal schmerz­frei zu bekommen.

O

Oberarm­straf­fung

Bei einer Oberarm­straf­fung handelt es sich um einen ästhe­ti­schen Eingriff am Oberarm und der Achsel­höhle. Durch die chirur­gi­sche Entfer­nung der Haut auf der Innen­seite des Oberarms und der Achsel­höhle wird eine Kontur­ver­bes­se­rung erreicht.

Örtliche Betäu­bung

Hemmt die Schmerz­emp­fin­dung in einer bestimmten Region.

Otoplastik

Die Otoplastik beschreibt die Ohran­le­ge­plastik, einem Eingriff um abste­hende Ohren (Apostasis otum) zu korrigieren.

P

Palmar

Bezeichnet anato­misch die Handfläche betreffend.

Peria­reolär

Bezeichnet anato­misch die Handfläche betreffend.

Plasti­schen Chirurgi

In der Plasti­schen Chirurgie werden, aus funktio­nellen oder ästhetischen/kosmetischen Gründen, formver­än­dernde oder wieder­her­stel­lende Eingriffe an Organen oder Gewebe­teilen durch­ge­führt. Vorder­gründ­lich steht der sicht­bare Teil des Körpers. Zu den Zielen der Plasti­schen Chirurgie zählen Körper­form und sichtbar gestörte Körper­funk­tionen wieder­her­zu­stellen oder zu verbessern.

Plastys­ma­plastik

Mehr Infor­ma­tionen finden Sie unter Halslifting

Ptosis oder Ptose

Ptosis oder Ptose bezeichnet in der Medizin „hängendes Gewebe“ (altgrie­chisch „fallen“). Es kann sich dabei um die Augen­lider, die Augen­brauen oder auch um die weibliche Brust handeln.

R

Rhino­plastik

Rhino­plastik bedeutet Nasen­kor­rektur und zählt weltweit zu einem der am häufigsten durch­ge­führten plastisch-chirurgischen Eingriffe. Bei solch einem Eingriff kann die Größe reduziert, Nasen­hö­cker entfernt und eine allge­meine Korrektur der Form der Nase (Nasen­spitze, Asymme­trie) durch­ge­führt werden.

S

Schön­heits­chir­urgie

Schön­heits­chir­urgie, Kosme­ti­sche Chirurgie und Ästhe­ti­sche Chirurgie umfassen alle Formen der Chirurgie zur Korrektur oder Verbes­se­rung des ästhe­ti­schen Erschei­nungs­bildes. Leider sind die Bezeich­nungen ‚Schön­heits­chir­urgie‘ und ‚Kosme­ti­sche Chirurgie‘ in Deutsch­land nicht geschützt. Aus diesem Grund kommt es vor, dass so mancher „Schön­heits­chirurg“ oder „Kosme­ti­scher Chirurg“ des Öfteren keine Facharzt­aus­bil­dung für Plasti­sche und Ästhe­ti­sche Chirurgie absol­viert hat.

Serom

Bei einem Serom handelt es sich um eine sogenannte Wundhöhle, die mit klarer, seröser Wundflüs­sig­keit gefüllt ist. Ein Serom kann nach einer Opera­tion entstehen und heilt oft von selbst. Ist dies nicht der Fall muss es punktiert werden.

Silikon

Silikon besteht aus anorga­ni­schen und organi­schen Polymeren. Es ist für eine Vielzahl von Verwen­dungen einsetzbar. Angefangen beim Abdichten von Fugen, als Kuchen­form, als Brust­im­plantat, zum Falten­auf­füllen oder in der feuch­tig­keits­be­stän­digen Kosmetik. Es können kurzket­tige, langket­tige oder ringför­mige Silikone herge­stellt und beliebig mitein­ander verzweigt werden. Es ist daher nicht überra­schend, dass Silikon zu den am häufigsten einge­setzten Inhalts­stoffen in der Kosmetik zählt.

Silikon-Gel-Implantate

Moderne Brust­im­plan­tate sind mit denen der früheren Genera­tion nicht mehr vergleichbar. Am bedeu­tendsten in der Entwick­lung ist die Verwen­dung des so genannten Kohäsiv­gels, das ein speziell als Füllma­te­rial für Brust­im­plan­tate entwi­ckeltes Silikongel mit sehr hoher Binde­kraft ist. Mit diesem Silikongel wird perfekte Formsta­bi­lität erreicht, daher ist bei modernen Brust­im­plan­taten auch von „formsta­bilen Brust­im­plan­taten“, die sich aber dennoch sehr natür­lich anfühlen, die Rede. Zusätz­lich sorgt das Kohäsivgel auch für deutlich mehr Sicher­heit. Würde beispiels­weise ein solches Implantat in der Mitte zerreißen, bleibt die Füllung in den jewei­ligen Hälften in ihrer Form und rinnt nicht aus.

Symmastie

Bei der Symmastie handelt es sich um eine seltene, angebo­rene Anomalie, bei der die beiden Brüste in der Mitte zusam­men­ge­wachsen erscheinen. Dies kann auch in Folge einer Kompli­ka­tion nach einer Brust­ver­grö­ße­rung entstehen.

U

Unter­brust­falte

Als Unter­brust­falte, auch Submam­mar­falte oder Inframam­mar­falte genannt, bezeichnet man die Umschlag­falte der Brust. In dieser anato­mi­schen Region wird oft der Hautschnitt bei verschie­denen Brust­ope­ra­tionen gesetzt, da er hier später in der Unter­brust­falte verschwindet und nicht mehr sichtbar ist.

V

Verwach­sungen

Unter Verwach­sungen versteh man in der Medizin binde­ge­we­bige Struk­turen, die zwischen Organen und Geweben während des Heilungs­pro­zesses entstehen.

Z

Z‑Plastik

Bei einer Z‑Plastik wird ein gerader unästhe­ti­scher Einschnitt oder eine wulstige Narbe zu einer „Zick-Zack-Naht“ umgeformt. Auf diese chirur­gi­sche Art verbes­sert sich der Heilungs­pro­zess und das Erschei­nungs­bild des Einschnittes oder der Narbe wird somit korrigiert.