Bauch­de­cken­straffung — Für einen schönen, flachen Bauch

Nach Schwan­ger­schaften oder deutlicher Gewichts­ab­nahme ist eine Bauch­decke oft nicht mehr richtig straff. Frauen gehen nicht mehr gerne ins Schwimmbad oder an den Strand und auch Männer leiden unter dem „Hänge­bauch“, der ständig über den Hosenbund rutscht. Leider hilft auch ein kräftiges Training der Bauch­mus­ku­latur nur wenig, da dies nur geringen Einfluss auf die Bauchhaut hat.

Muskulöser Männeroberkörper

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QUICK-FACTS

Eingriffs­dauer

ca. 3 Stunden

Narko­seart

Vollnarkose

Klinik­auf­enthalt

1–2 Tage

Vor dem Eingriff

Nüchternheit ab 24 Uhr des Opera­ti­ons­vor­tages

Nach dem Eingriff

Unter­su­chungen nach 6 Wochen, 3 Monaten, 6 Monaten

Kosten

4.000 € – 6.000 €; exklusive Narko­se­kosten

Narben

leichte Narben, die unter Bikini bzw. Unterhose versteckt werden können

Allge­meines zur Bauch­de­cken­straffung

Die Haut des Bauches weist oft Risse, die sogenannten Striae, auf. Diese irrever­sible Erschlaffung ist ein Zeichen für geschwächtes Binde­gewebe.

Auch Schweiß­neigung, Entzün­dungen und Hautrö­tungen gehören neben dem ästhe­ti­schen Figur­problem zu den typischen Merkmalen. Darüber hinaus ist bei vielen Frauen der Scham­hügel vorge­wölbt und vergrößert.

In solchen Fällen kann eine Bauch­de­cken­straffung (auch genannt Abdomi­no­plastik / Bauch­de­cken­plastik) Abhilfe schaffen.

Durch Bauch­de­cken­straffung einen flachen Bauch nach der Schwan­ger­schaft zurück­erlangen

Viele Frauen fragen sich nach einer Schwan­ger­schaft, wie sie schnell wieder einen schönen flachen Bauch bekommen. In diversen Fitness­studios und im Rahmen der Schwan­ger­schafts­be­treuung werden viele Möglich­keiten der Rückbil­dungs­gym­nastik angeboten.

Dabei werden der Becken­boden und die Bauch­mus­ku­latur gezielt wieder aufgebaut, um den entstan­denen Hautüber­schuss optimal zurück­zu­bilden und die erschlaffte Musku­latur zu stärken. Regel­mäßig durch­ge­führt, kann dies zu einer Verbes­serung der Hautqua­lität führen.

Leider bleiben, vor allem bei mehrfachen Schwan­ger­schaften und Mehrlings­ge­burten bzw. extremer Gewichts­ab­nahme, Hautrück­stände am Bauch zurück, welche sich kaum zurück­bilden. Auch eine familiär vererbte Schlaffheit des Binde­ge­webes kann sich negativ auf die Rückbildung der überschüs­sigen Bauchhaut auswirken.

Wann macht eine Bauch­de­cken­straffung sinn?

Bauchdeckenstraffung trotz gesunder ErnaehrungWenn weder Sport noch entspre­chende Gewichts­ab­nahme zu einem straffen und festen Bauch führen und ein Hautüber­schuss weiterhin besteht, kann die operative Straffung des Bauches eine optimale Alter­native darstellen.

Es existieren unter­schied­liche Opera­ti­ons­ver­fahren, um eine optimale Bauch­de­cken­straffung (Abdomi­no­plastik / Bauch­de­cken­plastik) zu erzielen.

Durch den Eingriff wird das überschüssige Haut- und Fettgewebe, ähnlich wie bei einer Liposuktion, entfernt und die Bauch­mus­ku­latur gestrafft.

Abhängig von den Patien­ten­be­dürf­nissen und klini­schem Befund bieten wir verschiedene Opera­ti­ons­me­thoden an.

Mini-Bauchstraffung:

Durch eine Mini-Bauchstraffung wird ein kleiner bogen­för­miger Schnitt im unteren Bauch­be­reich gemacht und hierdurch das überschüssige Hautfett­gewebe entfernt. Die Narbe wird so gelegt, dass sie unterhalb der Bikinihose versteckt werden kann. Die Operation wird entweder unter einer Vollnarkose oder im Dämmer­schlaf durch­ge­führt.

Klassische Bauchstraffung:

Bei einer klassi­schen Straffung der Bauch­decke wird auch das überschüssige Fettgewebe am unteren Bauch entfernt. Danach wird der Nabel etwas nach oben versetzt. Auch diese Narbe wird in einer Bogenform angelegt und kann gut unter der Bikinihose versteckt werden. Diese Art der Operation zur Bauch­de­cken­straffung / Abdomi­no­plastik wird nur unter Vollnarkose durch­ge­führt. Für ein natür­liches Aussehen sorgt die „Champa­gner­rinne“, die durch eine Veran­kerung des Nabels an der Wand der Bauch­mus­ku­latur geformt wird.

Sollten im Bereich der Flanken noch Fettdepots sein, können diese zusätzlich abgesaugt werden. Nach massiver Gewichts­ab­nahme kann sogar in einigen Fällen ein Bodylift notwendig sein, bei dem wir zirkulär um den unteren Bauch und Rücken die Haut straffen.

Was vor der Bauch­de­cken­straffung beachtet werden muss

Gerne können Sie sich zusätzlich in diversen Internet-Quellen über den Eingriff infor­mieren. Sollten Sie sich für eine Operation bei unseren Fachärzten und in unserem Hause entschieden haben, erhalten Sie eine Infor­ma­ti­ons­mappe mit einer ausführ­lichen Aufklärung durch unsere Chirurgen. Diese nehmen Sie mit nach Hause und lesen sie in Ruhe durch. Bei Fragen können Sie uns jederzeit gerne kontak­tieren und bei Bedarf einen erneuten Beratungs­termin mit den Fachärzten vor der Operation vereinbaren.Im Rahmen der Opera­ti­ons­vor­be­reitung zur Bauch­de­cken­straffung muss nichts beachtet werden. Lediglich die Vorbe­reitung der Narkose, wie beispiels­weise die Nüchternheit ab 24 Uhr des Vortages, muss gewähr­leistet werden. Wir freuen uns, Sie persönlich zu einem Beratungs­ge­spräch mit unseren Chirurgen in unserer Praxis­klinik begrüßen zu dürfen. Dabei entscheiden Sie sich für Ihren Operateur, schöpfen Vertrauen zum Facharzt und fühlen sich mit Ihren Wünschen optimal verstanden. Dies sind wichtige Voraus­set­zungen, um ein perfektes Ergebnis bei der Bauch­de­cken­straffung zu erzielen.

Wie eine Bauch­de­cken­straffung abläuft

Nach dem ausführ­lichen und unver­bind­lichen Beratungs­ge­spräch entscheiden Sie sich in Ruhe eine Bauch­de­cken­straffung / Abdomi­no­plastik in unserer Klinik durch­führen zu lassen.

Wenn Sie sich entschieden haben, die Operation in unserem Hause durch­führen zu lassen, laden wir Sie erneut zu einem Vorstellungs- und Planungs­ge­spräch ein, um die Operation gründlich vorzu­be­reiten.

Dabei klären wir Sie über den Eingriff auf, besprechen die Narkose und nehmen Ihnen Blut ab.

Am Opera­ti­onstag kommen Sie bitte nüchtern zur verein­barten Zeit und treffen nochmals auf Ihren Operateur und den Narko­searzt, um letzte Fragen zu erläutern. Sie werden in eines unserer komfor­tablen Patien­ten­zimmer begleitet und erhalten dort Ihre Opera­ti­on­s­kleidung. Nachdem wir Sie in den OP gebracht haben, führt ein langjährig erfah­rener Facharzt für Anästhesie die Narkose durch. Nachdem Sie sanft einge­schlafen sind, werden wir das entspre­chende Opera­ti­ons­gebiet am Bauch steril abwaschen, abdecken und mit der Operation beginnen.

Der bogen­förmige Schnitt erfolgt auf Höhe des Scham­beines (Kaiser­schnitthöhe) und verschwindet später in Bikini, Slip und Unterhose. Ihre Bauch­decke wird nun bis unter das Brustbein mobili­siert, der Bauch­nabel ausge­schnitten und neu einge­pflanzt. Kleinere Blutungen werden im OP mit einer spezi­ellen Technik gestillt. Um Wundwasser und kleine Blutergüsse ablaufen zu lassen, legen wir meist 2–3 Wunddrai­nagen ein, welche 1–3 Tage verbleiben.

Eine spezielle Nahttechnik mit einem selbst­auf­lö­senden Faden garan­tiert eine unauf­fällige Wundheilung im Bereich des Unter­bauches. Das Kompres­si­ons­mieder, welches Sie direkt nach der OP angelegt bekommen, tragen Sie für die ersten 4 bis 6 Wochen nach der Operation.

Was passiert nach der Bauch­de­cken­straffung?

Nach der Operation verbleiben Sie zunächst zur Kontrolle in einem unserer Patien­ten­zimmer. Eine Schwester, der Narko­searzt und der Operateur / Chirurg sind jederzeit für Sie vor Ort. Eine Übernachtung ist postope­rativ Pflicht, eine zweite Nacht kann auf Wunsch bzw. medizi­ni­scher Notwen­digkeit indivi­duell vereinbart werden.

Die einge­legten Wunddrai­nagen werden gezogen, bevor Sie die Praxis­klinik verlassen. Sie erhalten einen erneuten Kontroll­termin bei Ihrem Operateur / Chirurgen und ein Privat­rezept über ein Antibio­tikum und Schmerz­mittel. Ein Fadenzug bzw. Kürzen der Faden­enden ist zwei Wochen nach dem Eingriff einzu­planen. Falls nach Ankunft zuhause noch Fragen oder Probleme bestehen, sind wir bzw. die Fachärzte jederzeit für Sie da.

Ein spezi­elles Mieder sollte nach der Bauch­de­cken­straffung für die Dauer von 6 Wochen getragen werden. Nach 14 Tagen können die Fäden entfernt werden.

Bereits direkt nach der Operation sehen Sie eine merkliche Verbes­serung. Der Bauch ist wesentlich straffer und fester. Bereits vor der OP vorhandene Striae (Schwan­ger­schafts­streifen) verbleiben jedoch auf entspre­chenden Hautarealen bestehen.

Wie verhält sich der Bauch im Alter?

Der Hautal­te­rungs­prozess verläuft ganz normal weiter. Die Bauch­decke kann daher wieder leicht erschlaffen und sich bei Gewichts­schwan­kungen entspre­chend verändern.

Natür­liches Aussehen des Bauches nach der Operation

Der Bauch sieht postope­rativ absolut natürlich aus. Lediglich die Form des Bauch­nabels kann sich verändern. Sie werden begeistert sein!

Nachun­ter­su­chungen und Heilungs­prozess

Falls wie in den aller­meisten Fällen keine Kompli­ka­tionen auftreten, werden unsere Fachärzte Sie in den ersten beiden Wochen nach der OP ein bis zwei Mal in unserer Sprech­stunde begrüßen. Ein Fadenzug erfolgt nach 14 Tagen. Weitere Nachkon­trollen finden nach sechs Wochen, drei und sechs Monaten statt.

Die Wundheilung ist nach 14 Tagen abgeschlossen. Die Narben­heilung dauert meist ein halbes Jahr. Danach ist das endgültige Ergebnis erreicht und sichtbar.

Sport nach einer Bauchstraffung

Vier bis sechs Wochen nach der OP besteht zunächst ein Sport­verbot, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Spezielle Übungen für Arme und Beine können bereits 2–3 Wochen nach der Operation wieder begonnen werden. Besprechen Sie Ihr Sport­pro­gramm indivi­duell mit dem Facharzt, der Ihnen entspre­chende Empfeh­lungen geben wird.

Verbleiben Narben nach der Bauch­de­cken­straffung?

Die Narben um den neu versetzten Bauch­nabel verschwinden meist in selbigem und sind nahezu unsichtbar. Im Bereich des Unter­bauches auf der Höhe des Scham­beins verläuft die entspre­chende Straf­fungs­narbe zu beiden Flanken auslaufend. Diese verschwindet perfekt im Bikini­be­reich und ist nur für Sie und Ihren Partner sichtbar.

Was kostet eine Bauch­de­cken­straffung?

Finanzierungspartner für Schönheitsoperationen medipay

Eine Bauch­de­cken­straffung kostet je nach Befund ca. 4.000 € bis 6.000 € exklusive der Kosten für die Narkose. Eine Raten­zahlung ist leider nicht möglich. Die Summe für den Eingriff muss vor dem OP-Termin auf unserem Konto einge­gangen sein.

Kredite von entspre­chenden Insti­tuten können natürlich gerne in Anspruch genommen werden.

Werden die Kosten einer Bauchstraffung durch die Kranken­kasse übernommen?

In einigen Fällen kann es notwendig sein, die Kranken­kasse, mit einem von uns erstellten Befund­be­richt inklusive Fotos, über den Ist-Zustand zu infor­mieren. Dabei handelt es sich meist um Patienten nach extremer Gewichts­ab­nahme und einer deutlichen Einschränkung der Lebens­qua­lität durch die erschlaffte Haut bzw. das Binde­gewebe. In seltenen Fällen übernimmt die Kranken­kasse dann die gesamten Kosten.

Welches Risiko besteht bei einer Bauch­de­cken­straffung?

Manche Patienten sorgen sich, dass die Naht der Opera­ti­ons­wunde reißen könnte. Diese Sorge ist unbegründet. Da die Wunde mehrschichtig vernäht, mittels spezi­eller Pflaster verklebt und zusätzlich ein Kompres­si­ons­mieder angelegt wird, kann die Naht prinzi­piell nicht reißen. Abrupte Bewegungen des Oberkörpers, vor allem rücklings, sind jedoch in den ersten beiden Wochen nach dem Eingriff zu vermeiden, um möglichst wenig Zug auf die Narbe zu erzeugen und so eine reizlose Narben­heilung zu garan­tieren.

Generell bestehen die üblichen Opera­ti­ons­ri­siken. Bei einer ausge­dehnten Bauchstraffung sind Nachblu­tungen und Wundhei­lungs­stö­rungen in seltenen Fällen möglich. Im Rahmen der Beratung und Aufklärung werden wir Sie über Ihre indivi­du­ellen Risiken ausführlich aufklären.

Welche Schmerzen entstehen nach einer Bauch­de­cken­straffung?

Durch die Nachwir­kungen der Narkose verspüren Sie nach der Operation kaum Schmerzen. Der Narko­searzt steht Ihnen am Opera­ti­onstag zur Seite, um auftre­tende Schmerzen effektiv zu stillen. Von unserer Nacht­schwester erhalten Sie bei Bedarf zusätz­liche Schmerz­ta­bletten. Häufig ist es unseren Patienten bereits zwei bis drei Stunden nach dem Eingriff möglich aufzu­stehen und zur Toilette zu gehen. Ein gewisses Spannungs­gefühl und Schmerzen bei Bewegung sind von Zeit zu Zeit vorhanden und ganz normal.

Bauch­de­cken­straffung ohne Operation: Ist das möglich?

Prinzi­piell können auch nach erfolg­losem Einsatz von Sport und Ernäh­rungs­um­stellung geson­derte Verfahren der Kälte- und Wärme­the­rapie angewendet werden. Wir können Ihnen in unserem Hause zurzeit keine alter­native Behand­lungs­me­thode jenseits des opera­tiven Eingriffs anbieten. Bei entspre­chenden Befunden werden wir Ihnen aber diverse Möglich­keiten im Rahmen eines Beratungs­ge­spräches erläutern.

Bauch­de­cken­straffung im Ausland: Sinnvolle Option oder Risiko?

Im Ausland locken zahlreiche Kollegen mit einem optimalen OP-Ergebnis zu deutlich gerin­geren Kosten. Sicherlich können einige Patienten auch Erfolge nach Opera­tionen im Ausland vorweisen. Leider kommt es bei derar­tigen Eingriffen außerhalb Deutsch­lands deutlich häufiger zu Kompli­ka­tionen. Die umständ­li­chere Kommu­ni­kation, erschwerte Organi­sation von Nachkon­trollen und häufig unzurei­chende Quali­täts­stan­dards werden häufig beklagt. Mit eventu­ellen Folge­ope­ra­tionen (Re-Ops) und Wieder­vor­stel­lungen sind erneute Kosten verbunden, die letzt­endlich den zuvor günstigen Preis relati­vieren.

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