Intim­chir­urgie — Scham­lippen verkleinern

Behand­lungen im Intim­be­reich erfreuen sich einer immer größer werdenden Nachfrage. Sicherlich sind Korrek­turen der Scham­lippen, vor allem das Verkleinern, die am häufigsten durch­ge­führte Operation im Bereich der Intim­chir­urgie. Häufig sind es daher Frauen, die einen intim­chir­ur­gi­schen Eingriff nachfragen.

Frau hält sich den Bauch kurz über dem Intimbereich

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QUICK-FACTS

Eingriffs­dauer

ca. 1 Stunden

Narko­seart

Lokale Betäubung bis Dämmer­schlaf

Klinik­auf­enthalt

Kein Aufenthalt

Vor dem Eingriff

Rasur des Intim­be­reiches

Nach dem Eingriff

Einladung zur regel­mä­ßigen Kontrolle in bestimmten Zeitab­ständen

Kosten

ab 2000 €

Narben

leichte Narben an der Innen­seite der inneren und/oder äußeren Scham­lippen

Aus welchen medizi­ni­schen Gründen ist eine Intim-Operation notwendig?

IntimchirurgieManche Patien­tinnen leiden während des Alltags unten den Verän­de­rungen im Intim­be­reich. So können vergrö­ßerte Scham­lippen sich durchaus bei Aktivi­täten wie Reiten und Fahrrad­fahren wund scheuern und störend sein. Einen Krank­heitswert stellen vergrö­ßerte Scham­lippen aber nur in den seltensten Fällen dar, daher ist die Operation meist privat zu zahlen.

Welche persön­lichen Gründe recht­fer­tigen einen intim­chir­ur­gi­schen Eingriff?

Sehr häufig bemerken wir bei unseren Patienten , dass der Leidens­druck im Sexual­leben aufgrund von störenden Verän­de­rungen im Intim­be­reich sehr hoch ist. Die Patienten fühlen sich in Ihrer Haut und gegenüber Ihrem Partner nicht mehr wohl. Sicherlich spielen sexuelle Vorlieben und eine entspre­chende sexuelle Orien­tierung in der Beratung und den Wünschen der Patienten eine große Rolle.

Warum entschliessen sich immer mehr Frauen zu einem intim­chir­ur­gi­schen Eingriff?

Insbe­sondere Frauen haben ein hohes ästhe­ti­sches Empfinden. Daher besteht hier häufig der Wunsch einer Intim­kor­rektur. Häufig wünschen sich vor allem Frauen nach mehrfachen Geburten einen jugend­lichen und straf­feren Look. Hier sind Scham­lip­pen­kor­rek­turen und Schei­den­straf­fungen sehr nachge­fragt.

Kann eine Intim-Operation in jedem Alter durch­ge­führt werden? In welchem Alter ist eine Intim-OP zu empfehlen und warum?

Eine Operation im Intim­be­reich ist prinzi­piell in jedem Alter durch­führbar. Sicherlich führen wir die Opera­tionen erst ab dem 18. Lebensjahr durch und auch nur wenn der Leidens­druck aus der chirur­gi­schen Sicht nachzu­voll­ziehen ist. Meist betrifft es Patien­tinnen ab dem 30. Lebensjahr.

Können sich Intim-OPs bei einer späteren Schwan­ger­schaft / Geburt hinderlich auswirken?

Scham­lip­pen­ver­klei­ne­rungen und Verän­de­rungen des äußeren Geschlechts­teiles können im Rahmen einer späteren Schwan­ger­schaft oder Geburt nicht hinderlich sein. Bei Verän­de­rungen der inneren Vagina können je nach Eingriff Schwie­rig­keiten entstehen. Daher sind solche Opera­tionen auch generell nur bei abgeschlos­senem Kinder­wunsch zu empfehlen.

Wie wirken sich Intim-OPs auf den Geschlechts­verkehr aus?

Durch eine Korrektur der äußeren oder inneren Scham­lippen wird häufig ein indivi­du­eller Makel der Frau korri­giert. Dadurch wird das Sexual­leben wieder mehr genossen.

Wie ist das sexuelle Empfinden nach einem intim­chir­ur­gi­schen Eingriff?

Es kann zunächst sein, dass das sexuelle Empfinden aufgrund der Schwellung etc. zu Beginn noch geringer ist. Im Laufe der Zeit und bei abgeschwol­lenen Wundver­hält­nissen, ist die Empfind­samkeit wieder normal.

Wie häufig werden medizi­nisch notwendige oder ästhe­tisch bedingte Intim-OPs durch­ge­führt?

Die Nachfrage nach Opera­tionen im Intim­be­reich steigt stetig. Ästhe­tisch bedingt sind Intim-Ops somit in unserer Praxis deutlich zunehmend. Sollten wir gewünschte Intim-Ops nicht durch­führen, verfügen wir auch über ein weitrei­chendes Netzwerk, um Ihnen kompe­tente Kollegen zu empfehlen.

Gibt es Vorher-Nachher-Aufnahmen / Visua­li­sie­rungen?

Vor jeder ästhe­ti­schen Operation erfolgt eine Photo­graphie des OP-Bereiches aus  allen Winkeln. Somit können wir den Zustand vor der Operation genau­estens festhalten und Ihnen auch nach der Operation ein tolles Vorher-Nachher Ergebnis zeigen.

Was genau wird bei der Schamlippen-Operation gemacht? Wie läuft die OP ab?

Bei einer Scham­lip­pen­kor­rektur werden überschüs­siger Hautareale der inneren oder äußeren Scham­lippen entfernt. Zunächst wird der entspre­chende Überschuss markiert. Dann wird in das OP-Gebiet ein lokales Betäu­bungs­mittel einge­spritzt, um die postope­ra­tiven Schmerzen zu mildern bzw. die Blutungs­tendenz während der OP zu verringern. Erst dann erfolgt das Kürzen der Scham­lippen unter entspre­chender Blutstillung. Wenn die Scham­lippen entspre­chend einge­kürzt worden sind, werden diese fein vernäht. Im Anschluss an die OP erhalten Sie Einlagen um eine Nachblutung aufzu­fangen und zu detek­tieren.

Was muss ich vor der OP wissen / beachten?

Vor der Operation sollten Sie sich wenn möglich im Intim­be­reich rasieren. Für die Planung der Operation empfiehlt es sich, den Opera­ti­ons­termin in die Zeit zwischen den Perioden zu legen.

Brauche ich eine Überweisung vom Gynäko­logen?

Da eine Scham­lip­pen­kor­rektur eine private Leistung ist,  benötigen Sie keine Überweisung vom Gynäko­logen. Sicherlich sind regel­mäßige Unter­su­chungen beim Gynäko­logen unabdingbar und notwendig. Es sind vor der Operation keine beson­deren Vorun­ter­su­chungen notwendig.

Welche Rolle spielen Medika­mente / orale Kontra­zeptiva, die regel­mässig einge­nommen werden? Welche Medika­mente sollten vor einer OP nicht einge­nommen werden?

Sie können jegliche Medika­mente (auch orale Kontra­zeptiva) vor der Operation einnehmen. Vorsichtig sollten Sie mit blutver­dün­nenden Medika­menten sein, da diese insbe­sondere im Bereich der Scham­lippen zu einer verlän­gerten Blutungszeit führen.

Wie lange vorher sollte auf diese Medika­mente verzichtet werden?

Wir empfehlen blutver­dün­nende Medika­mente ca. 1 Woche vor dem OP-Termin abzusetzen, dies gilt insbe­sondere für Aspirin (ASS).

Wie schnell bekomme ich einen Termin?

Die Termin­ab­sprache ist indivi­duell und richtet sich nach den aktuellen Kapazi­täten. Im Durch­schnitt benötigen Sie ca. 6 Wochen Vorlaufzeit.

Welche Unter­lagen werden vor dem Eingriff benötigt?

Vor dem Eingriff wird eine schrift­liche Einwil­ligung des Patienten für die geplante Operation benötigt. Meist besprechen wir alle Aufklä­rungen im Rahmen der Beratungs­ge­spräche.

Findet eine ausführ­liche Vorun­ter­su­chung / Beratung statt?

Vor jeglicher Operation findet in unserer Praxis eine ausführ­liche Beratung im Rahmen mehrfacher Gespräche statt. Wir planen gemeinsam anhand Ihres klini­schen Befundes die Operation und versuchen Ihnen alle Fragen zu beant­worten und Unklar­heiten zu klären.

Wie lange dauert der Eingriff?

Der Eingriff dauert ca. 1 h. Nach der Operation sollten Sie sich aber noch 2–3 Stunden in unserer Praxis aufhalten um eventuelle Nachblu­tungen auszu­schließen. Empfeh­lenswert wäre es, wenn Sie sich nach der Operation von jemandem abholen lassen.

Wird die OP ambulant oder stationär durch­ge­führt?

Eine Scham­lip­pen­kor­rektur ist ein ambulanter Eingriff und bedarf keinem statio­nären Aufenthalt.

Welche Anästhe­sieform wird empfohlen / angewendet?W

Die Opera­tionen an den äußeren und inneren Scham­lippen können sowohl einer lokalen Betäubung oder in einem Dämmer­schlaf durch­ge­führt werden. Sollte eine Schamlippen-OP mit anderen Eingriffen kombi­niert werden, ist eine Vollnarkose sinnvoll.

Sind Schmerz­mittel direkt nach der OP notwendig?

Nach der Operation sind meist wenig Schmerz­mittel notwendig, da ein lokales Betäu­bungs­mittel verwendet wird. Dadurch ist da Gebiet für die ersten Stunden nach der Operation meist schmerzarm. Sicherlich empfehlen wir Ihnen im weiteren Verlauf Schmerz­mittel.

IST DAS KORREKTURERGEBNIS SOFORT SICHTBAR?

Ja. Das Ergebnis ist nach entspre­chender Abschwellung sofort sichtbar oder spürbar. Sicherlich kann zu Beginn noch ein Bluterguss oder Hämatom das Ergebnis verschleiern, nach einigen Tagen ist es dann aber voll sichtbar.

Ist der operative Eingriff dauerhaft?

Das operative Ergebnis ist dauerhaft und unter­liegt im Anschluss der normalen Hautal­terung.

Welche Nachbe­hand­lungen / Unter­su­chungen sind erfor­derlich?

Nach der Operation werden sie in bestimmten zeitlichen Abständen in unsere Praxis­klinik einge­laden und wir schauen, dass sich die Wundver­hält­nisse regel­recht entwi­ckeln. Ein Fadenzug ist meist nicht notwendig, da sich die Fäden von selbst auflösen.

Wie lange werden Schwel­lungen oder Blutergüsse zu sehen sein?

Schwel­lungen und Blutergüsse können ca. eine Woche zu sehen sein.

Welche Tätig­keiten sollte ich nach einer OP vermeiden? Ist Bettruhe erfor­derlich?

Nach einem Eingriff im Intim­be­reich ist keine Bettruhe erfor­derlich. Sicherlich sollten Sie sich noch etwas schonen, v.a. Tätig­keiten mit Irritation im Genital­be­reich wie Reiten und Fahrrad­fahren zunächst vermeiden.

Wann kann ich duschen, baden und was muss ich dabei beachten?

Duschen können Sie meist nach 1–2 Tagen. Baden ist erst bei geschlos­senen Wundver­hält­nissen zu empfehlen, da heißt nach 1–2 Wochen.

Wann kann man wieder Sex haben?

In der Regel können Sie Ihre sexuelle Aktivität ca. 2–3 Wochen nach der Operation in Rücksprache mit dem Operateur wieder aufnehmen.

Wie lange sollte ich mich beurlauben lassen? Ab wann kann wieder Sport getrieben werden?

Sport können Sie meist ab der 2–3. Woche wieder machen. Beurlauben sollten Sie sich je nach Arbeits­platz ca. 1–2 Wochen.

Bleiben Narben nach dem Eingriff zurück?

Nach dem Eingriff bleiben kaum Narben zurück, da die Wunden meist problemlos verheilen und so gelegt werden, dass die Sicht­barkeit von außen kaum gegeben ist.

Wo befinden sich die Narben?

Die Narben befinden sich bei einer Scham­lip­pen­kor­rektur an der Innen­seite der inneren und/oder äußeren Scham­lippen.

Wie teuer ist eine Intim-OP?

Die Kosten einer Intim-OP hängen  u.a. vom Ausmaß des Eingriffes ab und sind indivi­duell unter­schiedlich. Eine Scham­lip­pen­kor­rektur beginnt bei ca. 2000€.

Übernehmen die Kranken­kasse oder Zusatz­ver­si­cherer die OP?

Häufig ist eine Operation im Intim­be­reich eine privat zu zahlende Leistung. In sehr seltenen Fällen übernimmt die Kranken­kasse die Kosten, dies aber häufig auch nur, wenn ein entspre­chender Krank­heitswert vorliegt.

Wodurch können Kompli­ka­tionen entstehen?

Kompli­ka­tionen entstehen im Intim­be­reich haupt­sächlich durch Wundhei­lungs­stö­rungen bzw. Infek­tionen. Diese Kompli­ka­tionen sind aber bei entspre­chender Anleitung zur Wundpflege häufig zu vermeiden.

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