Falten­be­handlung / Falten­un­ter­spritzung — Für eine jüngere Haut

Dem geneti­schen Alterungs­prozess entgeht leider niemand. Im Verlauf des Lebens entstehen Falten und Alterungs­er­schei­nungen v.a. im Gesicht durch verschiedene Einfluss­fak­toren, dabei unter­scheidet man mimische und alters­be­dingte Falten. Die mimischen Falten entstehen aufgrund eines Muskel­zuges unter der Haut, so entstehen z.B. die Zornes­falte und auch die Nasola­bi­al­falte.

Durch einen Dauerzug der Musku­latur über Jahre entstehen somit entspre­chende Falten, welche ab einem bestimmten Zeitpunkt sogar fortbe­stehen, wenn keine Gesichts­mimik durch­ge­führt wird. Hier kann man im Rahmen einer Falten­be­handlung / Falten­un­ter­spritzung z.B. frühzeitig mit einem bekannten, muskel­re­la­xie­renden Produkt entge­gen­wirken um den Muskelzug zu schwächen und die Falten­tiefe zu mildern.

Profil eines Frauengesichts

Termin verein­baren

QUICK-FACTS

Eingriffs­dauer

ca. 10–60 Minuten, je nach Umfang.

Klinik­auf­enthalt

Nein

Vor dem Eingriff

Keine Einschrän­kungen notwendig

Nach dem Eingriff

48 St. kein Sport machen

Kosten

indivi­duell je nach Umfang

Narben

Keine Narben­bildung nach der Falten­be­handlung

Allge­meines zur Falten­be­handlung

Dem geneti­schen Alterungs­prozess entgeht leider niemand. Im Verlauf des Lebens entstehen Falten und Alterungs­er­schei­nungen v.a. im Gesicht durch verschiedene Einfluss­fak­toren, dabei unter­scheidet man mimische und alters­be­dingte Falten. Die mimischen Falten entstehen aufgrund eines Muskel­zuges unter der Haut, so entstehen z.B. die Zornes­falte und auch die Nasola­bi­al­falte. Durch einen Dauerzug der Musku­latur über Jahre entstehen somit entspre­chende Falten, welche ab einem bestimmten Zeitpunkt sogar fortbe­stehen, wenn keine Gesichts­mimik durch­ge­führt wird. Hier kann man z.B. frühzeitig mit Muskel­re­laxans entge­gen­wirken, um den Muskelzug zu schwächen und die Falten­tiefe zu mildern.

Alters­be­dingte Falten hingegen entstehen durch einen Verlust der Elastin- und Kolla­gen­fasern im Unter­haut­gewebe. Diese produ­zieren sich im Alter nur verlangsamt neu und erschlaffen mit der Zeit. Weiterhin ist die Qualität der Kollagen- und Elast­in­fasern nicht mehr so hochwertig und langlebig wie in der Jugend, so dass es auf Dauer zu einem Verlust dieser Fasern kommt.

Auch äußere Einfluss­fak­toren wie Sonnen­licht, Hitze und Kälte, Verlet­zungen, Stress, Rauchen etc. wirken sich negativ auf die Langle­bigkeit der Kolla­gen­fasern aus. Die natür­liche Hautal­terung ist somit nichts anderes als eine Störung eines dynami­schen Gleich­ge­wichtes zwischen Abbau und Neupro­duktion von Elastin- und Kolla­gen­fasern.

Eine Falten­be­handlung lohnt sich bereits schon, wenn Sie erste Anzeichen von Falten oder Verän­de­rungen in Ihrem Gesicht bemerken. Das ist keines­falls alters­ab­hängig und kann sogar schon vor dem 30. Lebensjahr zu tollen Ergeb­nissen führen. Dabei können wir sowohl die stati­schen als auch die dynami­schen Falten wahlweise mittels einem bekannten und etablierten, muskel­ent­span­nenden Wirkstoff oder auch Hyaluron­säure behandeln. Welchen Effekt Sie für welche Zeit erwarten können, schildern wir Ihnen in einem ausführ­lichen Beratungs­ge­spräch.

Falten­be­hand­lungen werden heutzutage von einigen Fachrich­tungen durch­ge­führt, so können auch Derma­to­logen (Hautärzte) etc. diese Behand­lungen durch­führen. Von welcher Fachrichtung auch immer ausgeführt- Falten­un­ter­sprit­zungen sind eine sehr nachge­fragte Behandlung und werden immer beliebter.

Falten­be­hand­lungen sowohl mit Muskel­re­laxans als auch Hyaluron­säure dürfen rein rechtlich nur appro­bierte Ärzte jeglicher Fachrichtung durch­führen. Diese Eingriffe sind als Injek­tionen zu werten und demnach nur in erfahrene Hände zu geben.

Es sind jedoch auch Kosmetiker/-innen auf dem Markt, welche diese Injek­tionen durch­führen. Sie sollten sich bei der Auswahl jedoch auf die jeweilige Erfahrung und den Wohlfühl­faktor verlassen und Ihre Wahl entspre­chend treffen.

Es können bei der Falten­be­handlung sowohl einzelne Gesichts- als auch Körper­partien behandelt werden. Dabei ist es je nach Areal und Wunsch wichtig, das richtige Präparat für den gewünschten Effekt zu wählen. Wir arbeiten in unseren Praxen in Berlin und Köln mit sehr hochwer­tigen Partnern zusammen und können Ihnen somit quali­tativ hochwertige Produkte für jegliche Indikation anbieten.

Da Falten unter­schiedlich entstehen, empfiehlt es sich, diese auch unter­schiedlich anzugehen. Daher können dynamische Falten im Bereich der Stirn und der Zornes­falte aber auch im Bereich der Krähenfüße wunderbar mittels muskel­re­la­xie­rendem Mittel behandelt werden. Durch eine Blockade der neuro­mus­ku­lären Übertragung werden die für die Falten verant­wort­lichen Muskeln gelähmt und somit wird der Faltenwurf verhindert. Sicherlich verändert sich dadurch auch gering­fügig Ihre Mimik, so können Sie z.B. je nach Anwen­dungszone nicht mehr die Stirn runzeln, nicht mehr zornig schauen etc.. Die Wirkung lässt nach 3–6 Monaten nach und die Falten kommen leider wieder.

Andere Falten (z.B. Nasola­bi­al­falten) verstehen sich heute als eine generelle Verän­derung im Gesicht, was durch das Herab­sacken verschie­dener Fettdepots im Wangen­be­reich geschieht. Hierbei erfolgt das Unter­spritzen der Falten multi­di­men­sional, das heißt es erfolgt eine Analyse des gesamten Gesichtes um die Ursache von entspre­chenden Falten zu finden. Durch unsere Erfahrung können wir Ihnen im Beratungs­ge­spräch unsere Empfehlung gern aussprechen und Sie dementspre­chend behandeln.

Die typische Behandlung störender Falten findet im Gesicht statt. Dort kann man mit verschie­densten Techniken und Materialien arbeiten, um das Erschei­nungsbild positiv zu beein­flussen. Aber auch Hals und Dekollté sind häufig nachge­fragte Regionen und frischen das gesamte Erschei­nungsbild ebenfalls auf.

Je nachdem, welche Falten­be­handlung durch­ge­führt wird und welche Materialien benutzt werden, sieht idealer­weise das gesamte Erschei­nungsbild frischer aus. Unser Ziel ist es Sie natürlich zu verjüngen, daher legen wir viel Wert auf eine profes­sio­nelle Unter­spritzung mit hochwer­tigen Materialien. Je nach Wunsch und auch Ausmaß der bestehenden Falten­si­tuation sind teilweise auch mehrere Sitzungen notwendig, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Wir beraten Sie vor jeder Behandlung sehr ausführlich und zeigen Ihnen unsere Möglich­keiten mit verschie­denen Präpa­raten auf.

Welche Verfahren der Falten­be­handlung gibt es?

Falten kann man je nach Lokali­sation und Tiefe auf unter­schied­liche Art und Weise behandeln. Mimische Falten lassen sich hervor­ragend mittels einem bekannten Muskel­re­laxans behandeln. Statische Falten können sowohl mittels Hyaluron­säure als auch mittels Eigenfett wunderbar weich­ge­zeichnet werden.

Die moderne Falten­un­ter­spritzung versteht sich nicht mehr darin, einzelne Falten zu unter­spitzen, vielmehr sehen und lesen wir das Gesicht und zeigen Ihnen anhand Ihrer Alterungs­pro­zesse, warum es zu entspre­chenden Falten kommt oder bereits gekommen ist.

Worin unter­scheiden sich die einzelnen Verfahren? Vorteile?

Die verschie­denen Behand­lungs­ver­fahren unter­scheiden sich nach der Technik, dem Material und natürlich der Lokali­sation der gewünschten Unter­spritzung. Nach einer Analyse Ihres gesamten Gesichtes erläutern wir Ihnen genau, in welchen Arealen in Ihrem Gesicht Unter­sprit­zungen zu welchem Ergebnis führen.

Die Behandlung mittels dem Mittel zur Muskel­ent­spannung führt zu einer vorüber­ge­henden Lähmung der Gesichts­muskeln und wird meist im oberen Drittel der Gesichtes angewandt. Somit lassen sich sowohl die Region der Zornes­falte als auch die Stirn­region und Krähenfüße behandeln. In einigen Fällen ist es auch indiziert, im Bereich des Mundes bzw. der Nase mit sehr wenig Wirkstoff zu arbeiten. Welche Wirkungen damit erzielt werden, erläutern wir Ihnen genau anhand Ihres Gesichtes. Das Ergebnis hält ca. 4–6 Monate.

Mittels Hyaluron­säuren lassen sich sowohl Falten als auch Volumen­de­fizite in Ihrem Gesicht ausgleichen. Je nachdem welche Region zu behandeln ist bzw. wie tief die Hyaluron­säure gespritzt werden soll, umso unter­schied­licher ist die Konsistenz. Wir unter­scheiden zwischen sehr dünnflüs­sigen Hyaluron­säuren (z.B. zur Hauter­fri­schung, zur Behandlung am Auge oder Behandlung der Lippen) und festen Hyaluron­säuren, welche vor allem zur Volumen­gebung im Bereich des Jochbogens angewandt wird. Die Hyaluron­säuren unter­scheiden sich je nach Festigkeit auch in Ihrem Wasser­bin­dungs­ver­mögen, so hat eine dünnflüssige Hyaluron­säure weniger Wasser­bin­dungs­ka­pa­zität als eine feste.

Eine weitere Möglichkeit besteht in der Anwendung von Eigenfett. Hier wird in einer Operation (in Vollnarkose oder Lokal­an­äs­thesie) Ihr Fett aus entspre­chenden Depots gewonnen, speziell und aufwendig aufge­ar­beitet und im Anschluss in Ihr Gesicht etc. gespritzt. Eigenfett hat nicht nur volumen­ge­bende Eigen­schaften sondern wirkt auch hauter­fri­schend bzw. verjüngend durch enthaltene Stamm­zellen und Wachs­tums­fak­toren. Leider wachsen ca. 20–30% der trans­plan­tierten Stamm­zellen im Durch­schnitt nicht an, so dass der Eingriff ggf. wiederholt werden muss. Das angewachsene und trans­plan­tierte Eigenfett hält dauerhaft und unter­liegt im Weiteren sowohl Ihren Gewichts­schwan­kungen als auch Ihrer Hautal­terung.

Lassen sich alle Verfahren unein­ge­schränkt an allen Behand­lungs­partien durch­führen?

Je nach Behand­lungszone können verschiedene Verfahren zur Anwendung kommen. Meist ist es abhängig vom indivi­du­ellen Volumen­verlust und Hautzu­stand welches Unter­sprit­zungs­ver­fahren durch­ge­führt wird.

Für wen sind welche Methoden der Falten­bildung geeignet? In welchem Alter sind welche Verfahren / Methoden am wirksamsten?

Da es unter­schied­liche Verfahren der Falten­be­handlung gibt, muss die jeweils beste Kombi­nation für den Patienten im Rahmen eines Beratungs­ge­spräches gefunden werden. Jüngere Patienten profi­tieren häufig von Unter­sprit­zungen mittels bekanntem Muskel­re­laxans und/oder Hyaluron­säure. Wünschen die Patienten ein lang anhal­tendes Ergebnis und benötigen Sie zusätz­liche eine Hauter­fri­schung, ist ggf. eine Unter­spritzung mit Eigenfett sinnvoll.

Welche Methode man wählt ist indivi­duell sehr unter­schiedlich und wird mit Ihnen gemeinsam im Rahmen eines ausführ­lichen Beratungs­ge­spräches in unseren Praxen in Berlin und Köln besprochen.

Worin unter­scheidet sich die Falten­be­handlung vom Facelifting? Kann man Methoden kombi­nieren?

Die moderne Falten­the­rapie versteht sich als Erfri­schungskur für den Patienten. Dabei werden Verän­de­rungen im Gesicht im Rahmen des Alterns berück­sichtigt und ausge­glichen. Ein überschüs­siger Hautmantel kann somit durch eine Unter­spritzung diskret ausge­glichen werden. Wenn aber zuviel Hautmantel im Bereich der Wangen und des Halses vorhanden ist, kann meist nur mit einem Facelift ausge­glichen werden. Dabei kombi­nieren wir meist ein Facelift mit der Unter­spritzung von Eigenfett, um so Volumen auszu­gleichen und die Haut durch entspre­chende Wachs­tums­fak­toren zu erfri­schen.

Welche Vorteile bietet die Falten­un­ter­spritzung?

Die Unter­spritzung von Falten bzw. Gesichts­be­reichen mit Hyaluron ist eine schnelle, nicht­in­vasive Behandlung, nach der Sie meist sofort alltags­tauglich sind. Die Falte kann sofort gehoben werden, Sie können direkt nach der Unter­spritzung einen Effekt bemerken. Der Vorteil an der Hyaluron­säure gegenüber allen anderen Methoden ist, dass man diese mit einem spezi­ellen Enzym wieder auflösen kann. Die Wirkung vom muskel­ent­span­nenden Mittel muss nach der Injektion für 4–6 Monate abgewartet werden, es gibt kein Antidot (Gegen­mittel). Im Rahmen der Unter­spritzung mit Eigenfett geht dieses nach der Injektion meist um 20–30% zurück um dann dauerhaft zu bleiben.

Falten­un­ter­sprit­zungen im Gesicht bieten für Sie durch nur kleinste Korrek­turen den Vorteil, sich dauerhaft frisch und ausgeruht zu fühlen, ohne dass man Ihnen ansieht, unter­spritzt zu sein.

Was muss ich vor der Falten­be­handlung beachten?

Vor der Behandlung mit Hyaluron­säure ist vor Ihrer Seite aus nichts zu beachten. Sollten Sie im öffent­lichen Leben stehen bzw. wichtige Termine nach der Unter­spritzung wahrnehmen müssen, ist es zu empfehlen, die Unter­sprit­zungen vor einem Wochenende durch­zu­führen. So können ggf. kleinste Blutergüsse über das Wochenende reduziert werden. Nach einer Unter­spritzung sollten Sie für 24–48 h nicht saunieren, exzessiv Sport treiben, etc..

Nach einer Unter­spritzung mit Eigenfett ist die Hämatom­neigung meist ausge­prägter, daher sollten Sie sich nach diesem Eingriff 1–2 Wochen beurlauben lassen.

Bleibt mein natür­liches Aussehen / Mimik erhalten?

Wir achten darauf, dass während der Behandlung Ihr natür­liches Aussehen und Ihre gewünschte Mimik erhalten bleiben. Sicherlich wird durch die Wirkung vom Muskel­re­laxans, insbe­sondere im Bereich der Stirn, Ihre Mimik beein­flusst, dadurch aber Ihre Falten­bildung reduziert. Wir erklären Ihnen im Rahmen der Behand­lungs­planung vor jeder Unter­spritzung, welches Produkt wir in welches Gesichts­areal spitzen werden und welche Wirkung es dort bezweckt.

Nach einer ausführ­lichen Beratung entscheiden wir gemeinsam, welche Produkte für Sie in Frage kommen, um Ihre Wünsche bestmöglich zu erfüllen.

Sind Vorun­ter­su­chungen / Hautana­lysen notwendig?

Es sind im Rahmen einer Falten­be­handlung keinerlei Vorun­ter­su­chungen und Hautana­lysen notwendig. Sicherlich spielt jedoch die Hautbe­schaf­fenheit und Qualität der Haut in der Auswahl der verschie­denen Substanzen eine wichtige Rolle.

Welche Rolle spielen Medika­mente, die regel­mässig einge­nommen werden? Gibt es Medika­mente, auf die bei einer Behandlung verzichtet werden sollte?

Nach Möglichkeit sollten Sie blutver­dün­nende Medika­mente vor einer Unter­spritzung vermeiden. Dies könnte zu ungewollten Blutergüssen (Hämatomen) führen. Wenn Sie regel­mäßig blutver­dün­nende Medika­mente nehmen sollten, würden wir Sie bitten, uns dies vor einer Unter­spritzung mitzu­teilen.

Auf welche Kosmetika sollte im Vorfeld verzichtet werden?

Sie können Ihre täglichen Kosmetika wie gewohnt verwenden. Sollten Sie dazu spezielle Fragen haben, können Sie sich gern im Rahmen der Beratung an uns wenden.

Wie werden die Falten gestrafft / behandelt?

Zunächst wird im Rahmen einer ausführ­lichen Beratung entschieden, mit welchen Produkten wir in welchen Arealen Ihres Gesichtes arbeiten. Durch die Verwendung eines etablierten, muskel­ent­span­nenden Mittels werden entspre­chende Gesichts­muskeln gelähmt und der Faltenwurf wird dadurch aufge­hoben. So haben Sie für ca. 4–6 Monate in diesen Bereichen keine falten­pro­du­zie­rende Bewegung. Im Rahmen der vermin­derten Beweg­lichkeit reduziert sich auch die bereits vorhandene Falten­tiefe, so dass sich bestehende Falten durch die regel­mäßige Anwendung deutlich verbessern können.

Durch eine Unter­spritzung mit Hyaluron­säuren erfolgte eine Hebung der Falte aus der Tiefe heraus. Wir arbeiten mit unter­schied­lichen Hyaluron­säu­re­kon­zen­tra­tionen und somit unter­schied­licher Wasser­bin­dungs­ka­pa­zität, so dass verschiedene Falten­tiefen und auch Volumen­de­fizite behandelt werden können.

Unter Umständen kann auch eine Kombi­nation des Musekl­re­laxans und Hyaluron­säuren zu Ihrem Wunsch­er­gebnis führen. Zu Beginn jeder Behandlung sollten wir einen indivi­du­ellen Plan erstellen, welches Präparat wir zu welchem Zeitpunkt verwenden.

Wie lange dauert der Eingriff bei den einzelnen Verfahren?

Eine Falten­un­ter­spritzung dauert je nach Umfang 10–60 min. Meist geht eine einge­hende Beratung der Unter­spritzung voraus, in der wir Ihnen erläutern, welche Präparate wir in welchen Arealen verwenden.

Wie werden die behan­delten Stellen betäubt?

In empfind­lichen Regionen, z.B. um den Mund oder Lippen, kann vor der Unter­spritzung eine Betäu­bungs­creme aufge­tragen werden. Diese wirkt ca. 15 min ein und bewirkt eine Oberflä­chen­be­täubung, so dass die Unter­spritzung kaum schmerzt. Die meisten Hyaluron­säu­re­prä­parate sind mit einem lokalen Betäu­bungs­mittel versetzt, so dass die unter­spritzten Areale leicht taub werden. Das Taubheits­gefühl lässt nach 2–3 Stunden wieder nach.

Im Rahmen der Unter­spritzung mittels Muskel­re­laxans wird standard­mäßig keine Betäubung verwendet, da die leichten Schmerzen während der Behandlung nicht durch eine Betäu­bungs­creme minimiert werden können. Auf Wunsch können wir aber auch vor dieser Behandlung eine Betäu­bungs­creme auftragen.

Inwieweit ist die Falten­be­handlung spürbar oder schmerzhaft?

Sie werden im Rahmen der Falten­be­handlung nur wenig Schmerzen verspüren, da wir vor der Behandlung in gewissen Arealen die Haut betäuben und die Nadeln teils so dünn sind, dass Sie diese kaum spüren. Sicherlich sind die Einstiche nicht zu vermeiden, jedoch sind Sie mit normalen Spritzen nicht zu vergleichen. Vor der ersten Unter­spritzung hat man diesbe­züglich Angst, ist aber meist erstaunt, wie schmerzarm die Behandlung im Nachhinein ist.

Ist ein Klinik­auf­enthalt für eine Falten­be­handlung nötig?

Im Rahmen von Unter­sprit­zungen ist kein Klinik­auf­enthalt notwendig. Manche Patienten entscheiden sich im Hinblick auf die Gewinnung von Eigenfett auch zu kombi­nierten Eingriffen, wie z.B. einer Fettab­saugung oder einem Facelift, so dass in diesen Fällen eine Übernachtung notwendig werden kann.

Ab wann ist ein Ergebnis sichtbar?

Das Ergebnis ist nach einer Unter­spritzung mit Hyaluron­säure meist sofort sichtbar. Nach einer Behandlung mit bekanntem Muskel­re­laxans dauert das Einsetzen der Wirkung ca. 2–4 Tage, erst dann können Sie eine Verrin­gerung Ihres Falten­spieles bemerken.

Nach einer Unter­spritzung mittels Eigenfett ist die Haut meist noch geschwollen, es können durchaus auch Blutergüsse zu erkennen sein. Hier ist das endgültige Ergebnis nach ca. 6 Wochen zu verzeichnen.

Wie lange hält eine Falten­be­handlung mit Muskel­re­laxans?

Nach Einsetzen der Wirkung nach ca. 4 Tagen, zeigt sich die maximale Wirkung nach 2 Wochen. Im Anschluss reduziert sich die Wirkung indivi­duell. So kann man die Wirkung nicht genau vorher­sagen, vielmehr hängt die Wirkungs­dauer von Ihnen und dem verwen­deten Präparat ab.

Kehren die Falten wieder zurück?

Nachdem die Wirkung des bekannten Muskel­re­laxans nachge­lassen und auch die Hyaluron­säure sich wieder abgebaut hat, sind die Falten in annähernd gleicher Form zurück. Durch die Wirkung des muskel­ent­span­nenden Mittels und der Hyaluron­säuren werden regel­mäßig behan­delte Falten jedoch mit der Zeit deutlich flacher und unauf­fäl­liger.

Wie oft muss eine Falten­be­handlung mit Hyaluron­säure oder Eigen­fett­un­ter­spritzung durch­ge­führt werden?

Wie oft eine Behandlung mit entspre­chenden Materialien durch­ge­führt werden muss, hängt sehr vom Ausgangs­befund der Patienten ab. So kann eine junge Dame mit 35 nur eine Behandlung im Jahr mit Hyaluron­säure benötigen, eine Dame gleichen Alters oder älter benötigt ggf. mehrfache Anwen­dungen. Sicherlich ist die Anzahl der Behand­lungen auch abhängig von den finan­zi­ellen Möglich­keiten der Patienten. So ist es auch möglich, die geplanten Behand­lungen auf einen gewünschten Zeitraum zu verteilen und so die Wirkung zu verlängern.

Kann man die Wirkung der Falten­be­handlung durch andere Methoden unter­stützen oder verlängern?

Nein, die Wirkung und Wirkungs­dauer einer Behandlung mit dem Muskel­re­laxans hängt allein von der Dosis des Wirkstoffes und dem indivi­du­ellen Abbau des Präpa­rates im Muskel ab.

Wie lange nach der Behandlung sind Einstich­stellen oder Hautrö­tungen, Schwel­lungen etc. sichtbar?

In seltenen Fällen kommt es nach einer Unter­spritzung zu kleinsten Hämatomen und Schwel­lungen bzw. Hautrö­tungen. Diese sind meist kaum zu sehen, bzw. sehr gut zu überschminken.

Sind Schmerz­mittel notwendig?

Es sind im Rahmen einer Faltenbehandlung/ Falten­un­ter­spritzung keinerlei Schmerz­mittel notwendig. Da den meisten Hyaluron­säuren ein lokales Betäu­bungs­mittel beigemischt ist, sind die „Schmerzen“ direkt nach der Behandlung quasi kaum vorhanden und kommen im Weiteren auch nicht zu Tage.

Wie hoch ist das Risiko einer Infektion?

Das Risiko einer Infektion ist aufgrund der kleinsten Einstiche sehr gering. Vor jeder Behandlung wird Ihr Gesicht gründlich desin­fi­ziert um dieses Risiko zu vermeiden.

Inwieweit sind Korrek­turen nach einer Behandlung möglich, wenn ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden bin?

Korrek­turen sind innerhalb der ersten 2 Wochen nach einer Behandlung mit dem Wirkstoff zur Muskel­ent­spannung möglich. Dies ist meist der Fall, wenn noch ungewünschte Mimik vorhanden ist bzw. eine Asymmetrie im Falten­spiel besteht. Sollte die Behandlung mit dem Relaxans bereits vor längerer Zeit erfolgt sein, ist dies nicht mehr als Korrektur zu werten, da bereits Wirkstoff im Muskel abgebaut wurde.

Welche Tätig­keiten sollte ich nach einer Falten­be­handlung mit dem Muskel­re­laxans oder Eigen­fett­gewebe vermeiden?

Sie sollten 24 h nach einer Unter­spritzung sowohl mit bekanntem Muskel­re­laxans als auch Hyaluron­säure nicht exzessiv Sport treiben und auf Sauna-/ Dampf­bad­gänge verzichten. Nach einer Unter­spritzung mit Eigenfett sollten Sie 14 Tage entspre­chende Tätig­keiten vermeiden, da dort die Gewebs­schwellung durchaus ausge­prägter sein kann.

Bin ich sofort wieder arbeits­fähig?

Nach einer Falten­be­handlung mittels Muskel­re­laxans und auch Hyaluron­säure sind sie meist sofort wieder arbeits­fähig. Kleinere Schwel­lungen und Hämatome können problemlos kaschiert werden. Im Rahmen einer Eigen­fett­be­handlung kann es durchaus zu ausge­präg­teren Blutergüssen kommen, daher empfehlen wir hier, sich ca. 1–2 Wochen aus dem beruf­lichen Alltag zu nehmen. Je nach Ausmaß der Unter­spritzung werden wir Ihnen aber im Beratungs­ge­spräch mitteilen, mit welcher Ausfallzeit Sie zu rechnen haben.

Gibt es bestimmte Kommeetika, die nach der Falten­be­handlung nicht verwendet werden dürfen? Welche Pflege­cremes werden nach der Behandlung empfohlen?

Nach einer Falten­be­handlung jeglicher Art gibt es keinerlei Einschrän­kungen bezüglich Ihrer alltäg­lichen Kosmetika.

Ab wann können Kosmetika wieder aufge­tragen werden?

Kosmetika können in der Regel sofort wieder angewendet werden, da die Einstich­stellen sehr klein sind. Lediglich Eigenfett wird mit einer etwas größeren Kanüle einge­bracht, die Einstich­stellen brauchen ca. 2–3 Tage um zu verheilen.

Bleiben Narben an den Einstich­stellen zurück?

Im Rahmen von allen Falten­un­ter­sprit­zungen bleiben keine Narben an den Einstich­stellen zurück.

Wie teuer sind die einzelnen Methoden im einzelnen?

Die Falten­un­ter­spritzung mit Hyaluron­säure beginnt ab ca. 320 € und bemisst sich nach der Menge bzw. dem verwen­deten Produkt. Die Behandlung mit dem Muskel­re­laxans beginnt im Bereich der Stirn und Zornes­falte bei ca. 320 €. Eine Unter­spritzung mit Eigenfett ist meist kosten­in­ten­siver aufgrund der Aufbe­reitung des Eigen­fettes und beginnt ab ca. 1.500 €. Die Preis­findung versteht sich indivi­duell und wird selbst­ver­ständlich mit dem Patienten vor der Behandlung detail­liert besprochen.

Übernehmen die Kranken­kasse oder Zusatz­ver­si­cherer Teile der Falten­be­handlung?

Sowohl private als auch gesetz­liche Kranken­kassen übernehmen eine Falten­be­handlung nicht. Selten kann eine Narben­the­rapie mit Eigenfett durch die Kassen übernommen werden.

Welche Risiken gibt es bei der Falten­be­handlung grund­sätzlich?

Auch wenn eine Falten­be­handlung mit Muskel­re­laxans bzw. Hyaluron­säuren aus erfah­rener Hand wenige Risiken birgt, sollten Sie dennoch einige wichtige kennen.

Eine Falten­be­handlung mit dem Wirkstoff zur Muskel­ent­spannung kann selten Kopfschmerzen, eine leichte Übelkeit und natürlich Hämatome an den Einstich­stellen produ­zieren. Sehr selten kann sich der Wirkstoff in den Muskel des Oberlides verteilen und dort zu einem vorüber­ge­henden „Hängelid“ führen. Dies ist natürlich, wie auch die Wirkung des Mittels, rever­sibel und kann durch die Anwendung von spezi­ellen Augen­tropfen verbessert werden. Dennoch ist der Befund für die betrof­fenen Patienten in dieser Zeit sehr unangenehm.

Im Rahmen der Unter­spritzung mit Hyaluron­säuren können Hämatome, leichte Schwel­lungen und ein Brennen an den Einstich­stellen auftreten. Durch die Kombi­nation von Hyaluron­säuren mit lokalen Betäu­bungs­mitteln kann es zeitweise zu tauben Arealen kommen. Selten bis sehr seltene Neben­wir­kungen sind aller­gische und entzünd­liche Reaktionen, Verhär­tungen und Wanderung (Dislo­kation) der Hyaluron­säure in benach­barte Gesichts­areale.

Wodurch können Kompli­ka­tionen entstehen?

Die meisten Kompli­ka­tionen können im Rahmen einer ausführ­lichen Aufklärung besprochen werden. Dabei spielt eine blutver­dün­nende Medikation, vorhandene Allergien, vorherige Injek­tionen mit entspre­chenden Materialien eine große Rolle. Im Rahmen einer Unter­spritzung wissen wir genau, welche Zonen des Gesichtes sog. „Zonen mit Vorsicht“ sind und in welcher Tiefe sich wichtige Struk­turen befinden.

Kompli­ka­tionen entstehen leider sehr selten in schwie­rigen Regionen des Gesichtes (Unter­lid­region) bzw. bei Appli­kation der Hyaluron­säure in falsche Hautschichten. Durch unsere langjährige, auch operative Erfahrung als Plastische Chirurgen, wissen wir sehr genau, welche Präparate wir bei welchen Patienten verwenden können.

KÖNNEN GESICHTSNERVEN BESCHÄDIGT WERDEN?

Gesichts­nerven können nicht beschädigt werden, da die verwen­deten Nadeln sehr dünn sind. Durch die Unter­spritzung mit einem Gemisch von Hyalor­un­säure (inkl. lokalem Betäu­bungs­mittel) können die behan­delten Zonen jedoch vorüber­gehend taub werden. Dies hält meist 2–3 Stunden an.

Ist die Gesichts­mimik bei einer Behandlung mit dem Muskel­relexans einge­schränkt?

Je nach Behand­lungs­ausmaß mittels muskel­re­la­xie­rendem Mittel im Bereich der Stirn, der Krähenfüße, der Nase bzw. der Mund-/ Kinnregion kann es gewollt zu einer Einschränkung der Gesichts­mimik führen. Diese kann aber Ihren Wünschen entspre­chend moduliert werden, so dass Sie sich mit Ihrer Mimik wohl fühlen.

Sind bleibende Schäden möglich?

Bleibende Schäden sind nicht möglich. Die Wirkung lässt nach 3–6 Monaten zu 100% nach, ungewollte Hyaluron­säure lässt sich mit einem spezi­ellen Enzym wieder auflösen. Positive bleibende Schäden sind u.a. dass sich die eine regel­mäßige Unter­spritzung Binde­gewebe an entspre­chenden Stellen aufbaut und dort auch verbleibt.

Termin verein­baren

Weitere Leistungen

ZUR ÜBERSICHT