Schweißdrüseneingriff

Schweissdrüseneingriff

Behandlung der Schweißdrüsen
gegen übermäßiges Schwitzen

Schweißdrüseneingriff 2017-02-15T18:24:27+00:00

Schweiss­drüsen­eingriff

Schwitzen als Krankheitsbild: Wann liegt eine Störung der Schweißproduktion vor?

Schwitzen nach körperlicher Anstrengung oder Aufregung kennt jeder. Allerdings sollte das Schwitzen nicht ständig unser Begleiter im Alltag werden und uns so einschränken, dass wir uns dafür schämen. Wenn eine übermäßige Schweißproduktion auch in normalen Alltagssituationen vorliegt, reden wir von vermehrtem oder gar krankhaftem Schwitzen, einer sogenannten Hyperhidrose.

Welche Formen krankhaften Schwitzens gibt es?

Es ist für uns bedeutsam zwischen einer primären und einer sekundären Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen) zu unterscheiden. Eine sekundäre Hyperhidrose beschreibt übermäßiges Schwitzen im Zusammenhang mit einer Erkrankung bzw. einer Medikamenteneinnahme. Eine primäre Hyperhidrose beschreibt sich als alleinige Erkrankung die häufig genetisch bedingt ist.

Wie viele Menschen in Deutschland leiden an Formen krankhaften Schwitzens?

In Deutschland leiden ca. 1-2 % der Menschen unter einer primären Hyperhidrose, einem übermäßigen Schwitzen ohne Ursache. Dabei sind die Dunkelziffern leider nicht mit erfasst. Viele Betroffene leiden stark und trauen sich meist nicht, sich fachlich beraten zu lassen.

Welche Ursachen kommen für die Entstehung einer gestörten Schweißproduktion in Frage?

Bei der primären Hyperhidrose ist die Ursache bislang nicht bekannt. Vermutet werden genetische Ursachen, aber auch überempfindliche Nervenleitungen, welche zu einer vermehrten lokalen Schweißproduktion führen.

Bei der sekundären Hyperhidrose sind häufig auch hormonelle Umstellungen (Wechseljahre etc.), die Einnahme von Medikamenten bzw. auch Begleiterkrankungen Grund des Schwitzens.

Wann sollte ein Arzt konsultiert werden?

Sie sollten einen Arzt aufsuchen, wenn Sie Veränderungen Ihrer Schweißmenge bemerken. Sicherlich macht sich eine primäre Hyperhidrose bereits in der Pubertät bemerkbar und kann den Alltag erheblich beschränken. Es ist durchaus auch ratsam den betreuenden Hausarzt um Rat zu fragen. Manchmal lässt sich übermäßiges Schwitzen auch schon durch die Verwendung von bestimmten Deodorants vermindern.

Welche Rolle spielen Faktoren wie Übergewicht, Hormon­um­stell­ungen (Schwang­er­schaft / Wechsel­jahre), Medi­ka­ment­en­ein­nahme, Krank­heiten und psy­chisch­er Stress bei einer krankhaften Schweiß­pro­duk­tion?

Im Rahmen der sekundären Hyperhidrose sind Ursachen wie Übergewicht, Hormonumstellungen (Schwangerschaft / Wechseljahre), Medikamenteneinnahme, Krankheiten und psychischer Stress häufig Grund einer krankhaften Schweißproduktion. Ihr Hausarzt kann Ihnen sicherlich eine Verbindung zu einer Ursache herstellen, wenn Sie ein übermäßiges Schwitzen bemerken.

Welche Körperregionen sind am häufigsten betroffen?

Meist sind vom übermäßigen Schwitzen die Achseln betroffen, häufig beklagen die Patienten auch ein vermehrtes Schwitzen an den Hand- und Fußflächen sowie im Bereich des Rückens. Selten zeigt sich ein generelles Schwitzen, welches aber auch in diesen Formenkreis gehört und im Alltag als noch viel belastender angesehen wird.

An welchen Körperstellen / -regionen kann ein chirurgischer Eingriff vorgenommen werden?

Um ein übermäßiges Schwitzen dauerhaft zu verringern, kann ein Absaugen der Schweißdrüsen in den Achselhöhlen vorgenommen werden. Dort werden über einen kleinen Schnitt die Schweißdrüsen entfernt bzw. abgesaugt. Sicherlich können Sie sich vorstellen, dass ein entsprechendes Verfahren an den Handflächen etc. nicht durchgeführt werden kann. Somit bleibt diese Maßnahme nur den Achseln vorbehalten. An allen anderen Körperstellen kann durch Injektionen mit Botulinumtoxin geholfen werden.

Wie hoch ist der Anteil an Schweiß­drü­sen­ab­sau­gungen bei schön­heits­ope­ra­ti­ven Maß­nahmen?

Die Nachfrage nach Schweißdrüseneingriffen ist natürlich nicht so hoch wie nach einer Brustvergrößerung. Meist kommen die Betroffenen bei sehr hohem Leidensdruck und erkundigen sich nach den Möglichkeiten einer Reduktion der Schweißmenge. Häufig haben Sie schon viele Therapien ausprobiert und sind in Ihrer Situation recht verzweifelt.

Vor dem Eingriff

Welche Therapieverfahren bieten Sie?

Wir bieten in unseren Praxen in Berlin und Köln unterschiedliche Therapieverfahren an, dabei kann sowohl chirurgisch als auch konservativ behandelt werden. Bei ausgeprägtem Schwitzen in den Achseln ist meist eine Schweißdrüsenabsaugung der optimale und langfristig erfolgreiche Eingriff. Dieser kann in einer örtlichen Betäubung durchgeführt werden und dauert ca. 1 Stunde. Das Ergebnis ist langanhaltend und meist beklagen die Patienten nur noch eine minimale Restschweißbildung.

Des Weiteren ist es möglich durch Injektionen von Botulinumtoxin in entsprechenden Bereichen die Schweißbildung zu reduzieren. Die Wirkung hält ca. 4-6 Monate an.

Begleitend kann man natürlich bei allen durchgeführten Verfahren eine ergänzende Therapie mit therapeutischen Deodorants durchführen, um das Ergebnis weiterhin zu verbessern.

Welche Methoden sind für welchen Patienten am erfolg­ver­sprech­end­sten?

Am langfristig erfolgversprechendsten ist die Schweißdrüsenabsaugung über kleine Einschnitte in örtlicher Betäubung. Die Schweißdrüsen werden langfristig geschädigt, vernarben und die Schweißproduktion wird somit gehemmt. Daher haben Sie kaum verbleibende Restschweißproduktion. Das Ergebnis ist dauerhaft.

Wie ist die Erfolgsquote im Vergleich zu konservativen Therapien?

Die Erfolgsquote der operativen chirurgischen Maßnahmen ist im Vergleich zu konservativen Therapien deutlich größer. Viele Patienten haben sich bereits dauerhaft mit anderen Therapiemöglichkeiten beschäftigt und leider feststellen müssen, dass das Problem langfristig nicht gelöst werden kann. Sicherlich gibt es einige Deodorants, welche die Schweißproduktion deutlich hemmen. Diese Therapien sind meist kostspielig und müssen dauerhaft angewendet werden.

Wie lange hält eine Botoxbehandlung vor?

Eine Botoxbehandlung beider Achseln hält ca. 4-6 Monate an. Die Wirkungszeit in individuell unterschiedlich. Nachdem das Botox seine Wirkung verloren hat, ist die Schweißproduktion unverändert stark und die Behandlung muss wiederholt werden.

Wann (für wen) empfiehlt sich eine operative Therapie? Ist die operative Methode eine dauerhafte Lösung?

Die operative Behandlung ist für jeden sinnvoll, der sich Gedanken über eine langfristige Lösung macht. Sicherlich ist diese Variante mit einmaligen Mehrkosten verbunden, dennoch lohnt sich diese Investition aufgrund des dauerhaften Ergebnisses. Welche chirurgische Therapie sich zu welchem Zeitpunkt lohnt, erläutern Ihnen ausführlich Dr. Rippmann und Dr. Roessing in unseren Praxen in Berlin und Köln.

Können an einem Termin an mehreren Körperstellen operative Schweiß­drü­sen­ein­grif­fe vorgenommen werden?

Leider können nur im Bereich der beiden Achselhöhlen die Schweißdrüsen abgesaugt werden. An allen anderen Stellen des Körpers muss mit anderen Mitteln und Therapien die Schweißproduktion reduziert werden.

Was muss ich vor einem Eingriff beachten?

Vor der Operation sollten Sie die Achselhöhlen wenn möglich rasieren und darauf achten, dass die Haut keine Entzündungen/ Irritationen zeigt. Weiterhin sollten Sie einplanen sich ca. 1 Wochen aus dem Berufsalltag fernzuhalten, da sowohl die Blutergüsse, als auch der leichte Schmerz, Sie körperlich einschränken können. Es sind keinerlei Voruntersuchungen notwendig.

Welche Rolle spielen Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden? Welche Medikamente sollten ggf. nicht eingenommen werden?

Wie vor jedem chirurgischen Eingriff sollten Sie vor der OP auf blutverdünnende Medikamente verzichten (z.B. ASS (Aspirinpräparate) etc.) Bei sonstigen Nebenerkrankungen für die Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, würden wir Sie bitten, erneut mit Ihrem Hausarzt, mit uns bzw. mit dem Narkosearzt die weitere Einnahme zu besprechen.

Auf welche Genussmittel sollte im Vorfeld verzichtet werden?

Vor der Operation sollten Sie auf den ausgiebigen Genuss von Tabakwaren verzichten. Dies kann zu Wundheilungsstörungen führen und die Hämatomneigung negativ beeinflussen.

Wie schnell bekomme ich einen Termin?

Ein OP-Termin kann je nach Auslastung unseres OP-Kalenders in Berlin und Köln reserviert bzw. terminiert werden. Meist sind für diese Operation die kälteren Kalendermonate bevorzugt, da dort die generelle Schweißneigung reduziert ist.
Gern können Sie auch im Rahmen des Beratungsgespräches vorab einen OP- Termin reservieren. Dieser bleibt 2 Wochen für Sie gesichert und muss von Ihnen nochmals bestätigt werden.

Wie lange sollte ich mich beurlauben lassen?

Da es zu leichten Hämatomen kommen kann bzw. die Achseln noch leicht schmerzhaft sein können, empfehlen wir, sich nach einer Schweißdrüsenabsaugung ca. 1-2 Wochen aus dem beruflichen Alltag zu nehmen.

Ablauf

Wie lange dauert der Eingriff?

Der Eingriff dauert ca. 1 h und kann in einer örtlichen Betäubung durchgeführt werden. Es ist anzuraten, dass Sie sich ca. 1 Stunde nach dem Eingriff bei uns erholen und sich dann abholen lassen. Sollten Sie den Wunsch haben, die OP in einer Vollnarkose durchführen zu lassen, würden wir Sie bitten ca. 2-3 h in unserer Praxis zu verbleiben und erst dann den Weg nach Hause anzutreten.

Wird der Eingriff ambulant / stationär vorgenommen?

Die Absaugung der Schweißdrüsen ist generell ein ambulanter Eingriff. Wenn Sie es wünschen, können Sie nach dem Eingriff auch gern in unserer Klinik übernachten.

Nach welchem OP-Verfahren findet der Eingriff statt?

Im Rahmen einer Absaugung der Schweißdrüsen wird zunächst, wie auch beim Fettabsaugen eine Flüssigkeit in das Gewebe eingespritzt, welche das Areal betäubt und die Schweißdrüsen löst, damit diese sich besser absaugen lassen. Nachdem alles betäubt ist, wird mit einer speziellen Absaugkanüle für Schweißdrüsen das gesamte Gebiet der Achseln abgesaugt. Am Ende wird eine Naht über die Einstichstelle gesetzt und ein Spezialverband angelegt.

Wer führt die Operation durch?

Die Operation wird von unseren beiden Fachärzten Dr. med. Rippmann und Dr. Rössing durchgeführt. Assistiert wird Ihnen häufig durch unsere erfahrene Assistenzärztin Fr. Dr. med. Deter.

Welche Betäubungs­mög­lich­kei­ten gibt es? Welche Narkose wird empfohlen?

Generell besteht die Wahl zwischen einer örtlichen Betäubung, einem Dämmerschlaf oder einer kurzen Vollnarkose. Standardmäßig wird dieser Eingriff in einer lokalen Betäubung durchgeführt. Dabei wird über einen kleinen Einschnitt, ähnlich wie bei einer Fettabsaugung, ein Kochsalz-Betäubungsmittelgemisch eingespritzt. Wenn dieses alle Areale der Achsel erreicht hat, haben Sie keine Schmerzen mehr. Wir beraten Sie gern, welche Narkoseart die Beste für Ihre Operation ist.

Wie verläuft die Operation?

Am OP- Tag werden Sie in unserem OP-Zentrum willkommen geheißen und in eines unserer Patientenzimmer begleitet. Dort finden alle weiteren Vorbereitungen statt, Sie sprechen sowohl mit dem Operateur als auch mit dem Narkosearzt nochmals ausführlich. Letzte Fragen Ihrerseits beantworten wir gern. Wenn alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, werden Sie in unseren OP gebracht.

Die Achseln werden zunächst steril abgewaschen und abgedeckt. Über kleinste Einstiche wird zunächst eine Flüssigkeit in die Gebiete eingespritzt. Diese bewirkt eine Lösung des Gewebes sowie eine verminderte Blutungstendenz durch entsprechende Zugaben. Zusätzlich enthält die Flüssigkeit auch ein lokales Betäubungsmittel, so dass Sie während und nach der OP wenig Schmerzen haben.

Es erfolgt ein kleiner, ca. 1cm langer Stich in einem nicht einsehbaren Bereich der Achselhöhle. Über diesen werden alle Areale der Achseln mit einer Kanüle abgesaugt. Die Einstichstellen werden mit einer Einzelknopfnaht verschlossen und es wird ein Spezialverband angelegt. Dieser verbleibt 1-2 Tage.

Im Anschluss werden Sie in Ihr Zimmer begleitet und können sich dort im weiteren Verlauf erholen. Es sind rund um die Uhr examinierte Fachkräfte vor Ort, welche sie herzlich und umfassend betreuen.

Nach dem Eingriff

Ab wann ist das Ergebnis des Eingriffs spürbar?

Der Effekt des Eingriffes ist sofort nach der Operation spürbar. Sie werden nachdem beide Achselhöhlen abgeschwollen sind, eine deutliche Schweißreduktion bemerken.

Ist das Ergebnis dauerhaft?

Das Ergebnis des Eingriffes ist dauerhaft, da die Schweißdrüsen mit der Haut vernarben und sich nicht wieder neu bilden.

Muss der Eingriff regelmäßig wiederholt werden? Können sich entfernte Schweißdrüsen an der gleichen Stelle wieder neu bilden?

Nach dem Eingriff wird sich die Schweißproduktion drastisch reduzieren, so dass ein Folgeeingriff meist nicht notwendig ist. Die vernarbten und abgesaugten Schweißdrüsen entstehen nicht neu, somit ist das Ergebnis als dauerhaft anzusehen.

Was ist nach einer OP zu beachten?

Nach der Operation bekommen Sie einen speziellen Verband und beide Achselhöhlen werden ausgepolstert. Sie sollten sich zunächst schonen und keine körperlich anstrengenden Tätigkeiten, v.a. keine Überkopftätigkeiten ausführen.
Sobald sie in unseren Praxen in Berlin oder Köln zur ersten Kontrolluntersuchung waren und der Verband entfernt wurde, können Sie duschen und ohne Verband den Tag absolvieren. Wir empfehlen im Rahmen der Kontrolle das weitere Vorgehen, ggf. werden Sie gebeten die Achseln leicht zu massieren. Deodorants etc. sollten in den ersten 2 Wochen nicht angewendet werden.
Der Faden in jeder Achselhöhle wird nach einer Woche durch uns entfernt. Zu diesem Zeitpunkt sollte die Achselhöhle schon deutlich abgeschwollen sein.

Wie lange werden blaue Flecken und/oder Schwellungen zu sehen sein?

Blaue Flecken und Schwellungen werden ca. 1- 2 Wochen in Ansätzen zu sehen bzw. zu fühlen sein.

Muss ich einen Verband tragen?

Sie erhalten direkt nach der Operation einen Verband, welcher ca. 1-2 Tage getragen werden muss. Nach einer erneuten Kontrolle in unserer Praxis wird die Achsel meist ohne Verband belassen. Auf beiden Seiten wird der kleine Einstich mit einer Einzelknopfnaht verschlossen, diese Naht kann nach 7-10 Tagen entfernt werden.

Benötige ich Schmerzmittel?

Sie benötigen nach der Operation ggf. leichte Schmerzmittel um die Spannung über den Achselhöhlen etwas zu kaschieren. Starke Schmerzmittel werden postoperativ nicht benötigt, da in der eingespritzten Lösung ein lokales Betäubungsmittel ist.

Ist Bettruhe erforderlich?

Nach dem Eingriff ist keine Bettruhe erforderlich. Sie können sich im weiteren Verlauf vorsichtig und langsam Ihrem Alltag stellen.

Wann kann ich duschen, baden, ins Schwimmbad / Sauna gehen?

Duschen dürfen sie ab dem 3-4 Tag ohne Einschränkungen. Nachdem die Fäden nach 1 Woche gezogen worden sind, ist es auch möglich zu baden. Schwimmen und Sauna sind aufgrund der Schwellung in den ersten 3 Wochen zu pausieren.

Welche Tätigkeiten sollte ich nach der OP unterlassen?

Direkt nach der OP sollten sie sich zunächst schonen und harte körperliche Arbeit unterlassen. In den ersten Tagen wird die Schwellung zurückgehen und die Schmerzen nachlassen, so dass Sie zunehmend Ihre Alltagstätigkeiten wieder wahrnehmen können.

Ab wann kann ich wieder Sport machen?

Sport ist ab der 3.postoperativen Woche wieder möglich. Zuvor ist Sport nicht empfehlenswert, da zunächst die Schwellung und Irritation der Achsel überwiegt. Da wir Sie regelmäßig nach der Operation in unseren Praxen in Berlin oder Köln begrüßen dürfen, werden wir Ihnen den Sportbeginn individuell freigeben.

Wann bin ich wieder arbeitsfähig?

Je nach Arbeitsplatz sollten sie sich ca. 1-2 Wochen aus dem Arbeitsalltag nehmen. Wenn Sie z.B. viel mit den Armen arbeiten (tragende Tätigkeiten etc.), sollten Sie entsprechend länger dem Beruf fernbleiben.
Gibt es bestimmte Pflegeprodukte wie Deos, Duschgels, Seifen, Cremes etc., die nach der OP nicht verwendet werden dürfen?
Eine Woche nach der Schweißdrüsenabsaugung würden wir Sie bitten, zunächst auf alle Kosmetika im OP-Gebiet zu verzichten. Sobald die Naht entfernt wurde und die kleinste Wunde verheilt ist, können Sie wieder alle Kosmetika verwenden.

Narben

Bleiben Narben nach dem Eingriff zurück und wo befinden sich die Narben?

Die Narben befinden sich im Bereich der Achselhöhle, sind ca. 1cm lang und nicht einsehbar. Sie selbst werden nach der Operation kaum Narben sehen. Im Rahmen der regelmäßigen Kontrollen in unseren Praxen in Berlin und Köln begutachten wir Ihre Wundheilung und geben Ihnen Empfehlungen, wie diese positiv zu beeinflussen ist.

Mit dem nachfolgenden Kontaktformular können Sie direkt Ihre persönliche Beratung anfordern.
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Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Auf einen Blick

Dauer des Eingriffs: Ca. 1 Stunde

Narkoseart: Lokale Betäubung

Klinikaufenthalt: Nicht notwendig

Vor dem Eingriff: Achselhöhlen vorher rasieren

Nach dem Eingriff: 1-2 Tage Spezialverband tragen

Kosten: individuell je nach Umfang

Narbenbildung: feine, kaum sichtbare Narben

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