Behandlung von Schweiss­drüsen gegen starkes Schwitzen

Ein Schwitzen nach körper­licher Anstrengung oder Aufregung kennt jeder. Aller­dings sollte das Schwitzen nicht ständig unser Begleiter im Alltag werden und uns so einschränken, dass wir uns dafür schämen. Wenn eine übermäßige Schweiß­pro­duktion auch in normalen Alltags­si­tua­tionen vorliegt, reden wir von vermehrtem oder gar krank­haftem Schwitzen, einer sogenannten Hyper­hi­drose.

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QUICK-FACTS

Eingriffs­dauer

Ca. 1 Stunde

Narko­seart

Klinik­auf­enthalt

Nicht notwendig

Vor dem Eingriff

Achsel­höhlen vorher rasieren

Nach dem Eingriff

1–2 Tage Spezi­al­verband tragen

Kosten

indivi­duell nach Aufwand

Narben

feine, kaum sichtbare Narben

Welche Formen krank­haften Schwitzens gibt es?

Es ist für uns bedeutsam zwischen einer primären und einer sekun­dären Hyper­hi­drose (übermä­ßiges Schwitzen) zu unter­scheiden. Eine sekundäre Hyper­hi­drose beschreibt übermä­ßiges Schwitzen im Zusam­menhang mit einer Erkrankung bzw. einer Medika­men­ten­ein­nahme. Eine primäre Hyper­hi­drose beschreibt sich als alleinige Erkrankung die häufig genetisch bedingt ist.

Wie viele Menschen in Deutschland leiden an Formen krank­haften Schwitzens?

In Deutschland leiden ca. 1–2 % der Menschen unter einer primären Hyper­hi­drose, einem übermä­ßigen Schwitzen ohne Ursache. Dabei sind die Dunkel­ziffern leider nicht mit erfasst. Viele Betroffene leiden stark und trauen sich meist nicht, sich fachlich beraten zu lassen.

Welche Ursachen kommen für die Entstehung einer gestörten Schweiss­pro­duktion in Frage?

Bei der primären Hyper­hi­drose ist die Ursache bislang nicht bekannt. Vermutet werden genetische Ursachen, aber auch überemp­find­liche Nerven­lei­tungen, welche zu einer vermehrten lokalen Schweiß­pro­duktion führen.

Bei der sekun­dären Hyper­hi­drose sind häufig auch hormo­nelle Umstel­lungen (Wechsel­jahre etc.), die Einnahme von Medika­menten bzw. auch Beglei­ter­kran­kungen Grund des Schwitzens.

Wann sollte ein Arzt konsul­tiert werden?

Sie sollten einen Arzt aufsuchen, wenn Sie Verän­de­rungen Ihrer Schweiß­menge bemerken. Sicherlich macht sich eine primäre Hyper­hi­drose bereits in der Pubertät bemerkbar und kann den Alltag erheblich beschränken. Es ist durchaus auch ratsam den betreu­enden Hausarzt um Rat zu fragen. Manchmal lässt sich übermä­ßiges Schwitzen auch schon durch die Verwendung von bestimmten Deodo­rants vermindern.

Welche Rolle spielen Faktoren wie Überge­wicht, Hormon­um­stel­lungen (Schwangerschaft/Wechseljahre), Medika­men­ten­ein­nahme, Krank­heiten und psychi­scher Stress bei einer krank­haften Schweiss­pro­duktion?

Im Rahmen der sekun­dären Hyper­hi­drose sind Ursachen wie Überge­wicht, Hormon­um­stel­lungen (Schwan­ger­schaft / Wechsel­jahre), Medika­men­ten­ein­nahme, Krank­heiten und psychi­scher Stress häufig Grund einer krank­haften Schweiß­pro­duktion. Ihr Hausarzt kann Ihnen sicherlich eine Verbindung zu einer Ursache herstellen, wenn Sie ein übermä­ßiges Schwitzen bemerken.

Welche Körper­re­gionen sind am häufigsten betroffen?

Meist sind vom übermä­ßigen Schwitzen die Achseln betroffen, häufig beklagen die Patienten auch ein vermehrtes Schwitzen an den Hand- und Fußflächen sowie im Bereich des Rückens. Selten zeigt sich ein generelles Schwitzen, welches aber auch in diesen Formen­kreis gehört und im Alltag als noch viel belas­tender angesehen wird.

An welchen Körper­stellen / ‑regionen kann ein chirur­gi­scher Eingriff vorge­nommen werden?

Um ein übermä­ßiges Schwitzen dauerhaft zu verringern, kann ein Absaugen der Schweiß­drüsen in den Achsel­höhlen vorge­nommen werden. Dort werden über einen kleinen Schnitt die Schweiß­drüsen entfernt bzw. abgesaugt. Sicherlich können Sie sich vorstellen, dass ein entspre­chendes Verfahren an den Handflächen etc. nicht durch­ge­führt werden kann. Somit bleibt diese Maßnahme nur den Achseln vorbe­halten. An allen anderen Körper­stellen kann durch Injek­tionen mit muskel­ent­span­nendem Wirkstoff geholfen werden.

Wie hoch ist der Anteil an Schweiss­drü­sen­ab­sau­gungen bei schön­heits­ope­ra­tiven Massnahmen?

Die Nachfrage nach Schweiß­drü­sen­ein­griffen ist natürlich nicht so hoch wie nach einer Brust­ver­grö­ßerung. Meist kommen die Betrof­fenen bei sehr hohem Leidens­druck und erkun­digen sich nach den Möglich­keiten einer Reduktion der Schweiß­menge. Häufig haben Sie schon viele Therapien auspro­biert und sind in Ihrer Situation recht verzweifelt.

Welche Thera­pie­ver­fahren bieten Sie?

Wir bieten in unseren Praxen in Berlin und Köln unter­schied­liche Thera­pie­ver­fahren an, dabei kann sowohl chirur­gisch als auch konser­vativ behandelt werden. Bei ausge­prägtem Schwitzen in den Achseln ist meist eine Schweiß­drü­sen­ab­saugung der optimale und langfristig erfolg­reiche Eingriff. Dieser kann in einer örtlichen Betäubung durch­ge­führt werden und dauert ca. 1 Stunde. Das Ergebnis ist langan­haltend und meist beklagen die Patienten nur noch eine minimale Restschweiß­bildung.

Des Weiteren ist es möglich durch Injek­tionen eines bekannten und etablierten, muskel­ent­span­nenden Wirkstoffes in entspre­chenden Bereichen die Schweiß­bildung zu reduzieren. Die Wirkung hält ca. 4–6 Monate an.

Begleitend kann man natürlich bei allen durch­ge­führten Verfahren eine ergän­zende Therapie mit thera­peu­ti­schen Deodo­rants durch­führen, um das Ergebnis weiterhin zu verbessern.

Welche Methoden sind für welchen Patienten am erfolg­ver­spre­chendsten?

Am langfristig erfolg­ver­spre­chendsten ist die Schweiß­drü­sen­ab­saugung über kleine Einschnitte in örtlicher Betäubung. Die Schweiß­drüsen werden langfristig geschädigt, vernarben und die Schweiß­pro­duktion wird somit gehemmt. Daher haben Sie kaum verblei­bende Restschweiß­pro­duktion. Das Ergebnis ist dauerhaft.

Wie ist die Erfolgs­quote im Vergleich zu konser­va­tiven Therapien?

Die Erfolgs­quote der opera­tiven chirur­gi­schen Maßnahmen ist im Vergleich zu konser­va­tiven Therapien deutlich größer. Viele Patienten haben sich bereits dauerhaft mit anderen Thera­pie­mög­lich­keiten beschäftigt und leider feststellen müssen, dass das Problem langfristig nicht gelöst werden kann. Sicherlich gibt es einige Deodo­rants, welche die Schweiß­pro­duktion deutlich hemmen. Diese Therapien sind meist kostspielig und müssen dauerhaft angewendet werden.

Wie lange hält eine Behandlung mit Muskel­re­laxans vor?

Eine Behandlung beider Achseln mit etabliertem, bekannten Muskel­re­laxans hält ca. 4–6 Monate an. Die Wirkungszeit in indivi­duell unter­schiedlich. Nachdem das Mittel seine Wirkung verloren hat, ist die Schweiß­pro­duktion unver­ändert stark und die Behandlung muss wiederholt werden.

Wann (für wen) empfiehlt sich eine operative Therapie? Ist die operative Methode eine dauer­hafte Lösung?

Die operative Behandlung ist für jeden sinnvoll, der sich Gedanken über eine langfristige Lösung macht. Sicherlich ist diese Variante mit einma­ligen Mehrkosten verbunden, dennoch lohnt sich diese Inves­tition aufgrund des dauer­haften Ergeb­nisses. Welche chirur­gische Therapie sich zu welchem Zeitpunkt lohnt, erläutern Ihnen ausführlich Dr. Rippmann und Dr. Roessing in unseren Praxen in Berlin und Köln.

Können an einem Termin an mehreren Körper­stellen operative Schweiss­drü­sen­ein­griffe vorge­nommen werden?

Leider können nur im Bereich der beiden Achsel­höhlen die Schweiß­drüsen abgesaugt werden. An allen anderen Stellen des Körpers muss mit anderen Mitteln und Therapien die Schweiß­pro­duktion reduziert werden.

Was muss ich vor einem Eingriff beachten?

Vor der Operation sollten Sie die Achsel­höhlen wenn möglich rasieren und darauf achten, dass die Haut keine Entzündungen/ Irrita­tionen zeigt. Weiterhin sollten Sie einplanen sich ca. 1 Wochen aus dem Berufs­alltag fernzu­halten, da sowohl die Blutergüsse, als auch der leichte Schmerz, Sie körperlich einschränken können. Es sind keinerlei Vorun­ter­su­chungen notwendig.

Welche Rolle spielen Medika­mente, die regel­müssig einge­nommen werden? Welche Medika­mente sollten ggf. nicht einge­nommen werden?

Wie vor jedem chirur­gi­schen Eingriff sollten Sie vor der OP auf blutver­dün­nende Medika­mente verzichten (z.B. ASS (Aspirin­prä­parate) etc.) Bei sonstigen Neben­er­kran­kungen für die Sie regel­mäßig Medika­mente einnehmen müssen, würden wir Sie bitten, erneut mit Ihrem Hausarzt, mit uns bzw. mit dem Narko­searzt die weitere Einnahme zu besprechen.

Auf welche Genuss­mittel sollte im Vorfeld verzichtet werden?

Vor der Operation sollten Sie auf den ausgie­bigen Genuss von Tabak­waren verzichten. Dies kann zu Wundhei­lungs­stö­rungen führen und die Hämatom­neigung negativ beein­flussen.

Wie schnell bekomme ich einen Termin?

Ein OP-Termin kann je nach Auslastung unseres OP-Kalenders in Berlin und Köln reser­viert bzw. termi­niert werden. Meist sind für diese Operation die kälteren Kalen­der­monate bevorzugt, da dort die generelle Schweiß­neigung reduziert ist.
Gern können Sie auch im Rahmen des Beratungs­ge­spräches vorab einen OP- Termin reser­vieren. Dieser bleibt 2 Wochen für Sie gesichert und muss von Ihnen nochmals bestätigt werden.

Wie lange sollte ich mich beurlauben lassen?

Da es zu leichten Hämatomen kommen kann bzw. die Achseln noch leicht schmerzhaft sein können, empfehlen wir, sich nach einer Schweiß­drü­sen­ab­saugung ca. 1–2 Wochen aus dem beruf­lichen Alltag zu nehmen.

Wie lange dauert der Schweiss­drü­sen­ein­griff?

Der Eingriff dauert ca. 1 h und kann in einer örtlichen Betäubung durch­ge­führt werden. Es ist anzuraten, dass Sie sich ca. 1 Stunde nach dem Eingriff bei uns erholen und sich dann abholen lassen. Sollten Sie den Wunsch haben, die OP in einer Vollnarkose durch­führen zu lassen, würden wir Sie bitten ca. 2–3 h in unserer Praxis zu verbleiben und erst dann den Weg nach Hause anzutreten.

Wird der Eingriff ambulant / stationär vorge­nommen?

Die Absaugung der Schweiß­drüsen ist generell ein ambulanter Eingriff. Wenn Sie es wünschen, können Sie nach dem Eingriff auch gern in unserer Klinik übernachten.

Nach welchem OP-Verfahren findet der Eingriff statt?

Im Rahmen einer Absaugung der Schweiß­drüsen wird zunächst, wie auch beim Fettab­saugen eine Flüssigkeit in das Gewebe einge­spritzt, welche das Areal betäubt und die Schweiß­drüsen löst, damit diese sich besser absaugen lassen. Nachdem alles betäubt ist, wird mit einer spezi­ellen Absaug­kanüle für Schweiß­drüsen das gesamte Gebiet der Achseln abgesaugt. Am Ende wird eine Naht über die Einstich­stelle gesetzt und ein Spezi­al­verband angelegt.

Wer führt die Operation durch?

Die Operation wird von unseren beiden Fachärzten Dr. med. Rippmann und Dr. Rössing durch­ge­führt. Assis­tiert wird Ihnen häufig durch unsere erfahrene Assis­tenz­ärztin Fr. Dr. med. Deter.

Welche Betäu­bungs­mög­lich­keiten gibt es? Welche Narkose wird empfohlen?

Generell besteht die Wahl zwischen einer örtlichen Betäubung, einem Dämmer­schlaf oder einer kurzen Vollnarkose. Standard­mäßig wird dieser Eingriff in einer lokalen Betäubung durch­ge­führt. Dabei wird über einen kleinen Einschnitt, ähnlich wie bei einer Fettab­saugung, ein Kochsalz-Betäubungsmittelgemisch einge­spritzt. Wenn dieses alle Areale der Achsel erreicht hat, haben Sie keine Schmerzen mehr. Wir beraten Sie gern, welche Narko­seart die Beste für Ihre Operation ist.

Wie verläuft die Operation?

Am OP- Tag werden Sie in unserem OP-Zentrum willkommen geheißen und in eines unserer Patien­ten­zimmer begleitet. Dort finden alle weiteren Vorbe­rei­tungen statt, Sie sprechen sowohl mit dem Operateur als auch mit dem Narko­searzt nochmals ausführlich. Letzte Fragen Ihrer­seits beant­worten wir gern. Wenn alle Vorbe­rei­tungen abgeschlossen sind, werden Sie in unseren OP gebracht.

Die Achseln werden zunächst steril abgewa­schen und abgedeckt. Über kleinste Einstiche wird zunächst eine Flüssigkeit in die Gebiete einge­spritzt. Diese bewirkt eine Lösung des Gewebes sowie eine vermin­derte Blutungs­tendenz durch entspre­chende Zugaben. Zusätzlich enthält die Flüssigkeit auch ein lokales Betäu­bungs­mittel, so dass Sie während und nach der OP wenig Schmerzen haben.

Es erfolgt ein kleiner, ca. 1cm langer Stich in einem nicht einseh­baren Bereich der Achsel­höhle. Über diesen werden alle Areale der Achseln mit einer Kanüle abgesaugt. Die Einstich­stellen werden mit einer Einzel­knopfnaht verschlossen und es wird ein Spezi­al­verband angelegt. Dieser verbleibt 1–2 Tage.

Im Anschluss werden Sie in Ihr Zimmer begleitet und können sich dort im weiteren Verlauf erholen. Es sind rund um die Uhr exami­nierte Fachkräfte vor Ort, welche sie herzlich und umfassend betreuen.

Ab wann ist das Ergebnis des Eingriffs spürbar?

Der Effekt des Eingriffes ist sofort nach der Operation spürbar. Sie werden nachdem beide Achsel­höhlen abgeschwollen sind, eine deutliche Schweiß­re­duktion bemerken.

Ist das Ergebnis dauerhaft?

Das Ergebnis des Eingriffes ist dauerhaft, da die Schweiß­drüsen mit der Haut vernarben und sich nicht wieder neu bilden.

Muss der Eingriff regel­mässig wiederholt werden? Können sich entfernte Schweiss­drüsen an der gleichen Stelle wieder neu bilden?

Nach dem Eingriff wird sich die Schweiß­pro­duktion drastisch reduzieren, so dass ein Folge­ein­griff meist nicht notwendig ist. Die vernarbten und abgesaugten Schweiß­drüsen entstehen nicht neu, somit ist das Ergebnis als dauerhaft anzusehen.

Was ist nach einer OP zu beachten?

Nach der Operation bekommen Sie einen spezi­ellen Verband und beide Achsel­höhlen werden ausge­polstert. Sie sollten sich zunächst schonen und keine körperlich anstren­genden Tätig­keiten, v.a. keine Überkopf­tä­tig­keiten ausführen.
Sobald sie in unseren Praxen in Berlin oder Köln zur ersten Kontroll­un­ter­su­chung waren und der Verband entfernt wurde, können Sie duschen und ohne Verband den Tag absol­vieren. Wir empfehlen im Rahmen der Kontrolle das weitere Vorgehen, ggf. werden Sie gebeten die Achseln leicht zu massieren. Deodo­rants etc. sollten in den ersten 2 Wochen nicht angewendet werden.
Der Faden in jeder Achsel­höhle wird nach einer Woche durch uns entfernt. Zu diesem Zeitpunkt sollte die Achsel­höhle schon deutlich abgeschwollen sein.

Wie lange werden blaue Flecken und/oder Schwel­lungen zu sehen sein?

Blaue Flecken und Schwel­lungen werden ca. 1- 2 Wochen in Ansätzen zu sehen bzw. zu fühlen sein.

Muss ich einen Verband tragen?

Sie erhalten direkt nach der Operation einen Verband, welcher ca. 1–2 Tage getragen werden muss. Nach einer erneuten Kontrolle in unserer Praxis wird die Achsel meist ohne Verband belassen. Auf beiden Seiten wird der kleine Einstich mit einer Einzel­knopfnaht verschlossen, diese Naht kann nach 7–10 Tagen entfernt werden.

Benötige ich Schmerz­mittel?

Sie benötigen nach der Operation ggf. leichte Schmerz­mittel um die Spannung über den Achsel­höhlen etwas zu kaschieren. Starke Schmerz­mittel werden postope­rativ nicht benötigt, da in der einge­spritzten Lösung ein lokales Betäu­bungs­mittel ist.

Ist Bettruhe erfor­derlich?

Nach dem Eingriff ist keine Bettruhe erfor­derlich. Sie können sich im weiteren Verlauf vorsichtig und langsam Ihrem Alltag stellen.

Wann kann ich duschen, baden, ins Schwimmbad / Sauna gehen?

Duschen dürfen sie ab dem 3–4 Tag ohne Einschrän­kungen. Nachdem die Fäden nach 1 Woche gezogen worden sind, ist es auch möglich zu baden. Schwimmen und Sauna sind aufgrund der Schwellung in den ersten 3 Wochen zu pausieren.

Welche Tätig­keiten sollte ich nach der OP unter­lassen?

Direkt nach der OP sollten sie sich zunächst schonen und harte körper­liche Arbeit unter­lassen. In den ersten Tagen wird die Schwellung zurück­gehen und die Schmerzen nachlassen, so dass Sie zunehmend Ihre Alltags­tä­tig­keiten wieder wahrnehmen können.

Ab wamm kann ich wieder Sport machen?

Sport ist ab der 3.postoperativen Woche wieder möglich. Zuvor ist Sport nicht empfeh­lenswert, da zunächst die Schwellung und Irritation der Achsel überwiegt. Da wir Sie regel­mäßig nach der Operation in unseren Praxen in Berlin oder Köln begrüßen dürfen, werden wir Ihnen den Sport­beginn indivi­duell freigeben.

Wann bin ich wieder arbeits­fähig?

Je nach Arbeits­platz sollten sie sich ca. 1–2 Wochen aus dem Arbeits­alltag nehmen. Wenn Sie z.B. viel mit den Armen arbeiten (tragende Tätig­keiten etc.), sollten Sie entspre­chend länger dem Beruf fernbleiben.
Gibt es bestimmte Pflege­pro­dukte wie Deos, Duschgels, Seifen, Cremes etc., die nach der OP nicht verwendet werden dürfen?
Eine Woche nach der Schweiß­drü­sen­ab­saugung würden wir Sie bitten, zunächst auf alle Kosmetika im OP-Gebiet zu verzichten. Sobald die Naht entfernt wurde und die kleinste Wunde verheilt ist, können Sie wieder alle Kosmetika verwenden.

Bleiben Narben nach dem Eingriff zurück und wo befinden sich die Narben?

Die Narben befinden sich im Bereich der Achsel­höhle, sind ca. 1cm lang und nicht einsehbar. Sie selbst werden nach der Operation kaum Narben sehen. Im Rahmen der regel­mä­ßigen Kontrollen in unseren Praxen in Berlin und Köln begut­achten wir Ihre Wundheilung und geben Ihnen Empfeh­lungen, wie diese positiv zu beein­flussen ist.

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