Brust­ver­grö­ßerung — Ihr Weg zur perfekten Brust

Eine schöne Brust muss nicht immer eine große Brust sein, jedoch können Verän­de­rungen in Größe und Form durch eine Brust­ver­grö­ßerung auch eine erschlaffte Brust wieder prall und schön aussehen lassen. Durch Brust­im­plantate der neusten Generation, helfen wir Ihnen, Ihre perfekte Brustform zu erreichen. In Kombi­nation mit anderen Opera­ti­ons­tech­niken kann bei der Brust­ver­grö­ßerung ein optimales opera­tives Ergebnis erreicht werden und so Ihr Selbst­wert­gefühl als Frau gesteigert werden. Ob als ästhe­ti­scher Eingriff oder als medizi­nische Brust­re­kon­struktion, unsere Privat­klinik führt Brust­ver­grö­ße­rungen profes­sionell und trans­parent durch – damit Sie zu Ihrer für Sie perfekten Brust gelangen.

Oberkörper von Frau im BH

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QUICK-FACTS

Eingriffs­dauer

ca. 1–2 Stunden

Narko­seart

Vollnarkose

Klinik­auf­enthalt

in der Regel nicht erfor­derlich

Vor dem Eingriff

Nüchternheit vor OP-Tag, keine blutver­dün­nenden Medika­mente

Nach dem Eingriff

Heilungs­prozess ca. 4–6 Wochen

Kosten

variabel, richtet sich nach Kosten für Eingriff und Material

Narben

Narben sind unauf­fällig

Brust­ver­grö­ßerung nur mit hochwer­tigen Brust­im­plan­taten

Die Auswahl der Implantate für die Brust­ver­grö­ßerung erfolgt nach Ihren persön­lichen Wünschen. Wir verwenden nur die neuste Generation von Silikon­im­plan­taten anerkannter Weltmarkt­führer mit europäi­schem Quali­täts­gü­te­siegel. Bei uns stehen Ihnen sämtliche Größen und Formen zur Verfügung. Jede Patientin erhält einen indivi­du­ellen Implan­tatpass, der genaue Infor­ma­tionen über die verwen­deten Implantate enthält. Um die optimale Größe des Implantats zu ermitteln, werden in einer Unter­su­chung die anato­mi­schen Parameter der Patientin genau bestimmt. Zusätzlich testen wir im Opera­ti­onssaal mit Hilfe von Messim­plan­taten die neue Form der Brust vor der Einlage des letzt­end­lichen Implantats. Das ermög­licht uns letzte Feinab­stim­mungen, sogar noch während des Eingriffes zur Brust­ver­grö­ßerung.

Woher kommen die Brust­im­plantate?

In unserer Praxis verwenden wir Brust­im­plantate der weltweiten Markt­führer mit der Möglichkeit, viele Größen und Formen für Sie anzufordern. Darüber hinaus sind diese mit einem kohäsiven Gel bestückt, um ein Austreten des Silikons bei einer möglichen Ruptur zu vermeiden. Zusätz­liche Konstruk­tionen der Kapsel sowie der Oberfläche bieten Ihnen noch mehr Sicherheit und reduzieren somit die möglichen Risiken hinsichtlich einer Implantat-Ruptur oder einer Kapsel-Fibrose. Unsere Patien­tinnen erhalten im Rahmen der Entlassung nach der Brust­ver­grö­ßerung einen indivi­du­ellen Implan­tatpass, der genaue Infor­ma­tionen über die verwen­deten Implantate enthält.

Welche Materialien werden verwendet?

Unsere Brust­im­plantate sind mit hochko­hä­siven Silikonen gefüllt. Das sind Kunst­stoffe, sogenannte „Polymere“, die in Abhän­gigkeit von ihrer Struktur flüssig, gelartig oder fest sein können. Weil sie biokom­pa­tibel herge­stellt werden (das heißt, sie werden vom Körper nicht abgestoßen), werden Silikone auch in weiteren medizi­ni­schen Produkten, wie zum Beispiel Herzklappen und künst­lichen Gelenken verwendet. In den letzten 30 bis 40 Jahren haben zahlreiche wissen­schaft­liche Unter­su­chungen und Studien gezeigt, dass medizi­nische Silikone als sicher angesehen werden können.

Gibt es Risiken bei den Brust­im­plan­taten?

Brust­im­plantate sind Medizin­pro­dukte und unter­liegen diversen wissen­schaft­lichen Tests, die die Beschaf­fenheit und Belast­barkeit des Materials genau­estens prüfen. Eine Ruptur der Implantat­hülle ist im normalen Alltag rein hypothe­tisch zu betrachten, also sehr unwahr­scheinlich. Da das Implantat mit einem kohäsiven Silikongel gefüllt ist, besteht für Sie keine Gefahr, dass das Gel bei einer möglichen Ruptur ausläuft.
Ein zu erwäh­nendes Risiko ist das Entstehen einer Kapsel­fi­brose. Hierbei entwi­ckeln ca. 2–4 % der Patien­tinnen keine zarte Kapsel um das Implantat, sondern neigen zu einer Verhärtung derselben. Eine Kapsel­fi­brose können wir leider nicht vorher­sehen, jedoch können heute die Risiken durch bestimmte Verfah­rens­weisen und Implan­tats­ma­te­rialien reduziert werden. Durch die Verwendung quali­tativ hochwertig textu­rierter Brust­im­plantate (mit angerauter Oberfläche), eine exakte Platzierung des Implantats, ein schonendes Opera­ti­ons­ver­fahren, Antibio­ti­ka­pro­phylaxe zur Vermeidung von Infekten und das Tragen eines Kompressions-BHs kann das Risiko auf ein Minimum reduziert werden.

Wie lange halten Brust­im­plantate?

Wie lange ein Implantat einge­setzt bleiben kann, hängt unter anderem von der Art des Implantats und der bei Ihnen durch­ge­führten Operation ab. Aufgrund von Erfah­rungs­be­richten vieler Frauen kann gesagt werden, dass anato­mische Implantate mit hoch-kohäsiver Silikon­füllung ein geringes Risiko für ein Einreißen der Implantat­hülle im Laufe des Lebens haben.

Derzeit raten Firmen, welche die neusten Genera­tionen an Brust­im­plan­taten herstellen, diese nach 15–20 Jahren zu wechseln. Es werden teils Brüchigkeit im Gewebe des Silikons und ein zuneh­mender Elasti­zi­täts­verlust beschrieben. Diese Erkennt­nisse kommen jedoch aus dem Labor und es heißt nicht, dass Sie die Implantate zwingend nach Ablauf dieses Zeitraums wieder austau­schen lassen müssen. Regel­mäßige Unter­su­chungen beim Gynäko­logen und plasti­schen Chirurgen helfen, Alters­er­schei­nungen an den Implan­taten bezie­hungs­weise eine Kapsel­fi­brose zu erkennen. Viele Frauen wünschen eine Formver­än­derung nach ca. 15–20 Jahren, so dass dann ein Implan­tat­wechsel durch­ge­führt werden muss.

Vorbe­reitung einer Brust­ver­grö­ßerung bzw. der Brust­ope­ration

Vorbe­rei­tungen hinsichtlich der Narkose bespricht der Narko­searzt zuvor mit Ihnen. Zur Operation erscheinen Sie nüchtern und setzen blutver­dün­nende Medika­mente, zum Beispiel Aspirin, recht­zeitig vor der Operation ab. Je nachdem, wie lange Sie als Patientin in unserer Praxis­klinik verbleiben möchten, wäre es sinnvoll, wenn Sie Freunde oder Familie bitten, Sie abzuholen und nach Hause zu begleiten. Ander­weitige Vorbe­rei­tungen sind seitens der Patientin nicht zu beachten.

Eine indivi­duelle Beratung vor Ort ist essen­tiell für ein gutes Opera­ti­ons­er­gebnis. Dabei nehmen wir Ihre Brust und Körperform in Augen­schein und orien­tieren uns an Ihren Wünschen, um Ihnen mit einigen Hilfs­mitteln ein möglichst realis­ti­sches Bild Ihrer Wunsch­brust zu ermög­lichen. Vor der Durch­führung sind 2 Termine zur Beratung bezie­hungs­weise Aufklärung einzu­planen, um alle Fragen und Bedenken zu klären.

Sie erhalten im Rahmen der Beratungs­ge­spräche einen ausführ­lichen Aufklä­rungs­bogen, der Ihnen die grund­le­genden Infor­ma­tionen liefert.

Kann eine Brust­ver­grö­ßerung bei jeder Brustform bzw. bei allen Frauen durch­ge­führt werden?

Prinzi­piell kann bei jeder Brustform operiert werden, jedoch muss auf die indivi­duelle Beschaf­fenheit Ihrer Brust geachtet werden, um sie entspre­chend zu formen. So sind die Höhe und Ausrichtung der Brust­warzen, die Form, die Menge an Brust­gewebe und deren natür­licher Fall wichtige zu beach­tende Merkmale bei der Opera­ti­ons­planung.

Kann die Körbchen­größe beliebig erhöht werden

Die Körbchen­größe kann beliebig erhöht werden, jedoch sind mehr als zwei Folge­ope­ra­tionen als kritisch zu bewerten. Sowohl die Tasche, in der das Implantat liegt, kann zunehmend geschädigt werden aber auch die Gefahr riskanter Neben­wir­kungen, insbe­sondere einer Infek­ti­ons­gefahr, steigt. Daher ist es wichtig, sich einer Brust­ver­grö­ßerung samt der entspre­chenden Größe vor der Durch­führung sicher zu sein.

Ablauf der Brust­ver­grö­ßerung

BrustvergrößerungNach entspre­chenden Vorge­sprächen haben Sie sich mit dem Operateur anhand Ihrer Wunsch­vor­stel­lungen für eine Implan­tat­größe und ‑form entschieden. Die Muster sind in allen Varianten und Größen in der Praxis vorrätig und können indivi­duell gewählt werden. Unser Team wird Sie am OP-Tag herzlich empfangen und es besteht die Möglichkeit, nochmals letzte Fragen und Wünsche mit dem Operateur zu klären. Nach Vorbe­rei­tungen durch den Operateur (Anzeichnung der anato­mi­schen Parameter) und Narko­searzt sowie Einleitung der Narkose, werden wir das OP-Gebiet steril abwaschen und abdecken. Es erfolgt unterhalb der Brust ein ca. 3–4 cm langer Schnitt im Bereich der Unter­brust­falte (inframam­märer Zugang).

Nach der Präpa­ration des Gewebes kann das Implantat wahlweise unter oder über den Muskel gesetzt werden. Zusätzlich testen wir im Opera­ti­onssaal mit Hilfe von Messim­plan­taten die neue Form der Brust vor der Einlage des letzt­end­lichen Implantats. Dies ermög­licht letzte Feinab­stim­mungen noch während der Operation. Wenn die Implantat­tasche geformt wurde, erfolgt eine ausgiebige Blutstillung, um das Nachblu­tungs­risiko zu vermindern. Nach Einlage zweier Redondrai­nagen (Wunddrai­nagen), wird nach ausgie­bigem Spülen der Implantat­tasche und Desin­fektion, das Implantat in der richtigen Größe und Form einge­setzt. Dieses wird spannungsfrei platziert und die Haut in der Unter­brust­falte in zwei Schichten wieder vernäht. Dabei nutzten wir selbst­auf­lö­sende Fäden, so dass nur das Ende der Fäden im Rahmen des Faden­zuges gekürzt werden muss. Zunächst werden kleine Pflas­ter­streifen (sogenannte Steris­trips) auf die Wunden geklebt, welche bis zum Fadenzug verbleiben. Nach Ausleitung der Narkose wird durch den Operateur ein Druck­verband angelegt und Sie werden zurück in Ihr Patien­ten­zimmer gefahren. Die Operation dauert durch­schnittlich ca. 1–2 Stunden, meist sind Sie nach ca. 2 Stunden bereits wieder ansprechbar und können Ihre Angehö­rigen und Freunde in einem unserer Zimmer empfangen.

Narben und Positionen der Schnitte bei einer Brust­ver­grö­ßerung

Es gibt drei verschiedene Positionen der Schnitte. Bei der Vorun­ter­su­chung erklären wir diese ganz genau und helfen Ihnen bei der Entscheidung.

  1. Die Narbe liegt am Unterrand der Brust­warze (peria­reolär). Hierbei ist die Narbe unauf­fällig und kaum sichtbar am Rand der Brust­warze.
  2. Die Narbe liegt innerhalb der Brust­falte (inframammär). Die Narbe wird innerhalb der Hautfalte unter der Brust versteckt.
  3. Die Narbe liegt unter dem Arm (transaxillär). Bei dieser Methode bleibt die Brust narbenfrei, jedoch ist die Methode nicht immer geeignet.

Platzierung des Brust­im­plantats

Bei einer Vergrö­ßerung der Brust können die Implantate entweder unter dem Muskel (submus­kulär), oder über dem Muskel (unter der Brust­drüse) platziert werden.

Unter dem Brust­muskel
Durch dieses spezielle Verfahren ist das Implantat durch den Muskel geschützt und durch die Haut nicht so leicht spürbar. Eine Verhärtung des Narben­ge­webes um das Implantat ist deutlich geringer. Mammo­grafien können durch diese Art der Platzierung leichter durch­ge­führt werden.

Unter der Brust­drüse
Bei dieser Methode sind die Opera­ti­ons­dauer und die Phasen der Heilung verkürzt. Ein eventuell auftre­tender Nachteil könnte sein, dass die Ränder der Implantate unter der Haut deutlicher sichtbar sind. Dieses Verfahren wird haupt­sächlich bei spitzen Formen der Brust angewandt. Mammo­grafien sind etwas schwie­riger durch­zu­führen.

Welche Narko­se­arten gibt es?

Prinzi­piell gibt es bei einer Brust­ver­grö­ßerung nur die Möglichkeit einer Vollnarkose. Im Rahmen des OP-Vorgesprächs wird der Narko­searzt mit Ihnen die optimale Narko­seform für Sie anhand Ihrer Vorer­kran­kungen etc. ermitteln. Eine Brust­ver­grö­ßerung in örtlicher Betäubung halten wir für nicht empfeh­lenswert und bieten dies demnach nicht in unserer Praxis an.

Kann ein Implantat auch nur auf einer Seite einge­setzt werden?

Im Rahmen von Krebs­er­kran­kungen, aber auch bei einer angebo­renen Asymmetrie der Brust (ungleiche Brust­größe) ist es teils zu empfehlen, nur ein Implantat in die entspre­chend kleinere Brust einzu­setzen. Dies kann den Größen­un­ter­schied und entspre­chende Formfehler ausgleichen und führt so zu einem natür­lichen Aussehen beider Brüste.

Dauer des Eingriffs

Eine Brust­ver­grö­ßerung dauert norma­ler­weise 1–2 Stunden und wird unter Vollnarkose durch­ge­führt. Schon kurz nach dem Aufwachen aus der Narkose können leichte Tätig­keiten absol­viert werden. Kurze Narben durch eine ganz spezielle Einführ­technik:
Durch die Benutzung von spezi­ellen Instru­menten, bringen wir die Implantate an den passenden Ort und verringern damit die Länge der Narbe, im Gegensatz zu der klassi­schen Vergrö­ßerung, um nahezu die Hälfte.

Was passiert nach der Brust-OP?

Nach der Brust­ope­ration zur Brust­ver­grö­ßerung werden Sie durch unser Opera­ti­onsteam wieder in Ihr Zimmer begleitet und dort weiterhin durch den Narko­searzt überwacht. Bereits während Sie im Opera­ti­onssaal aufwachen, wird Ihnen ein Kompres­si­ons­verband (Druck­verband) um die Brust gelegt, welcher bis zum ersten postope­ra­tiven Tag verbleibt. Nach Ziehen der Wunddrai­nagen nach 24 Stunden, erfolgt die Anlage des Kompressions-BHs. Diesen müssen sie für die ersten 4–6 Wochen nach der Operation tragen, um ein optimales Opera­ti­ons­er­gebnis zu erzielen.

In den ersten Tagen nach der Brust­ope­ration fällt es den Patienten meist noch etwas schwer, die alltäg­lichen Tätig­keiten zu verrichten. Nach ca. 1–2 Wochen ist dies jedoch wieder möglich. Bei jeder Frau verläuft die Phase der Heilung indivi­duell. In dieser Phase ist es möglich, dass die Brüste berüh­rungs­emp­findlich und geschwollen sind. Es ist zu beachten, dass Sport und das Heben schwerer Lasten für 4–6 Wochen zu vermeiden sind. Nur so kann das Implantat in der Brust sich legen und eine zarte Kapsel bilden.

Wenn auch die letzten Fragen nach der Brust­ope­ration vor Ort geklärt werden konnten, Ihnen der Chirurg das Ergebnis präsen­tieren konnte und den Verlauf der OP berichtet hat, können Sie bereits einen Tag nach der Operation nach Hause entlassen werden. Eine unserer Schwestern gibt Ihnen weitere Kontroll­termine und im Hinblick auf die Nachsorge ein Rezept über Schmerz­mittel und Antibiotika.

Des Weiteren bekommen Sie eine Notfall­nummer ausge­händigt, falls außerhalb der Sprech­zeiten Fragen oder Kompli­ka­tionen auftreten sollten. Ein endgül­tiges Opera­ti­ons­er­gebnis (Rückgang der Schwellung, Abblassen der Narben) ist frühestens nach 6–9 Monaten nach der Operation zu begut­achten.

Für ein ideales Resultat sind einige Dinge zu beachten

Wie lange dauert die Heilung bzw. die Nachsorge nach der Brust­ver­grö­ßerung?

Der Heilungs­prozess nach einer Brust­ver­grö­ßerung dauert ca. 4–6 Wochen, wobei die Wunden in der Unter­brust­falte bereits nach 2 Wochen verheilt sind. Die Implantate benötigen ca. 3–4 Wochen, um in der geformten Kapsel einzu­heilen, daher empfiehlt es sich, den Kompressions-BH für 4–6 Wochen nach der OP zu tragen bzw. in dieser Zeit auf Sport zu verzichten.

Sieht die Brust nach einer Brust­ver­grö­ßerung noch natürlich aus?

Im Rahmen der Beratungs­ge­spräche zur Brust­ver­grö­ßerung und unter Betrachtung Ihrer Brust­größe und Form äußern Sie zunächst Ihre Vorstel­lungen. Wir entscheiden dann mit Ihnen gemeinsam, welche Größe und welche Form Ihren Wünschen am besten entsprechen. Sicherlich möchte nicht jede Patientin große Brüste, manche legt Wert auf straffe und wohlge­formte Brüste, eine andere Patientin möchte den Busen doch etwas größer. Sie sehen: Am Ende der OP-Vorgespräche ist es wichtig, einen Konsens mit dem Operateur zu finden – so wird Ihr Wunsch berück­sichtigt und die chirur­gi­schen Grenzen sind gesteckt.

Gibt es Garantien auf Brust­im­plantate?

Garantie ist in der Medizin stets ein schwie­riges Thema. Im Rahmen eines ausführ­lichen Aufklä­rungs­ge­sprächs vor der Brust­ver­grö­ßerung gibt Ihnen Ihr Operateur die nötige Sicherheit, die Operation nach Ihren Wünschen zu gestalten. Dabei ist die genaue Absprache der Form und der Größe der Implantate enorm wichtig, sodass Sie auch nach der Operation genau das Ergebnis bekommen, was Sie möchten. Sie erhalten nach der Operation einen Implan­tatpass, welcher eine Serien­nummer und die Firma des Implanta­ther­stellers zeigt, sodass auch von der materi­ellen Seite entspre­chende Sicher­heiten (Herstel­ler­ga­rantie) bestehen.

Kann nach der Brust­ver­grö­ßerung ein Baby gestillt werden?

Ein Baby kann nach einer Brust­ver­grö­ßerung bei einer Lage des Implan­tates unter dem Muskel meist kompli­ka­ti­ons­loser gestillt werden, als wenn das Implantat unter der Brust­drüse liegt. Prinzi­piell kann aber bei beiden Varianten weiter gestillt werden, da bislang kein wissen­schaft­licher Nachweis erbracht wurde, dass Silikon­rück­stände eines Brust­im­plan­tates in der Mutter­milch zu finden sind. Schwie­rig­keiten zu stillen, zeigen sich jedoch vermehrt bei einem Zugang (Schnitt) im Bereich der Brust­warze, da dort eventuell Milch­gänge dauerhaft geschädigt werden können. So kann die Mutter­milch teils nicht mehr zur Brust­warze fließen.

Wie verhält sich die Brust nach einer Brust­ver­grö­ßerung im Alter?

Sicherlich folgt die Brust im Alter der Schwer­kraft und dem normalen Alterungs­prozess. Dabei hält sich jedoch ein Implantat, welches unter den Brust­muskel gelegt wurde, meist länger in Form als ein unter die Brust­drüse gelegtes. Auch Schwan­ger­schaften und Still­ver­halten können die Brustform im Verlauf indivi­duell verändern.

Was kostet eine Brust­ver­grö­ßerung?

Der Preis für eine Brust­ver­grö­ßerung setzt sich aus den Operations- und Materi­al­kosten, den Kosten für die Narkose, den Übernach­tungs­kosten und den Kosten für die benötigte Kompres­si­ons­wäsche zusammen. Im Rahmen eines Beratungs­ge­sprächs können wir Ihnen anhand Ihrer Wünsche die genauen Preise / Kosten erläutern.

Werden die Kosten der Brust­ver­grö­ßerung von der KV übernommen?

In 99 % der Fälle werden die Kosten einer Brust­ver­grö­ßerung nicht durch die Kranken­kasse übernommen und müssen so in voller Höhe privat getragen werden. In sehr seltenen Fällen werden die Opera­ti­ons­kosten durch die Kranken­kasse getragen, z. B. wenn eine weibliche Brust im eigent­lichen Sinne nicht angelegt wurde und somit nur eine sehr kleine Brust vorliegt.

Kann ich die die Brust­ver­grö­ßerung in Raten bezahlen?

Die Brust­ver­grö­ßerung kann in Raten bezahlt werden, die Finan­zierung erfolgt auf Anfrage vor der Operation durch unser Partner­un­ter­nehmen Medipay. Einen Antrag zur Finan­zierung Ihrer Brust­ver­grö­ßerung händigen wir Ihnen gern aus.

Welche Risiken gibt es generell?

Prinzi­piell können die üblichen OP-Risiken wie Blutung, Nachblutung und Infektion auftreten. Weiterhin können Sensi­bi­li­täts­stö­rungen im unteren Brust­be­reich bzw. um die Brust­warze auftreten. Häufig ist jeder Körper auf eine gewisse Art asymme­trisch, daher gilt es als Heraus­for­derung für den Chirurg, diese Asymmetrie während der OP auszu­gleichen. Um die Wunsch­größe genau zu treffen, haben wir die Möglichkeit, die entspre­chende Größe zuvor im Rahmen des Beratungs­ge­sprächs anzupro­bieren.

Je nach Einlage der Implantate (unter den Muskel bzw. unter die Brust­drüse) und deren Form (rund oder tropfen­förmig) ist ein Verrut­schen, Verdrehen bzw. Sicht­bar­werden der Implantate möglich. Auch die Narben­heilung kann überschießend verlaufen. Häufig kann man dies anhand bereits vorhan­dener Narben vor der Operation abschätzen. Das Risiko einer Kapsel­fi­brose wurde bereits mehrfach erläutert und kann leider nicht vorher­gesagt werden. Es können nur im Rahmen der Operation optimale Voraus­set­zungen geschaffen werden, dieser Entwicklung vorzu­beugen.

Kann ein Brust­im­plantat platzen?

Ein Implantat der heutigen Generation kann nahezu nicht platzen. Bei extremster Kraft­auf­wendung kann nach einigen Jahren ein Riss im Implantat entstehen, das verwendete Implantat ist jedoch mit hochko­hä­siven Silikongel gefüllt und kann nicht auslaufen.

Was passiert, wenn ein Implantat beschädigt ist?

Wenn das Implantat wider Erwarten geschädigt wird bzw. geschädigt wurde, dann ist ein Implan­tat­wechsel bzw. ‑tausch zu empfehlen, da das Silikongel mit dem Gewebe in Kontakt treten kann und leichte Verfor­mungen des Implantats möglich sind.

Wie stark sind die Schmerzen nach der OP?

Nach der Operation verspürt man aufgrund der Schmerz­mittel, welche während der Narkose verab­reicht wurden, meist wenig Schmerz. Im Anschluss kann es vor allem im Bereich der einge­legten Drainagen noch Schmerzen geben, welche nach der Entfernung derselben zurück­gehen. Nach Anlage des Kompressions-BHs am 1. Tag nach der OP ist ein lageab­hän­giger Schmerz, v. a. beim Lagewechsel, Stehen/Sitzen etc. zu verspüren. Im Rahmen des Rückgangs der Schwel­lungen und Blutergüsse, nimmt auch die Schmerz­in­ten­sität deutlich ab.

Ist es riskant, die OP im Ausland durch­führen zu lassen?

Generell kann jeder Patient selbst entscheiden, wo er die Operation durch­führen lassen möchte. Prinzi­piell sind nicht alle Opera­tionen im Ausland mit höheren Risiken behaftet. Sollte es dennoch zu Kompli­ka­tionen kommen, ist oft die Sorge groß. Sowohl die Nachbe­handlung, als auch die weitere Betreuung bzw. Kontrollen erfordern teils lange Anfahrten bzw. erneute Übernach­tungen. Auch die Erreich­barkeit der Kollegen kann manchmal schwierig sein. Vor der Operation sollte man sich daher überlegen, welchen Arzt man wo aufsuchen möchte und wie dieser Arzt bislang bewertet wurde. Letzt­endlich endscheidet das Vertrauen und die Sympathie, die man dem Operateur entge­gen­bringen muss und nicht der Preis.

Welche Methoden der Brust­ver­grö­ßerung gibt es?

Es gibt sowohl Unter­schiede in der Methodik ‚als auch in der prinzi­pi­ellen OP-Technik. Es lassen sich eine Brust­ver­gößerung mit Implan­taten und ein Brust­aufbau mit Eigenfett unter­scheiden.

Bei einer Vergrö­ßerung der Brust mittels Implan­taten können die Implantate entweder unter dem Muskel (submus­kulär), oder über dem Muskel (unter der Brust­drüse) platziert werden. Die Positio­nierung des Implantats hängt dabei von Ihren indivi­du­ellen körper­lichen Voraus­set­zungen ab. Durch Einlage des Implantats unter den Muskel (subpek­toral) wird dieses durch den Muskel geschützt und ist durch die Haut nicht so leicht spürbar. Eine Verhärtung des Narben­ge­webes um das Implantat ist deutlich geringer. Wenn das Implantat unter die Brust­drüse (subglan­dulär) gelegt wird, sind die Opera­ti­ons­dauer und die Phasen der Heilung verkürzt. Das Implantat kann jedoch an den Implantat­rändern unter der Haut spürbar sein und dort im Verlauf der Zeit irritieren. Mammo­grafien durch Einlage des Implan­tates unter die Brust­drüse sind häufig etwas schwie­riger durch­zu­führen.

Demge­genüber kann auch eine Brust­ver­grö­ßerung mit Eigenfett durch­ge­führt werden. Bei dieser Methode wird Ihnen Fett aus entspre­chenden Depots abgesaugt, speziell aufbe­reitet und in die Brust­areale mit fehlendem Volumen gespritzt. Ein Einheilen der Fettzellen wird mit den neusten opera­tiven Methoden mit ca. 70–80 % beschrieben und zeigt langfristige Ergeb­nisse. Im Rahmen von Gewichts­schwan­kungen können aber auch diese „Fettdepots“ wieder einschmelzen und das operative Ergebnis schmälern. Daher ist diese Variante nur bei kleinen Volumen­un­ter­schieden bzw. narbigen Verän­de­rungen z. B. nach Brust­krebs zu empfehlen.

Gibt es Möglich­keiten der Brust­ver­grö­ßerung ohne OP?

Eine Brust­ver­grö­ßerung ohne Operation hat häufig keinen anhal­tenden Effekt. Dabei kann man z. B. durch verschiedene Pumpen­systeme die Brust mittels Vakuum größer und straffer saugen. Leider hält dieser Effekt nicht lang. Diverse Einsprit­zungen (z. B. mit Kochsalz) sind ebenfalls nicht langfristig.

Brust­ver­gößerung mit Eigenfett

Diese neuartige Methode der Brust­ver­grö­ßerung ist ein brand­ak­tu­elles Thema in den Medien. Hervor­ra­gende Forschungs­er­geb­nisse haben uns überzeugt, dieses neue Verfahren einer schonenden Gewinnung von Fettzellen durch die Wasserstrahl-Fettabsaugung (BEAULI-Verfahren) in unser Angebot aufzu­nehmen.

Nach dem Absaugen werden die Fettzellen mit Wasser ausge­spült und in einem sterilen Behälter aufge­fangen. Anschließend werden sie mit kleinen Spritzen trans­plan­tiert. Nicht nur Brust­ver­grö­ße­rungen, sondern auch plastische Opera­tionen nach einer Krebs­er­krankung oder Kapsel­fi­brose (die bei Silikon­im­plan­taten auftreten kann) werden mit dieser Methode behandelt. Für Patien­tinnen mit kleinen Brüsten, die den Wunsch einer Brust­ver­grö­ßerung ohne Silikon­im­plantate haben, ist dieses Verfahren genau das Richtige. Auch Personen mit Fettver­tei­lungs­stö­rungen ( zu viel Fett in der Gesäß­region oder in den Oberschenkeln, dafür zu wenig Volumen in der Brust) profi­tieren von diesem neuen Verfahren. Auch eine Asymmetrie der Brüste kann damit problemlos ausge­glichen werden.

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