Lidkor­rektur und Behandlung von Tränen­säcken

Grund für ein müdes oder älter­wir­kendes Erschei­nungsbild kann überschüssige Oberlidhaut sein, dem sogenannten Schlupflid. Wenn am Oberlid extrem viel Hautüber­schuss vorhanden ist, kann dies in einigen Fällen sogar zu Gesichts­feld­ein­schrän­kungen führen.

Tränen­säcke können ebenfalls einen traurigen, müden Anschein erzeugen, welcher natürlich nicht erwünscht ist. Der Grund hierfür ist oft familiäre Veran­lagung. Durch das überschüssige und überlap­pende Fettgewebe in der Augen­höhle wird bei Tränen­säcken auch öfters der Eindruck eines geschwollen Auges erzeugt.

Die Augen­lider können schon durch eine kleine Lidkor­rektur wieder zum Strahlen gebracht werden.

Frau die keck lächelt

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QUICK-FACTS

Eingriffs­dauer

ca. 1–2 Stunden

Klinik­auf­enthalt

nicht notwendig

Vor dem Eingriff

Kein Augen­makeup, Kajal oder Wimpern­tusche

Nach dem Eingriff

Fäden­ziehen nach 5–7 Tagen

Kosten

a. 2.000 € – 2.500 €; exklusive Narko­se­kosten

Narben

leichte Narben, die nicht sichtbar sind

Lidkor­rektur: Welche Korrek­turen sind am Auge möglich?

Am Auge sind Ober- und Unter­lid­kor­rek­turen, Korrek­turen des Augen­in­nen­winkels und Kanth­opexien möglich (Aufhängung des äußeren Augen­winkels). Weiterhin kann die Region um das Auge mit etabliertem Muskel­re­laxans, Filler­sub­stanzen (Hyaluron­säuren) sowie körper­ei­genem Fett model­liert und verjüngt werden.

Welche Methoden der Lidkor­rektur gibt es?

Grund­sätzlich gibt es Opera­ti­ons­me­thoden, bei denen mit dem Skalpell oder dem Laser gearbeitet wird. Bei der Unter­lid­straffung kann ganz grund­sätzlich von außen oder von innen (von der Bindehaut) geschnitten werden.

Wann sind Lidkor­rek­turen nicht möglich?

Korrek­turen sind nur bei entspre­chendem Hautüber­schuss, bei entspre­chender Hautqua­lität etc. zu empfehlen. Ob bei Ihnen eine Lidkor­rektur möglich oder sinnvoll ist, wird in einem ausführ­lichen Beratungs­ge­spräch besprochen. In manchen Fällen ist auch von solchen Opera­tionen abzuraten.

Was sind Schlupflider?

Schlupflider sind charak­te­ri­siert durch einen massiven Hautüber­schuss im Bereich des Oberlides, im ausge­präg­testen Falle, wenn das Oberlid über der Wimpern­kante liegt. Dadurch wird die Lidfalte praktisch unsichtbar.

Oberlid­straffung oder Brauenlift?

Die Entscheidung ob man eine Oberlid­straffung oder ein Brauenlift durch­führt, hängt von dem klini­schen Befund ab. Häufig klagen die Patienten über Schlupflider, meist ist es aber ein Herab­sinken der Augen­brauen, welches sekundär zu Schlupflidern führt. Durch manuelles Anheben der Augen­brauen können wir so zwischen einer Brauenptosis (abgesun­kenen Brauen) und Schlupflidern unter­scheiden. In seltenen Fällen ist es sogar nötig, sowohl Brauenlift als auch Oberlid­straffung durch­zu­führen, wobei man immer mit einem Brauenlift beginnen sollte.

Was sind Tränen­säcke?

Tränen­säcke befinden sich meist im Bereich des Unter­lides und sind eine Alters­er­scheinung. Durch ein Erschlaffen des Binde­ge­webes sackt die Unter­lid­region ab und es entsteht ein Hautüber­schuss. Fett, welches um das Auge angelagert ist, prola­biert und bildet den eigent­lichen Tränensack. Meist ist auch der Lymph­ab­fluss gestört.

Was sind Monolider?

Monolider finden sich häufig bei asiati­schen Patienten. Dabei existiert keine Lidum­schlags­falte im Bereich des Oberlides, das Oberlid zeigt sich als ein Ganzes.

Können Monolider korri­giert werden?

Häufig wünschen Patienten mit Monolidern eine Korrektur des Augen­in­nen­winkels, da dieser meist durch die Oberlidhaut sehr verhangen wirkt. Mit einer spezi­ellen Lappen­plastik kann dieser geöffnet werden.

Können mehrere Lidkor­rek­turen gleich­zeitig durch­ge­führt werden?

Es lassen sich am Auge multiple Verfahren mitein­ander kombi­nieren. Sowohl eine Ober- und Unter­lid­kor­rektur als auch Injek­tionen von Eigenfett sind sehr in Mode. Häufig ist auch eine Kombi­nation aus Facelift und Oberlid­kor­rektur. Generell ist bei einer Kombi­nation mehrerer Korrek­turen der Vorteil zu erwähnen, dass so nur einmal eine Auszeit für den Patienten entsteht.

Ist eine Behandlung mit muskel­ent­spann­denen Wirkstoffen am Auge möglich?

Am Auge ist eine vorsichtige Behandlung des Muskels, welcher das Auge umrundet, möglich (M. orbicu­laris oculi). Dabei können z. B. Krähenfüße gemildert und Augen­brauen angehoben werden. Auch eine Behandlung der Zornes­fal­ten­region ist sehr häufig.

Was sind die Vorteile bzw. Nachteile einer Behandlung mit Muskel­re­laxans im Vergleich zu einer OP?

Muskel­re­laxans am Auge zu verwenden führt zu einer Vermin­derung der Krähenfüße bzw. kann auch zum leichten Anheben der Augen­brauen führen. Sicherlich kann dabei ein Schlupflid diskret ausge­glichen werden. Bei ausge­prägten Befunden kann aber auch dieser Wirkstoff oder eine Filler­sub­stanz im Unterlid keine Verän­derung bringen und eine Operation ist unumgänglich.

Was muss ich vor der OP zur Lidekor­rektur machen?

Generell ist zu empfehlen, dass blutver­dün­nende Medika­mente eine Woche vor der Lidkorrektur-Operation absetzt werden sollten. Auch bei Kopfschmerzen etc. würden wir Sie bitten, auf Präparate mit Acetyl­sa­li­cyl­säure zu verzichten um eine Blutungs­neigung zu minimieren.

Bitte reduzieren Sie Ihren Nikotin­konsum, besten­falls stoppen Sie ihn ganz, um die Wundheilung nicht negativ zu beein­flussen.

Vor der Operation sollten Sie keine künst­lichen Wimpern bzw. Wimpern­ex­ten­sions geklebt haben, da diese die Sicht auf das Opera­ti­onsfeld sehr einschränken und die Wunde verun­rei­nigen können. Des Weiteren würden wir Sie bitten, 1–2 Tage vor der Lidkor­rektur auf die Verwendung von Maskara oder Kajal­stift zu verzichten, da eventuell verbliebene Reste in die Narben gelangen könnten und dort dauer­hafte Pigmen­tie­rungen verbleiben können.

Besorgen Sie sich eine große Sonnen­brille, um einer­seits die Spuren der Operation zu vertu­schen, anderer­seits die frischen Wunden vor der Sonne zu schützen. So sind sie optimal auf die Operation vorbe­reitet.

Was wird am Oberlid korri­giert?

Am Oberlid wird nach ausführ­lichem Vermessen der anato­mi­schen Struk­turen ein entspre­chender Haut- und Muskel­über­schuss spindel­förmig entfernt. Dabei verläuft der Schnitt direkt in der Lidum­schlags­falte und wird später nicht mehr wahrge­nommen.

Was wird am Unterlid korri­giert?

Die Schnitt­linie der klassi­schen Unter­lid­kor­rektur verläuft direkt unter der Wimpern­linie. Dabei werden immer Teile des Fettge­webes entfernt oder in einigen Fällen verlagert. Der erschlaffte Augen­muskel am äußeren Bereich der Augen­höhle wird häufig an der Knochenhaut am seitlichen Augen­winkel fixiert. Weiterhin wird vorsichtig der Hautüber­schuss entfernt, um kein Absinken der unteren Wimpern­kante (sog. Ektropium) hervor­zu­rufen.

Wonach ist der Chirurg für eine Lidkor­rektur auszu­wählen?

Zunächst sollten Sie sich rund um die Lidkor­rektur ausführlich beraten lassen, dabei ist es auch durchaus wichtig, sich die Meinungen von mehreren Kollegen einzu­holen. Lidkor­rek­turen sind heute eine der häufigsten Opera­tionen und daher in unserer Praxis­klinik sehr nachge­fragt. Lassen Sie sich daher Vorher-/ Nachher-Fotos zeigen, um sich von den Ergeb­nissen überzeugen zu lassen. Am wichtigsten ist jedoch das Vertrauen in den Operateur. Fühlen Sie sich in guten Händen, dann lassen Sie die Operation auch dort durch­führen.
Wenn nur ein reiner Fettüber­schuss im Bereich des Unter­lides besteht, kann auch eine Unter­lid­straffung von der Augen­in­nen­seite durch­ge­führt werden (trans­kon­junk­tivale Unter­lid­straffung).

Ist ein Klinik­auf­enthalt notwendig oder findet der Eingriff zur Lidkor­rektur ambulant statt?

Der postope­rative Aufenthalt nach einer Lidkor­rektur ist in der Regel kurz. Sie können ca. 2–3 Stunden nach dem Eingriff bei keinerlei Kompli­ka­tionen unsere Praxis­klinik wieder verlassen. Daher ist kein Klinik­auf­enthalt notwendig, eine Lidkor­rektur ist ein ambulanter Eingriff. Bei der Kombi­nation von mehreren Eingriffen ist ggf. eine Nacht in unserer Praxis­klinik zu empfehlen.

Wie lange dauert die Lidkor­rektur?

Die Operation zur Lidkor­rektur dauert ca. 1–2 Stunden, dabei ist die Dauer abhängig davon, ob eine Kombi­nation aus Ober- und Unter­lid­plastik gewählt wird. Direkt nach der OP bekommen Sie für ca. 1 Stunde einen Kompres­si­ons­verband um beide Augen, danach erfolgen mehrfache Kühlungen. Nach ca. 2–3 Stunden können Sie unsere Praxis­klinik in Begleitung wieder verlassen. Um die direkten Folgen der OP zu kaschieren, hat sich das Tragen einer Sonnen­brille bewährt.

Welche Anästhesie wird bei der Lidkor­rektur verwendet?

Meist führen wir eine Oberlid­kor­rektur in Lokal­an­äs­thesie durch. Dies hat sich über die Jahre bewährt und führt bei den meisten Patienten zu keinerlei Problemen. Wenn eine Kombi­nation aus Ober- und Unter­lid­plastik bzw. Unter­lid­plastik als solches erfolgen soll, empfehlen wir meist eine Vollnarkose. Die Manipu­lation am Auge wird dann besser toleriert.

Treten bei einer Lidkor­rektur Schwel­lungen auf? Laufen die Augen blau an?

Nach der Operation zur Lidkor­rektur treten immer Schwel­lungen und Hämatome auf. Diese können unter­schied­licher Ausprägung sein. Neigen Sie generell zu einer raschen Entwicklung von Blutergüssen ist ggf. zu erwarten, dass Sie auch nach der Operation deutliche Hämatome entwi­ckeln.

Wie lange halten die Schwel­lungen nach einer Lidkor­rektur an?

Die Schwel­lungen nach einer Lidkor­rektur halten ca. 1–2 Wochen in abneh­mender Tendenz an. Durch konti­nu­ier­liche Kühlung (kühlschrankkalt) kann dieser Prozess beschleunigt werden. Bitte verzichten Sie auch in dieser Zeit auf Sport und anstren­gende Tätig­keiten, um den Schwel­lungs­zu­stand nicht erneut zu fördern.

Ab wann ist nach der Korrektur die Augenform endgültig?

Ein abschlie­ßendes Opera­ti­ons­er­gebnis nach einer Lidkor­rektur ist nach ca. 2–4 Monaten erreicht.

Sieht man nach einer Lidkor­rektur jünger aus? Sehen die Augen nach einer Korrektur wacher aus?

Bei ausge­prägten Befunden wirkt der Blick nach einer Lidkor­rektur deutlich frischer und wacher. Das Opera­ti­ons­er­gebnis hält zunächst an, der Lidbe­reich ist aber wieder der normalen Hautal­terung ausge­setzt. Generell können Sie Ihr Ergebnis ca. 5–10 Jahre genießen, bevor die Hautal­terung wieder erste Spuren hinter­lässt. Ein Zweit­ein­griff ist aber selten.

Wie sollte ich mich nach einer OP verhalten?

Legen Sie sich am besten mit erhöhtem Oberkörper schlafen, denn so vermindern Sie eine Schwel­lungs­neigung. Eine konse­quente Bettruhe ist aber nicht erfor­derlich.

Blutergüsse können sich im Gewebe um die Augen schnell ausbreiten und wirken häufig schlimmer als sie eigentlich sind.
Wichtig ist eine weitere Kühlung über drei Tage hinweg und ggf. die Anwendung der binde­haut­be­feuch­tenden Augen­salbe.
Nach 5–7 Tagen erhalten Sie einen Termin zum Fäden­ziehen in unserer Praxis­klinik, dann entfernen wir die Pflas­ter­streifen und ziehen die Fäden.

Wie kann ich den Heilungs­prozess nach einer Lidkor­rektur unter­stützen?

Nachdem nach 5–7 Tagen die Fäden gezogen werden, ist die Wunde bereits verheilt. Im Folgenden werden wir Sie bitten, den Oberlid­be­reich zu massieren und mit Salben zu pflegen.

Gibt es sichtbare Narben nach einer Lidkor­rektur?

Meist sind die Narben nicht sichtbar, da der Narben­verlauf im Bereich des Oberlides in der Lidum­schlags­falte und im Bereich des Unter­lides direkt am unteren Wimpern­kranz gelegt wird. Zunächst können die Narben noch leicht gerötet sein, diese blassen im weiteren Verlauf jedoch ab und sind nach einigen Monaten kaum noch sichtbar.

Wie Pflege ich die Narben nach einer Lidkor­rektur?

Die Narben sollten generell durch Massagen und eine pflegende Salbe behandelt werden. Eine Anleitung geben wir Ihnen persönlich im Rahmen des Faden­zuges.

Ab wann kann ich mich nach einer Lidkor­rektur wieder schminken?

Sie dürfen sich nach dem Faden­ziehen wieder schminken, Generell können Sie aber Blutergüsse im Bereich des Unter­lides bereits vor Fadenzug überschminken, damit diese weniger auffällig sind.

Was mache ich, wenn die Narben verhärten?

Im seltenen Fall der Verhärtung der Narben, bitten wir Sie sich erneut bei uns vorzu­stellen. Wir geben Ihnen dann spezielle Empfeh­lungen der Narben­pflege bzw. Behandlung. Generell können bei uns auch Narben mittels Laser nachbe­handelt werden.

Kann ich mich krank melden? Ab wann kann ich wieder arbeiten?

Sie sollten nach der Operation ca. 1–2 Wochen einplanen, sich aus dem Alltag zu nehmen. In dieser Zeit können ausge­prägte Hämatome noch deutlich sichtbar sein. Eine Krank­schreibung bei ästhe­ti­schen Eingriffen ist nicht möglich.

Ab wann kann ich nach einer Lidkor­rektur wieder Sport machen?

Sport ist ca. 2–3 Wochen nach einer Lidkor­rektur wieder möglich. Je nach Schwel­lungs­neigung sollten sie sich langsam an die normalen Gewohn­heiten wieder heran­tasten. Ausge­dehnte Cardio-Workouts sind sicherlich erst nach 3–4 Wochen zu empfehlen.

Wie muss ich vorgehen, wenn ich mit dem Ergebnis der Lidkor­rektur unzufrieden bin?

Im Rahmen der postope­ra­tiven Betreuung sehen wir Sie nach der Operation regel­mäßig. Sollten Sie mit dem Opera­ti­ons­er­gebnis der Lidkor­rektur nicht zufrieden sein, begut­achten wir nochmals das gesamte Ergebnis und nehmen wenn nötig nochmals eine Korrektur vor. Uns ist wichtig, dass Sie zufrieden unsere Praxis­klinik verlassen.

Wie hoch sind die Kosten einer Lidkor­rektur?

Eine Oberlid­straffung kostet ca. 2000 €, eine Unter­lid­straffung ca. 2500 €. Eine definitive Preis­ge­staltung können wir Ihnen erst nach einem ausführ­lichen Beratungs­ge­spräch geben.

In welchen Fällen übernimmt die Kranken­kasse die Kosten für die Lidkor­rektur?

In seltenen Fällen übernimmt die Kranken­kasse die Kosten für eine Lidstraffung. Dies ist insbe­sondere der Fall bei merkbaren Einschrän­kungen des Gesichts­feldes im Alltag (z. B. beim Autofahren oder Fernseh­schauen). Um dies festzu­stellen, sollten Sie sich an einen Augenarzt wenden. Dieser führt eine Gesichts­feld­messung durch und kann eine Empfehlung einer Lidkor­rektur bei entspre­chendem Befund aussprechen.

Welche Finan­zie­rungs­mög­lich­keiten für eine Lidkor­rektur gibt es?

In unserer Praxis­klinik besteht die Finan­zie­rungs­mög­lichkeit für Ihre Lidkor­rektur über Medipay. Gern händigen wir ihnen sowohl Antrag, als auch entspre­chende Kontakt­daten bei Nachfrage aus.

Welche Risiken bzw. Kompli­ka­tionen gibt es bei einer OP? Was sind die häufigsten Kompli­ka­tionen bei einer Lidkor­rektur?

Allgemein gilt für jede OP das Narko­se­risiko, das allge­meine Kompli­ka­ti­ons­risiko der Operation (Nachblutung, Verletzung von Struk­turen usw.) sowie der beglei­tenden Maßnahmen (z. B. Infusionen) und natürlich auch das Risiko, nicht zum gewünschten Ergebnis zu kommen.
Die häufigsten Risiken einer Lidkor­rektur sind ein asymme­tri­sches Ergebnis, eine Fehlstellung der Unter­lid­kante, ein Trocken­heits­gefühl sowie eine vermehrte schmerz­hafte Schwellung der Augen­bin­dehaut nach dem Eingriff. Sicherlich kann zu Beginn eine sichtbare Narbe mit einem Spannungs­gefühl sowie eine generelle Rötung und Schwellung der Lider auftreten. Unsere Praxis­klinik ist jederzeit telefo­nisch erreichbar, so dass Sie entspre­chende Kompli­ka­tionen direkt vor Ort oder aber telefo­nisch mit uns besprechen können.

Wie hoch ist das Risiko, dass das Auge verletzt wird? Kann es zur Erblindung kommen?

Bei jeder Operation am Auge kann prinzi­piell das Auge verletzt werden. Wir verwenden während einer Operation in Vollnarkose schüt­zende Kontakt­linsen, um ein Verlet­zungs­risiko zu minimieren. Eine Erblindung ist aber bei einer chirur­gi­schen Lidkor­rektur auszu­schließen.

Können Probleme beim Lidschluss auftreten?

Wenn zu viel Haut im Bereich des Oberlides entfernt wurde, kann es sicherlich zu Problemen des Lidschlusses führen. Daher ist es wichtig, vor der Operation den Hautüber­schuss genau zu vermessen.

Können die Augen­muskeln verletzt werden?

Zwangs­läufig wird der Muskel, welcher um das Auge zieht bei einer Ober- und Unter­lid­straffung verkürzt bzw. aufge­trennt. Dieser hat aber für die Funktion des Auges keinen Effekt.

Sehen die Augen nach der OP symme­trisch aus?

Sicherlich ist das Ziel einer OP an den Augen, dass das direkte postope­rative Ergebnis symme­trisch ist und auch zuvor bestehende Asymme­trien ausge­glichen werden. Aufgrund von anhal­tenden Schwel­lungs­zu­ständen ist dies am Anfang noch schwer zu beurteilen, daher bestellen wir Sie zu regel­mä­ßigen Vorstel­lungen in unsere Praxis­klinik.

Ist eine Korrektur nach einer Oberlid­straffung möglich?

Es kann natürlich vorkommen, dass eine kleine Korrektur nach einer Oberlid- oder Unter­lid­straffung notwendig ist. Diese wird meist in einer örtlichen Betäubung durch­ge­führt.

Was kann man machen, wenn zu viel Haut entfernt wurde?

Wenn zu viel Haut am Oberlid entfernt wurde, hat man häufig Probleme mit dem Lidschluss. Wenn dies sehr ausge­prägt ist und zu einem dauerhaft trockenen Auge führt, muss man über eine Hauttrans­plan­tation im Bereich der Oberlider nachdenken.
Im Bereich des Unter­lides kann eine Entfernung von zu viel Haut zu einem sogenannten „Ektropium“ führen. Dabei sinkt der untere Lidrand ab und stülpt sich nach außen. Auch hier muss man bei chroni­schen Beschwerden des Auges eine Korrek­tur­ope­ration anstreben.

Was kann man machen, wenn zu viel Fett entfernt wurde?

Wenn zu viel Fett im Bereich des Ober- oder Unter­lides entfernt wird, bekommt man ein sogenanntes „ Hohlauge“. Dies wirkt häufig hager und unnatürlich. Im Unter­lid­be­reich kann man diesen Effekt durch die Injektion von Eigenfett minimieren.

Können Sensi­bi­li­täts­stö­rungen auftreten?

Im Bereich der Narben sowie der Lider können leichte Sensi­bi­li­täts­stö­rungen auftreten, welche aber meist nach 6 Monaten verschwinden.

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