Fettab­saugung — Für eine schöne, schlanke Figur

Fettpolster entstehen durch eine Ansammlung von Fettzellen (Adipo­zyten) in einem bestimmten Areal. Durch gewisse Umstände (Ernährung, Krank­heiten, Schwan­ger­schaft) können sich diese vergrößern und führen somit zu einer Volumen­zu­nahme bestimmter Regionen des Körpers zu Lasten einer ausge­wo­genen Figur. Oftmals hat man geschlech­ter­ab­hängig verschieden gelagerte Fettpolster, die teils auch trotz Sport etc. verbleiben.

Schlanker Frauenoberkörper

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QUICK-FACTS

Eingriffs­dauer

Indivi­duell nach Umfang

Narko­seart

Indivi­duell nach Umfang; Vollnarkose, lokale Betäubung

Klinik­auf­enthalt

Nicht notwendig

Vor dem Eingriff

6 Stunden vor dem Eingriff keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen.

Nach dem Eingriff

Kompres­si­ons­mieder rund um die Uhr tragen. 4–6 Wochen.

Kosten

1.500 € – 5.000 €; exklusive Narko­se­kosten

Narben

leichte Narben der Einstiche. Leicht zu verdecken.

Wo kommt die Fettab­saugung her?

Die Fettab­saugung ist ein Verfahren, welches sich erst im 20. Jahrhundert entwi­ckelt hat. Zunächst versuchte man Fett und überschüssige Hautmassen durch chirur­gische Maßnahmen zu entfernen. Dies führte aller­dings zu großen Narben und einem unschönen ästhe­ti­schen Ergebnis. Seit den 60er und 70er Jahren entwi­ckelte sich dieses Verfahren zunehmend, so dass sich die Risiken der OP weitest­gehend minimiert haben.

Inwieweit spielt die Veran­lagung bei der Bildung von Fettpolstern eine Rolle?

Sicherlich gibt es genetische Veran­la­gungen zur Ausbildung von Fettpolstern bzw. Fettlei­bigkeit an entspre­chenden Regionen. Aber auch die Ernährungs- und Lebens­um­stände führen häufig zu Überge­wicht und einer Unzufrie­denheit mit dem Körper. Leider verbleiben auch nach Ernäh­rungs­um­stellung und Sport häufig Fettdepots an entspre­chenden Körper­arealen, so dass hier letzt­endlich nur eine Liposuktion zum Erfolg führt.

Gibt es einen Trend zur Fettab­saugung?

Fettab­saugung ist ein Dauer­thema. Vor allem in den vorsom­mer­lichen Monaten kommen viele Patienten zu uns und wünschen dauer­hafte Fettpolster entfernt zu bekommen. Daher beträgt der Anteil von Fettab­sau­gungen in unserer Praxis ca. 30% und nimmt stetig, sowohl bei Männern als auch Frauen, zu.

Welche Bereiche können mit einer Fettab­saugung behandelt werden?

Mit einer Fettab­saugung können nahezu alle Bereiche behandelt werden, vornehmlich saugen wir aber an Bauch/ Flanken/ Oberschenkel an den Kniein­nen­seiten ab. Aber auch die Liposuktion eines Doppel­kinnes ist sehr populär. Hinzu­kommen noch vielfältige andere Regionen. Wir beraten Sie in unseren Praxis­kli­niken in Berlin und Köln gern, welche Körper­re­gionen bei Ihnen erfolg­reich abgesaugt werden können.

Welche gesund­heit­lichen Risiken entstehen durch Fettlei­bigkeit?

Im Rahmen der Fettlei­bigkeit entstehen häufig Beglei­ter­kran­kungen wie Diabetes, Bluthoch­druck und Verkal­kungen der Gefäße, vornehmlich der Herzkranz­gefäße. Um für sich persönlich den Unter­schied zwischen Normal­ge­wicht, Überge­wicht und Fettlei­bigkeit zu erheben, nutzt man den sogenannten Body-Mass-Index, welcher das Gewicht in Relation zur Größe setzt.

Wo liegen die Grenzen für eine Fettab­saugung?

Sicherlich kann nicht jede Region optimal abgesaugt werden, auch sollte man für ein natür­liches Ergebnis eine gewisse Fettschicht im Unter­haut­fett­gewebe belassen. Es lassen sich in der Summe auch nur gewissen Areale in einer Sitzung absaugen, wenn diese zu ausdehnt sind, wird der Körper mit zu viel Flüssigkeit belastet und es entstehen ungewollte Risiken.

Sehe ich nach einer Liposuktion wirklich schlanker bzw. wohlge­formter aus?

Zunächst erscheinen die abgesaugten Areale noch deutlich geschwollen und teils auch bluterguß­un­ter­laufen. Nachdem sich der Befund nach 4–6 Wochen stetig bessert, merken Sie bereits eine deutliche Verän­derung. Eine abschlie­ßende Beurteilung des postope­ra­tiven Ergeb­nisses lässt sich aber erst nach 6 Monaten erheben. Meist berichten die Patienten, dass Sie nun Kleidungs­stücke mit 1–2 Konfek­ti­ons­größen weniger tragen können. Häufig bietet eine Liposuktion auch einen Neustart in ein schlan­keres und selbst­be­wuß­teres Leben.

Welche Methoden zur Fettab­saugung gibt es?

In unserer Praxis­klinik in Berlin und Köln bieten wir sowohl die Wasserstrahl-assistierte Methode (WAL) als auch das tradi­tio­nelle Tumes­zenz­ver­fahren an. Im Weiteren existieren noch andere anerkannte Verfahren (Ultra­schall – bzw. Laser­un­ter­stützte Verfahren). Einzelne Modifi­ka­tionen der Technik werden am Handstück bzw. den Kanülen vorge­nommen.

Welche Methoden sind heutzutage am erfolg­reichsten?

Wissen­schaftlich belegt unter­scheiden sich alle Verfahren hinsichtlich der postope­ra­tiven ästhe­ti­schen Ergeb­nisse kaum. Sicherlich sind einige Verfahren, wie auch die WAL, zum Teil gewebe­scho­nender und arbeits­er­leich­ternder. Trotz neuster Entwick­lungen und Techniken bleiben aber viele Kollegen und auch wir oftmals dem tradi­tio­nellen Tumes­zenz­ver­fahren treu.

Kann an einem Termin an mehreren Stellen Fett abgesaugt werden?

Sicherlich kann man sich im Rahmen einer OP an mehreren Stellen Fett absaugen lassen. Diese sind jedoch im sehr ausge­dehnten Fall limitiert, da vor der Absaugung die Areale mit der Tumens­zenz­lösung infil­triert werden müssen und zu viel Flüssigkeit den Körper belasten würde. Wir infomieren Sie gern im Rahmen unserer Sprech­stunde, wie ausge­dehnt eine Fettab­saugung in Ihrem Falle möglich ist.

Was muss ich vor der OP beachten?

Vor einer Operation in Vollnarkose sollten Sie darauf achten, dass Sie ca. 6 Stunden vor dem OP-Termin nichts essen, klare Flüssig­keiten (Wasser, ungesüßter Tee) können Sie in kleinen Mengen bis zu 2 Stunden vor der OP zu sich nehmen. Weiterhin sollten Sie einplanen sich ca. 1–2 Wochen aus dem Berufs­alltag fernzu­halten, da sowohl die Blutergüsse als auch der muskel­ka­ter­artige Schmerz Sie körperlich einschränken können.

Welche Vorun­ter­su­chungen sind notwendig?

Der Grund­stein ist eine ausführ­liche Beratung im Rahmen unserer Sprech­stunde. Dabei werden wir gezielt Fettdepots Ihres Körpers besprechen und Möglich­keiten der Fettab­saugung aufzeigen. Die Risiken der Operation werden Ihnen ausführlich erläutert, die Operation und auch Methode werden besprochen und unsere Fachärzte Dr. Rippmann und Dr. Roessing werden Ihre Fragen detail­liert beant­worten. Bei ausge­dehnten Fettab­sau­gungen und entspre­chenden Vorer­kran­kungen führen wir vor der Operation auch eine Blutab­nahme zur Kontrolle des Blutbildes und der Blutge­rinnung durch.

Welche Rolle spielen Medika­mente, die regel­mässig einge­nommen werden? Welche Medika­mente sollten vor einer OP nicht einge­nommen werden?

Wie vor jedem chirur­gi­schen Eingriff sollten Sie vor der OP auf jegliche blutver­dün­nende Medika­mente verzichten (z.B. ASS (Aspirin­prä­parate) etc.) Bei sonstigen Neben­er­kran­kungen, für die Sie regel­mäßig Medika­mente einnehmen müssen, würden wir Sie bitten, erneut mit Ihrem Hausarzt, mit uns bzw. mit dem Narko­searzt die weitere Einnahme zu besprechen.

Auf welche Genuss­mittel sollte im Vorfeld verzichtet werden?

Vor der Operation sollten Sie auf den ausgie­bigen Genuss von Tabak­waren verzichten. Dies kann zu Wundhei­lungs­stö­rungen führen und die Hämatom­neigung negativ beein­flussen.

Wie schnell bekomme ich einen Termin?

Ein OP-Termin kann je nach Auslastung unseres OP-Kalenders in Berlin und Köln termi­niert werden. Meist sind für diese Operation die kälteren Kalen­der­monate bevorzugt, da die Kompres­si­ons­wäsche 4–6 Wochen nach der OP zu tragen ist. Gern können Sie auch im Rahmen des Beratungs­ge­spräches vorab einen OP- Termin reser­vieren. Dieser bleibt 2 Wochen für Sie gesichert und muss dann von Ihnen nochmals bestätigt werden.

Wie lange sollte ich mich beurlauben lassen?

Da es nach einer Liposuktion zu ausge­dehnten Hämatomen kommen kann bzw. einige Areale noch schmerzhaft sein können, empfehlen wir, sich nach einer Fettab­saugung ca. 1–2 Wochen aus dem beruf­lichen Alltag zu nehmen.

Wie lange dauert der Eingriff?

Die Zeit des Eingriffes bemisst sich nach den Regionen, welche abgesaugt werden müssen. Zunächst werden die großen Fettdepots entfernt, im Anschluss wird in jedem Areal noch Feinarbeit geleistet um kleinste Asymme­trien auszu­gleichen. Im Rahmen des Beratungs­ge­spräches werden wir Ihnen die ungefähre OP-Zeit genauer sagen können.

Ist bei einer Liposuktion ein Klinik­auf­enthalt nötig? Wann kann stationär behandelt werden?

Meist ist eine Fettab­saugung ein ambulanter Eingriff. Bei ausge­dehnten Absau­gungen, bei einer Kombi­nation von mehreren Eingriffen, entspre­chenden Vorer­kran­kungen oder auf Ihren Wunsch, ist ggf. ein Aufenthalt in unserer Praxis­klinik notwendig. In den ersten 24 h nach einer Absaugung läuft erfah­rungs­gemäß noch Flüssigkeit über die Einstiche nach, so dass Sie Ihr Bett mit Unter­lagen präpa­rieren sollten, falls Sie daheim schlafen.

Wer führt die Operation durch?

In unseren Praxis­kli­niken in Berlin und Köln führen die Fettab­sau­gungen Herr Dr. Rippmann und Herr Dr. Roessing als erfahrene Fachärzte durch. Assis­tiert wird häufig durch unsere erfahrene Assis­tenz­ärztin Frau Dr. Deter.

Welche Narkose wird empfohlen?

Bei umschrie­benen, kleinen Arealen kann eine Fettab­saugung auch in einer lokalen Betäubung durch­ge­führt werden. Dabei wird über winzige Schnitte eine Lösung mit einem Lokal­an­äs­the­tikum einge­bracht, welches im nächsten Schritt mit dem gelösten Fett wieder abgesaugt wird. Bei ausge­dehnten Fettab­sau­gungen bzw. bei spezi­ellen, sehr schmerz­haften Arealen empfehlen wir generell einen Dämmer­schlaf oder gar eine Vollnarkose.

Wie verläuft die Operation?

Am OP- Tag werden Sie in unserem OP-Zentrum willkommen geheißen und in eines unserer Patien­ten­zimmer begleitet. Dort finden alle weiteren Vorbe­rei­tungen statt, Sie sprechen sowohl mit dem Operateur als auch mit dem Narko­searzt nochmals ausführlich. Letzte Fragen Ihrer­seits beant­worten wir gern. Wenn alle Vorbe­rei­tungen abgeschlossen sind, werden Sie in unseren OP gebracht. Je nach Ausmaß der Fettab­saugung bekommen Sie eine Vollnarkose oder eine lokale Betäubung.
Die abzusau­genden Areale werden zunächst steril abgewa­schen und abgedeckt. Über kleinste Einstiche wird zunächst eine Flüssigkeit in die Gebiete einge­spritzt. Diese bewirkt eine Lösung des Fettge­webes sowie eine vermin­derte Blutungs­tendenz durch entspre­chende Zugaben. Zusätzlich enthält die Flüssigkeit auch ein lokales Betäu­bungs­mittel, so dass Sie nach der OP wenig Schmerzen haben.
Nachdem die erfor­der­liche Menge an abgesaugtem Fett erreicht ist, werden die Einstich­stellen mit einer Einzel­knopfnaht verschlossen und Ihnen wird eine Kompressionshose/ ‑jacke angezogen. Danach werden Sie in Ihr Zimmer begleitet und können sich dort im weiteren Verlauf erholen. Es sind rund um die Uhr exami­nierte Fachkräfte vor Ort, welche sie herzlich und umfassend betreuen.

Ab wann ist das Ergebnis des Eingriffs sichtbar?

Das endgültige Opera­ti­ons­er­gebnis ist erst nach 4- 6 Monaten postope­rativ zu sehen, erste Tendenzen sind aber nach Rückgang der Schwellung bereits ca. 6–8 Wochen sichtbar.
Können sich nach einem Eingriff wieder Fettpolster bilden? Kehren Fettpolster an den Stellen zurück, wo sie entfernt wurden?
Fettpolster können sich an jeglichen Stellen des Körpers bilden, sobald Sie an Gewicht zunehmen. Die Anzahl der Fettzellen ist jedoch in dem abgesaugten Areal geringer. Aber auch dort können die Fettzellen erneut hyper­tro­phieren (anwachsen), so dass auch dort ein erneutes Fettdepot entstehen kann. Dies ist meist aber geringer als an anderen, nicht abgesaugten Körper­arealen.

Wie oft kann eine Fettab­saugung an derselben Stelle wiederholt werden?

Eine Fettab­saugung an derselben Stelle kann bei entspre­chenden Fettdepots beliebig oft wiederholt werden, wir empfehlen jedoch identi­sches Areal nicht mehr als 3 mal abzusaugen, da dann der Eingriff aufgrund von narbigen Verän­de­rungen deutlich schwie­riger ist und die Gefahr von Einzie­hungen und Dellen besteht.

Muss ich ein Kompres­si­ons­mieder nach einer Fettab­saugung tragen und wie lange?

Nach der Operation bekommen Sie direkt im OP ein Kompres­si­ons­mieder angezogen, welches Sie für die kommenden 4–6 Wochen zu tragen haben. Je nach abgesaugten Arealen, bedeckt und kompri­miert es die entspre­chenden Zonen und sorgt für einen schnel­leren Rückgang der Schwellung, einen Rückzug der überschüs­sigen Haut sowie eine entspre­chende Vernarbung der Hautschichten.
Bei kleineren Fettab­sau­gungen bzw. kleinen Korrek­turen kann es vorkommen, dass Sie das Kompres­si­ons­mieder nur 2–3 Wochen tragen müssen. Wir werden Sie entspre­chend vor und nach dem Eingriff über die Trage­dauer infor­mieren.

Welche Medika­mente werden einge­setzt?

In der entspre­chenden Lösung, welche sowohl bei der Tumes­zenz­lösung als auch der WAL (Wasser­strahl Assis­tierte Liposuktion) einge­setzt wird, befinden sich neben steriler Kochsalz­lösung auch ein Lokal­an­äs­the­tikum, Natri­um­bi­kar­bonat und Adrenalin. Weiterhin erhalten Sie im Rahmen einer Narkose entspre­chende Narko­se­mittel durch den Anästhe­sisten.

Inwieweit sind Korrek­turen nach einer OP möglich?

Sicherlich kann es einmal vorkommen, dass kleinste Korrek­turen nach einer Operation notwendig sind. Dabei verbleiben meist kleine Fettdepots, welche wir in einer lokalen Betäubung entfernen können. Es ist also ein kleiner, sehr schneller Eingriff und durch den Patienten meist gut zu tolerieren.

Was ist nach einer OP zu beachten?

Nach der Operation sollten Sie sich zunächst schonen und das Kompres­si­ons­mieder rund um die Uhr tragen. Es kann durchaus vorkommen, dass aus den kleinsten Einstich­stellen noch Flüssigkeit in den ersten 48h austritt. Dies sollte Sie nicht beunru­higen, sondern ist sogar positiv zu bewerten. Bei Absau­gungen an den Beinen kommt es teils zu Schwel­lungen im Bereich der Unter­schenkel und Knöchel, sollten diese sehr stark sein bzw. auch Schmerzen in den Waden und Verfär­bungen der Unter­schenkel auftreten, bitten wir Sie, sich bei uns zeitnah vorzu­stellen.
Sie bekommen nach Verlassen unserer Praxis­klinik eine Notruf­nummer, welche Sie gern und jederzeit anrufen können, wenn sich nach der Operation von Ihrer Seite Fragen ergeben oder Kompli­ka­tionen auftreten.

Wie lange werden blaue Flecken und/oder Schwel­lungen zu sehen sein?

Schwel­lungen und Hämatome können bis zu 2 Wochen nach der Operation noch sichtbar sein. Mit einer entspre­chenden Massage bzw. Lymph­drainage sind verbliebene Schwel­lungen teils schneller zu mobili­sieren. Nachdem erste Hämatome verblasst sind, können sie je nach Schmerz­cha­rakter langsam mit einer entspre­chenden Massage beginnen.

Welche Tätig­keiten sollte ich nach der OP unter­lassen? Ist Bettruhe erfor­derlich? Ab wann kann ich wieder Sport machen?

Nach der Operation sollten Sie ca. 4–6 Wochen auf sport­liche Tätig­keiten und körper­liche Anstren­gungen verzichten, da dies die Schwellung weiter fördern könnte. Duschen ist jederzeit erlaubt, Baden erst nach Fadenzug . Sicherlich können Sie die Kompres­si­ons­wäsche zum Duschen etc. ausziehen und sie sogar waschen, wir bitten Sie trotzdem in der restlichen Zeit die Wäsche zu tragen, um ein optimales Opera­ti­ons­er­gebnis zu erzielen.

Wann bin ich nach einer Fettab­saugung wieder arbeits­fähig??

Je nachdem welcher Arbeit Sie nachgehen, können Sie nach ca. 10- 14 Tagen wieder mit Ihrer Arbeit beginnen. Sicherlich können noch einige Areale schmerzen, wenn Sie demnach einer körperlich sehr schweren Arbeit nachgehen, sollte Sie ggf. länger pausieren.
Welche Pflege­cremes werden nach der Behandlung empfohlen?

Nachdem die Fäden nach 7–10 Tagen entfernt worden sind, können Sie die Einstiche bereits mit einer Massage und pflegenden Salben/Ölen geschmeidig halten. Nachdem alle Krusten abgefallen sind, ist auch die Appli­kation von Silikongel möglich, um die Narben schneller abblassen zu lassen. Eine körper­straf­fende Zusatz­be­handlung mittels spezi­ellen Pflege­cremes sorgen für ein perfektes Ergebnis. Wir beraten sie im Rahmen des Faden­zuges gern über die optimale Nachbe­handlung.

Bleiben Narben nach einer Fettab­saugung zurück? Wo befinden sich die Narben?

Nach dem Eingriff bleiben winzige Narben der Einstiche zurück, welche meist als winziger Punkt oder Strich imponieren. Diese befinden sich meist in der Nähe der abzusau­genden Areale. Gern erläutern wir Ihnen im Rahmen des Aufklä­rungs­ge­spräches, wo sich diese genau befinden und wie groß diese sind.

Wie teuer ist eine Fettab­saugung für die unter­schied­lichen Problem­zonen?

Die Kosten einer Fettab­saugung berechnen sich nach den jewei­ligen Zonen. Somit variiert auch der Preis. Dieser kann sich zwischen 1500€ ‑5000€ erstrecken. Um Ihnen den genauen Preis zu nennen, würden wir Sie gern zu einem persön­lichen Beratungs­ge­spräch in unsere Praxis­klinik nach Berlin oder Köln einladen.

Gibt es Finan­zie­rungs­mo­delle wie Raten­zahlung?

Wir arbeiten mit einem externen Kredit­in­stitut zusammen, die Finan­zie­rungs­mo­delle werden über die Firma Medipay beantragt.

Übernehmen Kranken­kassen den Eingriff?

Die Kranken­kassen übernehmen eine Fettab­saugung nur selten. Bei krank­haften Befunden (z.B. beim Vorliegen eines ausge­prägten Lipödems) tragen auch die Kranken­kassen die Kosten einer Fettab­saugung in den entspre­chenden Arealen. Im Rahmen eines Beratungs­ge­spräches werden wir Ihnen die Möglich­keiten und Chancen einer eventu­ellen Kosten­über­nahme bei einem krank­haften Befund erläutern.

Welche Risiken gibt es grund­sätzlich?

Allge­meine Risiken einer Operation sind natürlich immer in Kauf zu nehmen. Insbe­sondere bei einer Fettab­saugung ist die Schwel­lungs­neigung und Ausbildung von deutlichen Blutergüssen zu erwähnen. Diese können teils sehr ausge­dehnt sein. Wichtig ist daher das Tragen der Kompres­si­ons­wäsche um die Ausdehnung einer Schwellung etc. zu minimieren.
Die kleinen Narben können noch bis zu einem Jahr leicht gerötet bleiben, verblassen bei richtiger Pflege aber zunehmend. Ein abschlie­ßendes Opera­ti­ons­er­gebnis ist erst nach frühestens 6 Monaten zu sehen, daher können wir auch erst dann eventuell verbliebene Asymme­trien und Fettdepots beurteilen. Von Zeit zu Zeit kann es vorkommen, dass wir an gewissen Arealen kleinste Nachsau­gungen durch­führen müssen.

Wodurch können Kompli­ka­tionen entstehen?

Kompli­ka­tionen sind einer­seits Mangel an Erfahrung, anderer­seits häufig auch schick­sal­be­haftet. Durch jahre­lange Tätigkeit von Dr. Rippmann und Dr. Roessing in der ästhe­ti­schen Chirurgie haben wir die entspre­chende Expertise, Ihnen möglichst wenig Sorgen hinsichtlich der Kompli­ka­tionen zu bereiten. Über mögliche Kompli­ka­tionen im Rahmen der Fettab­saugung infor­mieren wir Sie ausführlich im Rahmen unserer Sprech­stunden.

Wie hoch ist das Risiko einer Infektion? Wie schütze ich mich am besten vor einer Infektion?

Das Risiko einer Infektion ist sehr gering, da ein kleiner Zugang über die Haut das Risiko einer Verschleppung von Keimen etc. verringert. Wir wahren auch bei dieser Operation alle Richt­linien der Steri­lität, um das Infek­ti­ons­risiko möglichst gering zu halten. Periope­rativ erhalten Sie weiterhin eine Antibiose zur Infek­ti­ons­pro­phylaxe, im Rahmen größerer Fettab­sau­gungen sollten Sie sogar bis zu 5 Tagen nach der Operation noch Antibio­ti­kata­bletten einnehmen. Ein Rezept bzw. notwendige Empfeh­lungen erhalten Sie im Rahmen Ihres Aufent­haltes in unserer Praxis­klinik.

Können Nerven, Muskel oder Lymphwege beschädigt werden?

Durch das Absaugen können unter der Haut kleinste Hautnerven verletzt werden. Diese erholen sich meist in den ersten Monaten nach einer Fettab­saugung wieder, selten können jedoch Sensi­bi­li­täts­stö­rungen verbleiben und zu einem dumpfen Gefühl an der Hautober­fläche führen. Teils kann bei einem Kontakt bzw. einer Reizung der Muskelhaut (Muskel­faszie) für einige Tage das Gefühl eines leichten Muskel­katers auftreten. Muskeln im eigent­lichen Sinne beschä­digen wir aber im Rahmen der Operation nicht. Lymphwege können kurzfristig beschädigt werden, der Lymph­ab­fluss geschieht aber auf mehreren Wegen, so dass sich dieses System schnell wieder regene­riert. Unter­stützend wirkt das Kompres­si­ons­mieder, welches einem Flüssig­keitsstau im Gewebe vorbeugt.

Welche bleibenden Schäden sind möglich?

Bleibende Schäden nach einer Fettab­saugung sind z.B. ein verblei­bendes Taubheits­gefühl bzw. dauer­hafte Dellen und Einzie­hungen. Dauer­hafte Folge­schä­di­gungen sind jedoch äußerst selten und können durch eine schonende Liposuktion verhindert werden.

Wie hoch ist das Risiko, eine Korrektur machen zu müssen?

Korrek­turen sind dann notwendig, wenn Niveau­un­ter­schiede in den abgesaugten Regionen nach Rückgang der Schwellung weiterhin bestehen bzw. noch Fettdepots vorhanden sind. Zunächst sollte jedoch die Schwellung etc. deutlich zurück­ge­gangen sein, daher empfehlen wir eine Korrektur frühestens nach 4–6 Monaten. Die meisten Korrek­turen sind im Rahmen einer ambulanten Behandlung mit einer lokalen Betäubung möglich.

Wie hoch ist das Risiko von “Dellen” nach einem Eingriff?

Die Entstehung von Dellen und Einzie­hungen werden wir durch unsere Erfahrung und Technik im Rahmen der Absaugung zu vermeiden wissen. Wie sich Ihre Haut nach der Fettab­saugung entwi­ckelt und vernarbt, ist indivi­duell unter­schiedlich. Besonders bei sehr schlanken Patienten, bei Patienten mit einer Binde­ge­webs­schwäche und vorbe­stehender Cellulite bzw. bei bereits mehrfach abgesaugten Patienten ist diese Gefahr am größten.

Besteht das Risiko, dass zu wenig oder zu viel Fett abgesaugt wird?

Aufgrund der Erfahrung von Dr. Rippmann und Dr. Roessing, wissen wir genau, bei welchem Patienten wir wie viel Fett entfernen sollten. Durch eine genaue Kontrolle mit der Hand (indem das Fettgewebe mit der Hand unter der Haut zusam­men­ge­drückt wir) können wir so sehen, ob wir genug entfernt haben oder noch etwas Fett absaugen müssen.

Kann ich mich rechtlich und finan­ziell vor Fehlein­griffen bzw. Folge­ein­griffen absichern?

Prinzi­piell schützen Sie sich vor Fehlein­griffen, indem Sie mehrere Meinungen von Fachärzten für Plastische Chirurgie einholen. Haben Sie Vertrauen und fühlen Sie sich wohl, hat der Kollege genug Erfahrung und versteht man Ihre Wünsche – dann ist das Risiko von Fehlein­griffen sehr gering.
Rein finan­ziell können Sie sich auch vor Fehlein­griffen bzw. Folge­ein­griffen schützen. Sie können bis spätestens 1 Tag vor der Operation einen Versi­che­rungs­antrag für eventuell anfal­lende Folge­kosten bei einem Versi­che­rungs­in­stitut einreichen und erhalten so einen Versi­che­rungs­schutz für 1–2 Jahre.
Wir händigen Ihnen im Rahmen des Beratungs­ge­spräches gern entspre­chende Unter­lagen aus.

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