Behand­lung von Schweiss­drüsen in Köln gegen starkes Schwitzen

Ein Schwitzen nach körper­li­cher Anstren­gung oder Aufre­gung kennt jeder. Aller­dings sollte starkes Schwitzen nicht ständig unser Begleiter im Alltag werden und uns so einschränken, dass wir uns dafür schämen. Wenn eine übermä­ßige Schweiß­pro­duk­tion auch in normalen Alltags­si­tua­tionen vorliegt, reden wir von vermehrtem oder gar krank­haftem Schwitzen, einer sogenannten Hyper­hi­drose.

Erfahren Sie hier alles zur Schweiß­drü­sen­be­hand­lung in Köln bei Metro­po­litan Aesthetics:

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QUICK-FACTS

Eingriffs­dauer

Ca. 1 Stunde

Klinik­auf­ent­halt

Nicht notwendig

Vor dem Eingriff

Achsel­höhlen vorher rasieren

Nach dem Eingriff

1–2 Tage Spezi­al­ver­band tragen

Kosten

ab 1.500 €

Narben

feine, kaum sicht­bare Narben

Welche Formen krank­haften Schwit­zens gibt es?

Es ist für uns bedeutsam zwischen einer primären und einer sekun­dären Hyper­hi­drose (übermä­ßiges Schwitzen) zu unter­scheiden. Eine sekun­däre Hyper­hi­drose beschreibt übermä­ßiges Schwitzen im Zusam­men­hang mit einer Erkran­kung bzw. einer Medika­men­ten­ein­nahme. Eine primäre Hyper­hi­drose beschreibt sich als allei­nige Erkran­kung die häufig genetisch bedingt ist.

Wie viele Menschen in Deutsch­land leiden an Formen krank­haften Schwitzens?

In Deutsch­land leiden ca. 1–2 % der Menschen unter einer primären Hyper­hi­drose, einem übermä­ßigen Schwitzen ohne Ursache. Dabei sind die Dunkel­zif­fern leider nicht mit erfasst. Viele Betrof­fene leiden stark und trauen sich meist nicht, sich fachlich beraten zu lassen.

Welche Ursachen kommen für die Entste­hung einer gestörten Schweiss­pro­duk­tion in Frage?

Bei der primären Hyper­hi­drose ist die Ursache bislang nicht bekannt. Vermutet werden geneti­sche Ursachen, aber auch überemp­find­liche Nerven­lei­tungen, welche zu einer vermehrten lokalen Schweiß­pro­duk­tion führen.

Bei der sekun­dären Hyper­hi­drose sind häufig auch hormo­nelle Umstel­lungen (Wechsel­jahre etc.), die Einnahme von Medika­menten bzw. auch Beglei­ter­kran­kungen Grund des Schwitzens.

Wann sollte ein Arzt konsul­tiert werden?

Sie sollten einen Arzt aufsu­chen, wenn Sie Verän­de­rungen Ihrer Schweiß­menge bemerken. Sicher­lich macht sich eine primäre Hyper­hi­drose bereits in der Pubertät bemerkbar und kann den Alltag erheb­lich beschränken. Es ist durchaus auch ratsam den betreu­enden Hausarzt um Rat zu fragen. Manchmal lässt sich übermä­ßiges Schwitzen auch schon durch die Verwen­dung von bestimmten Deodo­rants vermindern.

Welche Rolle spielen Faktoren wie Überge­wicht, Hormon­um­stel­lungen (Schwangerschaft/Wechseljahre), Medika­men­ten­ein­nahme, Krank­heiten und psychi­scher Stress bei einer krank­haften Schweissproduktion?

Im Rahmen der sekun­dären Hyper­hi­drose sind Ursachen wie Überge­wicht, Hormon­um­stel­lungen (Schwan­ger­schaft / Wechsel­jahre), Medika­men­ten­ein­nahme, Krank­heiten und psychi­scher Stress häufig Grund einer krank­haften Schweiß­pro­duk­tion. Ihr Hausarzt kann Ihnen sicher­lich eine Verbin­dung zu einer Ursache herstellen, wenn Sie ein übermä­ßiges Schwitzen bemerken.

Welche Körper­re­gionen sind am häufigsten betroffen?

Meist sind vom übermä­ßigen Schwitzen die Achseln betroffen, häufig beklagen die Patienten auch ein vermehrtes Schwitzen an den Hand- und Fußflä­chen sowie im Bereich des Rückens. Selten zeigt sich ein generelles Schwitzen, welches aber auch in diesen Formen­kreis gehört und im Alltag als noch viel belas­tender angesehen wird.

An welchen Körper­stellen / ‑regionen kann ein chirur­gi­scher Eingriff vorge­nommen werden?

Um ein übermä­ßiges Schwitzen dauer­haft zu verrin­gern, kann ein Absaugen der Schweiß­drüsen in den Achsel­höhlen vorge­nommen werden. Dort werden über einen kleinen Schnitt die Schweiß­drüsen entfernt bzw. abgesaugt. Sicher­lich können Sie sich vorstellen, dass ein entspre­chendes Verfahren an den Handflä­chen etc. nicht durch­ge­führt werden kann. Somit bleibt diese Maßnahme nur den Achseln vorbe­halten. An allen anderen Körper­stellen kann durch Injek­tionen mit muskel­ent­span­nendem Wirkstoff geholfen werden.

Wie hoch ist der Anteil an Schweiss­drü­sen­ab­sau­gungen bei schön­heits­ope­ra­tiven Maßnahmen?

Die Nachfrage nach Schweiß­drü­sen­ein­griffen ist natür­lich nicht so hoch wie nach einer Brust­ver­grö­ße­rung hier in Köln. Meist kommen die Betrof­fenen bei sehr hohem Leidens­druck und erkun­digen sich nach den Möglich­keiten einer Reduk­tion der Schweiß­menge. Häufig haben Sie schon viele Thera­pien auspro­biert und sind in Ihrer Situa­tion recht verzweifelt.

Welche Thera­pie­ver­fahren bieten Sie?

Wir bieten in unserer Praxis­klinik in Köln unter­schied­liche Thera­pie­ver­fahren an, dabei kann sowohl chirur­gisch als auch konser­vativ behan­delt werden. Bei ausge­prägtem Schwitzen in den Achseln ist meist eine Schweiß­drü­sen­ab­sau­gung der optimale und langfristig erfolg­reiche Eingriff. Dieser kann in einer örtli­chen Betäu­bung durch­ge­führt werden und dauert ca. 1 Stunde. Das Ergebnis ist langan­hal­tend und meist beklagen die Patienten nur noch eine minimale Restschweißbildung.

Des Weiteren ist es möglich durch Injek­tionen eines bekannten und etablierten, muskel­ent­span­nenden Wirkstoffes in entspre­chenden Berei­chen die Schweiß­bil­dung zu reduzieren. Die Wirkung hält ca. 4–6 Monate an.

Beglei­tend kann man natür­lich bei allen durch­ge­führten Verfahren eine ergän­zende Therapie mit thera­peu­ti­schen Deodo­rants durch­führen, um das Ergebnis weiterhin zu verbessern.

Welche Methoden sind für welchen Patienten am erfolgversprechendsten?

Am langfristig erfolg­ver­spre­chendsten ist die Schweiß­drü­sen­ab­sau­gung über kleine Einschnitte in örtli­cher Betäu­bung. Die Schweiß­drüsen werden langfristig geschä­digt, vernarben und die Schweiß­pro­duk­tion wird somit gehemmt. Daher haben Sie kaum verblei­bende Restschweiß­pro­duk­tion. Das Ergebnis ist dauerhaft.

Wie ist die Erfolgs­quote im Vergleich zu konser­va­tiven Therapien?

Die Erfolgs­quote der opera­tiven chirur­gi­schen Maßnahmen ist im Vergleich zu konser­va­tiven Thera­pien deutlich größer. Viele Patienten haben sich bereits dauer­haft mit anderen Thera­pie­mög­lich­keiten beschäf­tigt und leider feststellen müssen, dass das Problem langfristig nicht gelöst werden kann. Sicher­lich gibt es einige Deodo­rants, welche die Schweiß­pro­duk­tion deutlich hemmen. Diese Thera­pien sind meist kostspielig und müssen dauer­haft angewendet werden.

Wie lange hält eine Behand­lung mit Muskel­re­laxans vor?

Eine Behand­lung beider Achseln mit etabliertem, bekannten Muskel­re­laxans hält ca. 4–6 Monate an. Die Wirkungs­zeit in indivi­duell unter­schied­lich. Nachdem das Mittel seine Wirkung verloren hat, ist die Schweiß­pro­duk­tion unver­än­dert stark und die Behand­lung muss wieder­holt werden.

Wann (für wen) empfiehlt sich eine opera­tive Therapie? Ist die opera­tive Methode eine dauer­hafte Lösung?

Die opera­tive Behand­lung ist für jeden sinnvoll, der sich Gedanken über eine langfris­tige Lösung macht. Sicher­lich ist diese Variante mit einma­ligen Mehrkosten verbunden, dennoch lohnt sich diese Inves­ti­tion aufgrund des dauer­haften Ergeb­nisses. Welche chirur­gi­sche Therapie sich zu welchem Zeitpunkt lohnt, erläu­tern Ihnen ausführ­lich Dr. Rippmann und Chris­tian Roessing in unserer Praxis­klinik in Köln.

Können an einem Termin an mehreren Körper­stellen opera­tive Schweiss­drü­sen­ein­griffe vorge­nommen werden?

Leider können nur im Bereich der beiden Achsel­höhlen die Schweiß­drüsen abgesaugt werden. An allen anderen Stellen des Körpers muss mit anderen Mitteln und Thera­pien die Schweiß­pro­duk­tion reduziert werden.

Was muss ich vor einem Eingriff beachten?

Vor der Opera­tion sollten Sie die Achsel­höhlen wenn möglich rasieren und darauf achten, dass die Haut keine Entzündungen/ Irrita­tionen zeigt. Weiterhin sollten Sie einplanen sich ca. 1 Wochen aus dem Berufs­alltag fernzu­halten, da sowohl die Blutergüsse, als auch der leichte Schmerz, Sie körper­lich einschränken können. Es sind keinerlei Vorun­ter­su­chungen notwendig.

Welche Rolle spielen Medika­mente, die regel­mäßig einge­nommen werden? Welche Medika­mente sollten ggf. nicht einge­nommen werden?

Wie vor jedem chirur­gi­schen Eingriff sollten Sie vor der OP auf blutver­dün­nende Medika­mente verzichten (z.B. ASS (Aspirin­prä­pa­rate) etc.) Bei sonstigen Neben­er­kran­kungen für die Sie regel­mäßig Medika­mente einnehmen müssen, würden wir Sie bitten, erneut mit Ihrem Hausarzt, mit uns bzw. mit dem Narko­se­arzt die weitere Einnahme zu besprechen.

Auf welche Genuss­mittel sollte im Vorfeld verzichtet werden?

Vor der Opera­tion sollten Sie auf den ausgie­bigen Genuss von Tabak­waren verzichten. Dies kann zu Wundhei­lungs­stö­rungen führen und die Hämatom­nei­gung negativ beeinflussen.

Wie schnell bekomme ich einen Termin?

Ein OP-Termin kann je nach Auslas­tung unseres OP-Kalenders in Köln reser­viert bzw. termi­niert werden. Meist sind für diese Opera­tion die kälteren Kalen­der­mo­nate bevor­zugt, da dort die generelle Schweiß­nei­gung reduziert ist.
Gern können Sie auch im Rahmen des Beratungs­ge­sprä­ches vorab einen OP- Termin reser­vieren. Dieser bleibt 2 Wochen für Sie gesichert und muss von Ihnen nochmals bestä­tigt werden.

Wie lange sollte ich mich beurlauben lassen?

Da es zu leichten Hämatomen kommen kann bzw. die Achseln noch leicht schmerz­haft sein können, empfehlen wir, sich nach einer Schweiß­drü­sen­ab­sau­gung ca. 1–2 Wochen aus dem beruf­li­chen Alltag zu nehmen.

Wie lange dauert der Schweissdrüseneingriff?

Der Eingriff dauert ca. 1 h und kann in einer örtli­chen Betäu­bung durch­ge­führt werden. Es ist anzuraten, dass Sie sich ca. 1 Stunde nach dem Eingriff bei uns erholen und sich dann abholen lassen. Sollten Sie den Wunsch haben, die OP in einer Vollnar­kose durch­führen zu lassen, würden wir Sie bitten ca. 2–3 h in unserer Praxis­klinik zu verbleiben und erst dann den Weg nach Hause anzutreten.

Wird der Eingriff ambulant / stationär vorgenommen?

Die Absau­gung der Schweiß­drüsen ist generell ein ambulanter Eingriff. Wenn Sie es wünschen, können Sie nach dem Eingriff auch gern in unserer Praxis­klinik übernachten.

Nach welchem OP-Verfahren findet der Eingriff statt?

Im Rahmen einer Absau­gung der Schweiß­drüsen wird zunächst, wie auch beim Absaugen von Fett eine Flüssig­keit in das Gewebe einge­spritzt, welche das Areal betäubt und die Schweiß­drüsen löst, damit diese sich besser absaugen lassen. Nachdem alles betäubt ist, wird mit einer spezi­ellen Absaug­ka­nüle für Schweiß­drüsen das gesamte Gebiet der Achseln abgesaugt. Am Ende wird eine Naht über die Einstich­stelle gesetzt und ein Spezi­al­ver­band angelegt.

Wer führt die Opera­tion durch?

Die Opera­tion wird von unseren beiden Fachärzten Dr. med. Rippmann und Chris­tian Rössing durch­ge­führt. Assis­tiert wird Ihnen häufig durch unsere erfah­rene Assis­tenz­ärztin Fr. Dr. med. Deter.

Welche Betäu­bungs­mög­lich­keiten gibt es? Welche Narkose wird empfohlen?

Generell besteht die Wahl zwischen einer örtli­chen Betäu­bung, einem Dämmer­schlaf oder einer kurzen Vollnar­kose. Standard­mäßig wird dieser Eingriff in einer lokalen Betäu­bung durch­ge­führt. Dabei wird über einen kleinen Einschnitt, ähnlich wie bei einer Fettab­sau­gung, ein Kochsalz-Betäubungsmittelgemisch einge­spritzt. Wenn dieses alle Areale der Achsel erreicht hat, haben Sie keine Schmerzen mehr. Wir beraten Sie gern, welche Narko­seart die Beste für Ihre Opera­tion ist.

Wie verläuft die Operation?

Am OP- Tag werden Sie in unserem OP-Zentrum willkommen geheißen und in eines unserer Patien­ten­zimmer begleitet. Dort finden alle weiteren Vorbe­rei­tungen statt, Sie sprechen sowohl mit dem Opera­teur als auch mit dem Narko­se­arzt nochmals ausführ­lich. Letzte Fragen Ihrer­seits beant­worten wir gern. Wenn alle Vorbe­rei­tungen abgeschlossen sind, werden Sie in unseren OP gebracht.

Die Achseln werden zunächst steril abgewa­schen und abgedeckt. Über kleinste Einstiche wird zunächst eine Flüssig­keit in die Gebiete einge­spritzt. Diese bewirkt eine Lösung des Gewebes sowie eine vermin­derte Blutungs­ten­denz durch entspre­chende Zugaben. Zusätz­lich enthält die Flüssig­keit auch ein lokales Betäu­bungs­mittel, so dass Sie während und nach der OP wenig Schmerzen haben.

Es erfolgt ein kleiner, ca. 1cm langer Stich in einem nicht einseh­baren Bereich der Achsel­höhle. Über diesen werden alle Areale der Achseln mit einer Kanüle abgesaugt. Die Einstich­stellen werden mit einer Einzel­knopf­naht verschlossen und es wird ein Spezi­al­ver­band angelegt. Dieser verbleibt 1–2 Tage.

Im Anschluss werden Sie in Ihr Zimmer begleitet und können sich dort im weiteren Verlauf erholen. Es sind rund um die Uhr exami­nierte Fachkräfte vor Ort, welche sie herzlich und umfas­send betreuen.

Ab wann ist das Ergebnis des Eingriffs spürbar?

Der Effekt des Eingriffes ist sofort nach der Opera­tion spürbar. Sie werden nachdem beide Achsel­höhlen abgeschwollen sind, eine deutliche Schweiß­re­duk­tion bemerken.

Ist das Ergebnis dauerhaft?

Das Ergebnis des Eingriffes ist dauer­haft, da die Schweiß­drüsen mit der Haut vernarben und sich nicht wieder neu bilden.

Muss der Eingriff regel­mäßig wieder­holt werden? Können sich entfernte Schweiss­drüsen an der gleichen Stelle wieder neu bilden?

Nach dem Eingriff wird sich die Schweiß­pro­duk­tion drastisch reduzieren, so dass ein Folge­ein­griff meist nicht notwendig ist. Die vernarbten und abgesaugten Schweiß­drüsen entstehen nicht neu, somit ist das Ergebnis als dauer­haft anzusehen.

Was ist nach einer OP zu beachten?

Nach der Opera­tion bekommen Sie einen spezi­ellen Verband und beide Achsel­höhlen werden ausge­pols­tert. Sie sollten sich zunächst schonen und keine körper­lich anstren­genden Tätig­keiten, v.a. keine Überkopf­tä­tig­keiten ausführen.
Sobald sie in unserer Praxis­klinik in Köln zur ersten Kontroll­un­ter­su­chung waren und der Verband entfernt wurde, können Sie duschen und ohne Verband den Tag absol­vieren. Wir empfehlen im Rahmen der Kontrolle das weitere Vorgehen, ggf. werden Sie gebeten die Achseln leicht zu massieren. Deodo­rants etc. sollten in den ersten 2 Wochen nicht angewendet werden.
Der Faden in jeder Achsel­höhle wird nach einer Woche durch uns entfernt. Zu diesem Zeitpunkt sollte die Achsel­höhle schon deutlich abgeschwollen sein.

Wie lange werden blaue Flecken und/oder Schwel­lungen zu sehen sein?

Blaue Flecken und Schwel­lungen werden ca. 1- 2 Wochen in Ansätzen zu sehen bzw. zu fühlen sein.

Muss ich einen Verband tragen?

Sie erhalten direkt nach der Opera­tion einen Verband, welcher ca. 1–2 Tage getragen werden muss. Nach einer erneuten Kontrolle in unserer Praxis­klinik wird die Achsel meist ohne Verband belassen. Auf beiden Seiten wird der kleine Einstich mit einer Einzel­knopf­naht verschlossen, diese Naht kann nach 7–10 Tagen entfernt werden.

Benötige ich Schmerzmittel?

Sie benötigen nach der Opera­tion ggf. leichte Schmerz­mittel um die Spannung über den Achsel­höhlen etwas zu kaschieren. Starke Schmerz­mittel werden postope­rativ nicht benötigt, da in der einge­spritzten Lösung ein lokales Betäu­bungs­mittel ist.

Ist Bettruhe erforderlich?

Nach dem Eingriff ist keine Bettruhe erfor­der­lich. Sie können sich im weiteren Verlauf vorsichtig und langsam Ihrem Alltag stellen.

Wann kann ich duschen, baden, ins Schwimmbad / Sauna gehen?

Duschen dürfen sie ab dem 3–4 Tag ohne Einschrän­kungen. Nachdem die Fäden nach 1 Woche gezogen worden sind, ist es auch möglich zu baden. Schwimmen und Sauna sind aufgrund der Schwel­lung in den ersten 3 Wochen zu pausieren.

Welche Tätig­keiten sollte ich nach der OP unterlassen?

Direkt nach der OP sollten sie sich zunächst schonen und harte körper­liche Arbeit unter­lassen. In den ersten Tagen wird die Schwel­lung zurück­gehen und die Schmerzen nachlassen, so dass Sie zuneh­mend Ihre Alltags­tä­tig­keiten wieder wahrnehmen können.

Ab wamm kann ich wieder Sport machen?

Sport ist ab der 3.postoperativen Woche wieder möglich. Zuvor ist Sport nicht empfeh­lens­wert, da zunächst die Schwel­lung und Irrita­tion der Achsel überwiegt. Da wir Sie regel­mäßig nach der Opera­tion in unserer Praxis­klinik Köln begrüßen dürfen, werden wir Ihnen den Sport­be­ginn indivi­duell freigeben.

Wann bin ich wieder arbeitsfähig?

Je nach Arbeits­platz sollten sie sich ca. 1–2 Wochen aus dem Arbeits­alltag nehmen. Wenn Sie z.B. viel mit den Armen arbeiten (tragende Tätig­keiten etc.), sollten Sie entspre­chend länger dem Beruf fernbleiben.
Gibt es bestimmte Pflege­pro­dukte wie Deos, Dusch­gels, Seifen, Cremes etc., die nach der OP nicht verwendet werden dürfen?
Eine Woche nach der Schweiß­drü­sen­ab­sau­gung würden wir Sie bitten, zunächst auf alle Kosme­tika im OP-Gebiet zu verzichten. Sobald die Naht entfernt wurde und die kleinste Wunde verheilt ist, können Sie wieder alle Kosme­tika verwenden.

Bleiben Narben nach dem Eingriff zurück und wo befinden sich die Narben?

Die Narben befinden sich im Bereich der Achsel­höhle, sind ca. 1cm lang und nicht einsehbar. Sie selbst werden nach der Opera­tion kaum Narben sehen. Im Rahmen der regel­mä­ßigen Kontrollen in unserer Praxis­klinik Köln begut­achten wir Ihre Wundhei­lung und geben Ihnen Empfeh­lungen, wie diese positiv zu beein­flussen ist.

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