Eigen­fett­be­hand­lung in Köln — Für eine schöne Figur

Für eine schöne, schlanke Figur bietet sich eine Eigen­fett­be­hand­lung in Köln an. Unter Eigen­fett­be­hand­lung (oder auch  Lipofil­ling, Lipotransfer, autologe Fetttrans­plan­ta­tion) versteht man die Verpflan­zung von Eigen­fett von einem Spender- in ein zu unter­füt­terndes Empfän­ger­areal. Die erste Eigen­fett­trans­plan­ta­tion wurde bereits 1893 von dem deutschen Chirurgen Dr. Gustav Neuber  durch­ge­führt und gewinnt seit der Einfüh­rung der Fettab­sau­gung in den 70er Jahren, die eine einfache und wenig invasive Gewin­nung von Fett ermög­licht, zuneh­mend an Beliebtheit.

Erfahren Sie hier mehr zur Eigen­fett­be­hand­lung in Köln bei Metro­po­litan Aesthetics:

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QUICK-FACTS

Eingriffs­dauer

Indivi­duell je nach Umfang

Narko­seart

Vollnar­kose

Klinik­auf­ent­halt

1 Nacht empfohlen

Vor dem Eingriff

mind. 2 Wochen nicht rauchen

Nach dem Eingriff

4–6 Wochen Kompres­si­ons­mieder tragen

Kosten

ab 600 €; exklu­sive Narkosekosten

Narben

feine, kaum sicht­bare Narben

Was ist das Prinzip der Eigen­fett­be­hand­lung / Lipotransfer?

Fettge­webe aus dem Spender­areal mittels schonender Fettab­sau­gung gewonnen werden, danach folgt die Aufbe­rei­tung und schließ­lich die Replan­ta­tion in das Empfän­ger­areal. Es ist generell ein gut verträg­li­cher chirur­gi­scher Eingriff, mit wenig Komplikationsrisiko.

Für welche Eingriffe/Regionen ist die Eigen­fett­be­hand­lung besonder gut geeignet?

Die Eigen­fett­be­hand­lung / Lipotransfer eignet sich hervor­ra­gend zur Korrektur von Narben oder Uneben­heiten der Haut, zur Verjün­gung der Hand, Falten­be­hand­lung im Gesicht, zum Aufbau bzw. zur Vergrö­ße­rung der Brust, Lippen oder der Gesäß­re­gion sowie des weibli­chen Genital­be­reichs. In gewissen Fällen ist eine Wieder­ho­lung der Eigen­fett­be­hand­lung nötig, da z.B. im Rahmen einer Brust­ver­grö­ße­rung mit Eigen­fett eine opera­tive Sitzung meist nicht ausrei­chend ist.

Die Spender­re­gion für die Eigen­fett­be­hand­lung kann frei gewählt werden, üblich sind Bauch, Flanken, Oberschenkel und für das Gesicht die Innen­seiten der Knie.

Gibt es Alter­na­tiven zur Eigenfettbehandlung?

Zur Unter­sprit­zung verschie­denster Defekte und Falten sowie der Lippen stehen – statt der Eigen­fett­be­hand­lung – alter­nativ auch Füllstoffe (sogenannte Filler) wie z. B. Hyaluron­säure zur Verfü­gung, welche im Gegen­satz zum Fett aus dem eigenen Körper jedoch keine beson­ders lang anhal­tenden Lösungen sind und einer Wieder­ho­lung der Prozedur nach ca. einem Jahr bedürfen. Daher gewinnt die Behand­lung mittels Eigen­fett im Rahmen von Falten­be­hand­lungen im Gesicht immer mehr Beleibt­heit. Für die Brust und das Gesäß sind aber auch bleibende Augmen­ta­ti­ons­ver­fahren (Vergrö­ße­rungs­ver­fahren) mittels Silikon­im­plan­taten möglich.

Was sind die Vorteile der Eigenfettbehandlung?

Das für die Eigen­fett­be­hand­lung / Lipotransfer genutzte Fettge­webe ist körper­eigen (autolog),  sodass Aller­gien, Absto­ßungs­re­ak­tionen, Kapsel­bil­dung und –fibrose oder Implan­tat­schäden in der zu behan­delnden Region ausge­schlossen sind. Zudem enthält es unter anderem auch sogenannte Stamm­zellen, welche sich zu Kollagen-produ­zie­renden Zellen (Fibro­blasten) entwi­ckeln können und  Substanzen produ­zieren, welche regene­ra­tive Prozesse fördern und so neben der auffül­lenden Funktion auch zur Verbes­se­rung des Hautbildes und zur Wundhei­lung beitragen. Insbe­son­dere bei der Falten­be­hand­lung im Gesicht helfen diese Effekte um Falten zu glätten und die Hautqua­lität zu verbessern.

Wann ist die Eigen­fett­be­hand­lung die richtige Methode für mich?

Die Eigen­fett­be­hand­lung / Eigen­fett­trans­plan­ta­tion ist die geeig­nete Methode für Sie, wenn Sie ein lang anhal­tendes Ergebnis (Jahre bis Jahrzehnte) ohne den Einsatz von Fremd­kör­pern oder künst­li­chen Füllma­te­ria­lien wünschen, Sie unter Kontur­un­re­gel­mä­ßig­keiten oder Narben leiden, sich eine moderate Brust– oder Gesäß­ver­grö­ße­rung wünschen und Sie sich womög­lich gleichsam störender Fettpolster entle­digen wollen.

Kann eine Eigen­fett­be­hand­lung an mehreren Stellen gleich­zeitig durch­ge­führt werden?

Genauso wie die Liposuk­tion auch ist eine Eigen­fett­be­hand­lung durchaus an mehreren Stellen und gleich­zeitig möglich. Aller­dings ist die Fettmasse auf Ihre eigenen Reserven beschränkt, sodass auch die Vergrö­ße­rung des gewünschten Körper­areals bei der Eigen­fett­be­hand­lung begrenzt ist.

Muss der Eingriff der Eigen­fett­be­hand­lung mehrmals wieder­holt werden?

An den Brüsten beispiels­weise kann pro Eigen­fett­be­hand­lung eine Vergrö­ße­rung von einer halben Körbchen­größe erzielt werden. Für den Aufbau einer größeren Brust sollten zwischen dem Erst- und dem Folge­ein­griff mindes­tens drei Monate vergehen, weitere Vergrö­ße­rungen sind dann ebenfalls nach je drei Monaten möglich. Sollten Sie ein einzei­tiges Verfahren mit deutli­cheren Augmen­ta­tionen (Vergrö­ße­rungen) wünschen, ist von der Eigen­fett­be­hand­lung abzuraten.
Bei Brust­ver­grö­ße­rungen bzw. Pover­grö­ße­rungen besteht grund­sätz­lich auch die Möglich­keit der Einlage von Silikon­im­plan­taten.
Im Sinne der Falten­be­hand­lung im Gesicht bzw. der angestrebten Hautver­jün­gung ist meist nur ein Eingriff bei der Eigen­fett­be­hand­lung notwendig.

Was muss ich vor der OP / Eigen­fett­be­hand­lung beachten?

Bei unter­ge­wich­tigen Patien­tinnen ist eine Fetttrans­plan­ta­tion / Lipofil­ling aufgrund mangelnder Fettde­pots ausge­schlossen, da schlichtweg zu wenig Fett für die Opera­tion zur Verfü­gung steht. Wenn Sie trotzdem ein Lipofil­ling wünschen, so raten wir zu einer Gewichts­zu­nahme von mindes­tens 5 kg vor dem Eingriff. Auch rauchende Patien­tinnen kommen für ein großvo­lu­miges Lipofil­ling nicht ohne weiteres in Frage, da eine ausrei­chende Blutver­sor­gung des Fetttrans­plan­tats durch das Nikotin nicht gewähr­leistet werden kann. Vor dem Eingriff sollten Sie das Rauchen somit für mindes­tens zwei Wochen unter­lassen oder zumin­dest reduzieren. Ebenfalls kann die Behand­lung mit Eigen­fett nicht erfolgen, wenn die Spender- oder Empfän­ger­re­gion infiziert (z. B. Lippen­herpes oder Akne) oder durch einen bösar­tigen Tumor (Krebs) infil­triert ist. Bei Patient¬innen, die unter Brust­krebs litten, wird ein Brust­aufbau oder eine Korrektur bzw. Vergrö­ße­rung mit Eigen­fett erst nach drei Jahren der Heilung empfohlen, weil die oben erwähnten Stamm­zellen im Fettge­webe und deren Produkte im Verdacht stehen, das Risiko für ein Tumorre­zidiv (Rückfall) zu erhöhen.
Wenn der Eingriff bei Ihnen durch­ge­führt werden soll, dürfen Sie sechs Stunden vor OP-Beginn keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen.

Sind Vorun­ter­su­chungen bei einer Eigen­fett­be­hand­lung notwendig?

Ob eine Eigen­fett­be­hand­lung / Lipofil­ling das Richtige für Sie ist, welche Risiken und Kompli­ka­tionen es gibt und ob sie bei Ihnen durch­führbar ist, erfahren Sie in einem Beratungs­ge­spräch mit Dr. Rippmann oder Chris­tian Roessing. Sollten Sie Vorer­kran­kungen haben oder ein umfang­rei­ches Lipofil­ling wünschen, so werden wir die entspre­chenden Vorun­ter­su­chungen veranlassen.
Welche Medika­mente sollten vor einer OP nicht einge­nommen werden und auf welche Genuss­mittel sollte im Vorfeld verzichtet werden?
Vor der Opera­tion sollten Sie auf das Rauchen verzichten und alle Medika­mente absetzen, die die Blutge­rin­nung hemmen (z. B. Aspirin). Bei der Einnahme von anderen Medika­menten bitten wir um Rücksprache mit uns, Ihrem Hausarzt oder unserem Narkosearzt.

Wie schnell bekomme ich einen Termin für das Lipofilling?

Einen Termin für die Eigen­fett­be­hand­lung / Lipofil­ling können Sie in Abhän­gig­keit der Auslas­tung unseres OP-Kalenders in unserer Praxis­klinik in Köln verein­baren. Empfeh­lens­wert ist ein Termin in kälteren Monaten, da ein in den meisten Fällen ein Kompres­si­ons­mieder zu tragen ist. Zur Verein­ba­rung einer Beratung freuen wir uns über Ihren Anruf oder eine E‑Mail. Gern wüssten wir im Voraus ob Sie bei Dr. Rippmann oder Chris­tian Roessing behan­delt werden möchten.

Wie lange sollte ich mich beurlauben lassen?

Da Sie nach der Opera­tion um das Spender­areal Kompres­si­ons­klei­dung tragen müssen und es nach der Absau­gung und Einsprit­zung des Fetts zu Hämatomen und Schmerzen kommen kann, empfehlen wir eine Beurlau­bung von ein bis zwei Wochen.

Welche Unter­lagen werden vor der Eigen­fett­be­hand­lung benötigt?

Die notwen­digen Unter­lagen werden von uns mitge­geben und zu gegebenem Zeitpunkt angefordert.

Wie verläuft die Eigen­fett­be­hand­lung und gibt es unter­schied­liche Methoden?

Für die Behand­lung mit Eigen­fett stehen unter­schied­liche Methoden zur Verfü­gung. Bei den meisten wird vor der Absau­gung des Fetts nach einer kleinen Stichin­zi­sion eine sogenannte Tumes­zenz­lö­sung einge­spritzt, die zum größten Teil aus Kochsalz­lö­sung besteht, um das Gewebe zu lockern und die Absau­gung zu verein­fa­chen. Zusätz­lich enthält sie das Hormon Adrenalin zur Veren­gung der kleinen Blutge­fäße und Minimie­rung der Blutung. Mit der Wasserstrahl-Methode (WAL) wird die Tumes­zenz­lö­sung als Wasser­stahl ins Gewebe gebracht, das Fett dabei gelockert, direkt abgesaugt und in einem Behälter gesam­melt. Bei der Gewin­nung des Fetts verwendet man stumpfe Kanülen und arbeitet mit geringem Sog, um so wenige Fettzellen wie möglich zu beschä­digen. Zudem benutzt man dafür relativ schmale Kanülen mit mehreren Öffnungen, damit möglichst kleine Fettläpp­chen gewonnen werden. Die Unver­sehrt­heit der Zellen und Größe der Läppchen ist nämlich bei der Trans­plan­ta­tion von hoher Relevanz: nur intakte Fettzellen verbleiben in der Empfän­ger­re­gion und nur kleine Fettläpp­chen können zentral ausrei­chend mit Nährstoffen versorgt werden. Nach der Absau­gung folgt die Aufbe­rei­tung des Materials, bei dem der Überschuss an Wasser, Öl und Zellresten nach schonender Zentri­fu­ga­tion oder bloßem Absetzen durch die Schwer­kraft entfernt werden muss. Bei der WAL wird das gewon­nene Fett im Lipokol­lektor von der Öl-Wasser-Fraktion getrennt. Das Öl und freie Zellbe­stand­teile würden bei einer Trans­plan­ta­tion zu starken Entzün­dungs­re­ak­tionen und dadurch zur Schädi­gung der Fettzellen führen. Auch beim Einspritzen des Fetts mit stumpfen Kanülen (nach einem kleinen Stich mit einer scharfen Kanüle) wird mittels geringen Drucks dafür gesorgt, dass die Zellen das Empfän­ger­areal unbeschadet errei­chen. Die unter­schied­li­chen Methoden des Lipofil­lings unter­scheiden sich vor allem in ihrem Equip­ment, der Absaug­technik und Aufbe­rei­tungs­pro­zedur, folgen aber alle dem oben beschrie­benen Prinzip.

Wie lange dauert der Eingriff?

Die Dauer des Eingriffs hängt maßgeb­lich von der zu trans­plan­tie­renden Fettmenge ab, kann aber aufgrund der vielen kleinen Arbeits­schritte und dem vorsich­tigen Umgang mit den Zellen bei größeren Trans­plan­taten mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Eine ungefähre OP-Zeit wird Ihnen der beratende Arzt im Vorge­spräch mitteilen.

Erfolgt der Eingriff ambulant?

Ob der Eingriff ambulant erfolgt, oder Sie für eine Nacht in unserer Einrich­tung bleiben, ist vom Umfang des Fetttrans­fers und Ihren Wünschen abhängig. Sollten Sie stationär bleiben, werden Sie rund um die Uhr von bestens ausge­bil­detem Pflege­per­sonal betreut. Meist ist es empfeh­lens­wert 1 Nacht in unserer Praxis zu bleiben.

Wird nur örtlich betäubt?

Die örtliche Betäu­bung kommt für den Eigen­fett­transfer nicht in Frage, da bewiesen wurde, dass die örtli­chen Betäu­bungs­mittel (Lokal­an­äs­the­tika) die Fettzellen schädigen und sie somit zu unbefrie­di­genden Resul­taten führen würden. Daher ist immer eine Narkose zur Gewin­nung von Eigen­fett notwendig.
In Ausnah­me­fällen (Korrek­turen im Gesicht etc.) kann auf eine Vollnar­kose verzichtet werden. Hierzu ist die Aufbe­rei­tung des entnom­menen Fettes aufwen­diger um das lokale Betäu­bungs­mittel aus dem entnom­menen Fett zu waschen. Wir werden Sie dementspre­chend gern beraten.

Ist das Ergebnis der Eigen­fett­be­hand­lung sofort sichtbar?

Nach der Opera­tion bzw. Eigen­fett­be­hand­lung ist das endgül­tige Ergebnis noch nicht sichtbar, da nicht alle verpflanzten Fettzellen einheilen und das unter­spritzte Areal noch geschwollen ist. Ebenfalls können kleine Einstich­stellen und blaue Flecken zu sehen sein, die aber in den meisten Fällen problemlos abheilen. Nach ca. vier Wochen kann bei einer Einhei­lungs­rate der Zellen von ungefähr 60 bis 80 Prozent vom finalen Ergebnis gespro­chen werden. Bis die abgesaugten Areale abgeschwollen sind, kann es jedoch bis zu sechs Monaten dauern.

Wie oft kann eine Eigen­fett­be­hand­lung an derselben Stelle wieder­holt werden?

Solange ausrei­chend Fett zur Trans­plan­ta­tion vorhanden ist, kann eine Eigen­fett­be­hand­lung so oft wie gewollt wieder­holt werden. Die Spender­re­gionen jedoch sollten nicht öfter als drei Mal verwendet werden, da das durch die voran­ge­gan­genen Liposuk­tionen entstan­dene Narben­ge­webe den Eingriff erschweren und es dort zu Unter­haut­de­fekten kommen kann. Auch muss eine Fettüber­fül­lung im Empfän­ger­areal vermieden werden. Diese bewirkt einen zu hohen Druck im Gewebe, der die ausrei­chende Durch­blu­tung verhin­dert und so zum Absterben der trans­plan­tierten Zellen führt.

Ist die Einnahme von schmerz­stil­lenden Medika­menten notwendig?

Ob Sie Schmerz­mittel nach einer Eigen­fett­be­hand­lung einnehmen müssen, ist von Ihrer indivi­du­ellen Schmerz­to­le­ranz abhängig. Die Medika­mente stehen in unserer Praxis­klinik für die Zeit direkt nach der Opera­tion ausrei­chend zur Verfü­gung. Weiterhin erhalten Sie ein Rezept über Schmerz­mittel wenn Sie unsere Praxis­klinik Köln verlassen.

Inwie­weit sind Korrek­turen nach der Eigen­fett­be­hand­lung nötig?

Ist zu wenig Fett einge­spritzt worden, so ist eine Korrektur möglich, aber mit einer erneuten Opera­tion verbunden. Wenn zu viel Fett einge­bracht wurde, kann dieses unter Umständen wieder abgesaugt werden. Im Gesicht oder der Hand aber werden nur wenige Milli­liter trans­plan­tiert, wodurch eine Korrektur meist nicht notwendig ist.

Was ist nach der Eigen­fett­be­hand­lung zu beachten?

Nach der Opera­tion / Eigen­fett­be­hand­lung muss an der Spender­re­gion für die Zeit von vier bis sechs Wochen ein Kompres­si­ons­mieder getragen werden. Dieses kann natür­lich gewaschen werden. Das Empfän­ger­areal wird häufig für drei bis vier Tage mittels Tapes in Form gebracht und sollte vorerst gekühlt und nicht mecha­nisch überstra­pa­ziert oder stark kompri­miert werden, denn dies kann zur Verla­ge­rung (Migra­tion) oder Absterben des Fetts führen. Zudem raten wir zu einem konstanten Gewicht, da auch das körper­ei­gene trans­plan­tierte Fett den Gewichts­schwan­kungen unter­liegt und bei massivem Gewichts­ver­lust verloren gehen kann.

Welche Tätig­keiten sollte ich nach dem Eingriff unterlassen?

Nach dem Eingriff sollten Sie ebenfalls für vier bis sechs Wochen keinen Sport treiben um erneuten Schwel­lungen vorzu­beugen. Duschen ist erlaubt, Baden jedoch erst nach Entfer­nung der Fäden.

Sieht man Einstiche, blaue Flecken o.ä. nach einer Eigenfettbehandlung?

Hämatome und Schwel­lungen nach einer Eigen­fett­be­hand­lung sind möglich, bilden sich aber meistens wieder zurück. Die Einstich­stellen sind dezent und werden an exponierten Stellen wie dem Gesicht oder der Hand, mit so dünnen Kanülen gesetzt, dass sie nicht lange sichtbar sind. Die Stichin­zi­sionen an der Spender­re­gion werden mit einem oder maximal zwei Stichen zugenäht und die Fäden nach sieben bis zehn Tagen wieder gezogen. Aus den Einstich­stellen fließt nach dem Eingriff für 24 h meist noch Flüssig­keit ab.

Ab wann kann ich wieder Sport machen?

Nach Ablegen des Mieders (also nach vier bis sechs Wochen) sind sport­liche Betäti­gungen wieder erlaubt. Zuvor ist Sport nur in Maßen erlaubt, da dieser eine erneute Schwel­lungs­nei­gung produziert.

Wann bin ich wieder arbeitsfähig?

Ob und wann sie wieder arbeits­fähig sind, obliegt auch Ihrer Entschei­dung. Bei körper­lich anstren­gender Arbeit raten wir zu einer länger­fris­tigen Beurlau­bung. Wir empfehlen sich ca. 1–2 Wochen vom beruf­li­chen Alltag fernzuhalten.

Gibt es bestimmte Kosmetika/Cremes, die nach dem Eingriff verwendet werden dürfen?

Sie können gerne Ihre alltäg­liche Pflege verwenden. Wenn Sie sich jedoch unsicher sind, fragen Sie einfach einen unserer Ärzte. Es gibt spezi­elle Pflege­prä­pa­rate, welche das Ergebnis einer Liposuk­tion unter­stützen. Bitte wenden Sie sich im Rahmen der Kontroll­ter­mine an unser Personal.

Wie kann ich das Ergebnis der Eigen­fett­be­hand­lung positiv beeinflussen?

Die von uns gegebenen Verhal­tens­re­geln sind so konzi­piert, dass ein optimales Ergebnis erzielt werden kann. Ein konse­quentes Tragen des Mieders und eine Kühlung in den ersten Tagen verrin­gern die Schwellung.

Welche Pflege­cremes werden nach der Behand­lung empfohlen?

Für die Einstich­stellen können (ggf. nach Entfer­nung der Fäden) pflegende Öle oder Salben verwendet werden. Optimal für die Pflege der verblei­benden Narben ist ein Silikongel, welches in unserer Praxis­klinik erworben werden kann und nach Fadenzug und Abfallen der Krusten auf die Narben aufge­tragen und einmas­siert wird. Gerne beraten wir Sie bei Ihrem Kontroll­termin über die Behand­lung Ihrer Narben.

Bleiben Narben nach einer Eigen­fett­be­hand­lung zurück?

An den Einstich­stellen verbleiben kleine strich- oder punkt­för­mige Narben, deren Lokali­sa­tion und Größe Ihnen im Gespräch gern erläu­tert werden.

Wie teuer ist eine Eigen­fett­be­hand­lung für die unter­schied­li­chen Regionen?

Die Kosten für die Eigen­fett­be­hand­lung sind indivi­duell unter­schied­lich, belaufen sich bei der Brust aber auf in etwa 3000 bis 4000 Euro, beim Gesäß auf ca. 3500 bis 5000 Euro und beim Gesicht auf ca. 1500 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Narkose, die Kompres­si­ons­wä­sche und ggf. Übernach­tung. Die genauen Kosten werden im Beratungs­ge­spräch mit Ihnen kalkuliert.

Gibt es Finan­zie­rungs­mo­delle wie Ratenzahlung?

Wir arbeiten mit einem externen Kredit­in­stitut zusammen, die Finan­zie­rungs­mo­delle werden über die Firma Medipay beantragt.

Übernehmen Kranken­kassen den Eingriff der Eigenfettbehandlung?

Aus rein ästhe­ti­schen Gründen wird die Kranken­kasse die Eigen­fett­be­hand­lung nicht übernehmen. Wenn bei Ihnen jedoch ein krank­hafter Befund (Narbe, Verbren­nung etc.) vorliegt, kann es sein, dass die Kranken­kassen die Kosten für die Behand­lung tragen. Die genauen Umstände werden wir Ihnen gerne im Beratungs­ge­spräch erläutern.

Welche Risiken gibt es grund­sätz­lich bei einer Eigenfettbehandlung?

Generell ist die Behand­lung mit Eigen­fett eine sehr risiko­arme Opera­tion, dennoch gibt es Kompli­ka­tionen. In den meisten Fällen treten an den abgesaugten und unter­spritzten Arealen Schwel­lungen, Schmerzen und Hämatome auf. Zusätz­lich kann es zu Missemp­fin­dungen (Paräs­the­sien) oder zur Taubheit kommen, die aber in den meisten Fällen nach maximal sechs Monaten nachlassen und verschwinden.

Wodurch können Kompli­ka­tionen entstehen?

Hämatome entstehen durch kleine Einblu­tungen. Schwel­lungen und Schmerzen sind Zeichen der Entzün­dungs­re­ak­tion und verzö­gertem Lymph­ab­fluss, die nach einem solchen Eingriff ganz normal sind. Fettne­krosen sind Folge einer Mangel­ver­sor­gung der Fettzellen und können auftreten, wenn zu große Fettläpp­chen trans­plan­tiert wurden, deren Zentrum nicht ausrei­chend mit Nährstoffen versorgt werden kann. Das frei werdende Öl kann dann nur sehr langsam abgebaut werden, sodass es von Fress­zellen umschlossen wird und ein Öl-gefüllter Hohlraum entsteht, der mit der Zeit fortschrei­tend verkalkt. Ölzysten bedürfen selten einer Punktion oder opera­tiven Entfernung.

Wie hoch ist das Risiko einer Infek­tion bei der Eigenfettbehandlung?

Die Einstich­stellen bei der Eigen­fett­be­hand­lung durch die Haut sind sehr klein und die Opera­tion wird unter sterilen Bedin­gungen durch­ge­führt, sodass das Risiko für eine Infek­tion minimiert wird. Zusätz­lich erhalten sie während der Opera­tion prophy­lak­tisch ein Antibio­tikum, welches Ihnen bei größeren Eingriffen postope­rativ in Tablet­ten­form weiter verab­reicht wird.

Können Nerven, Muskeln oder Blutge­fässe beschä­digt werden?

Dass kleine Hautnerven, Blut- und Lymph­ge­fäße beim Eigen­fett­transfer beschä­digt werden, lässt sich mit den zur Verfü­gung stehenden Methoden trotz stumpfer Kanülen leider nicht immer verhin­dern. Die Schäden sind jedoch meistens vorrüber­ge­hend und manifes­tieren sich als blaue Flecken (in Folge der Einblu­tung), Schwel­lung (in Folge des gestörten Lymph­ab­flusses) und als Taubheit oder Empfin­dungs­stö­rung in den betrof­fenen Regionen. Nach der Opera­tion kann es durchaus zu Muskel­schmerzen kommen, die aber auf eine Reizung der den Muskel umgebenden Faszie beruht. Da wir nur im Unter­haut­fett­ge­webe absaugen, kommt es in der Regel bei der Eigen­fett­be­hand­lung nicht zur Beschä­di­gung von Muskeln.

Wie hoch ist das Risiko, dass zu viel Fett abgesaugt werden?

Durch die Exper­tise unserer Ärzte und deren langjäh­rige Erfah­rung ist das Risiko einer „Übersau­gung“ gering. Eine Eigen­fett­be­hand­lung bei sehr schlanken Patien­tinnen, Patien­tinnen mit Binde­ge­webs­schwäche oder voran­ge­gan­genen Liposuk­tionen ist jedoch generell mit einem erhöhten Risiko für Dellen und Einzie­hungen verbunden.

Wie hoch ist das Risiko, dass zu viel Fett injiziert wird?

Eine leichte Überkor­rektur ist bei der Eigen­fett­be­hand­lung anfäng­lich normal, da 20 bis 40 Prozent der trans­plan­tierten Zellen nicht im Zielge­biet verbleiben. Eine dauer­hafte Überfül­lung ist aber auch hier aufgrund der ausge­reiften Technik und Erfah­rung von Dr. Rippmann und Chris­tian Roessing unwahrscheinlich.

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