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Facelift


Dem genetischen Alterungsprozess entgeht leider niemand. Im Verlauf des Lebens entstehen Falten und Alterungserscheinungen v. a. im Gesicht durch verschiedene Einflussfaktoren. Dabei unterscheidet man mimische und altersbedingte Falten. Die mimischen Falten entstehen aufgrund eines Muskelzuges unter der Haut, so entstehen z. B. die Zornesfalte und auch die Nasolabialfalte.  Durch einen Dauerzug der Muskulatur über Jahre entstehen somit mimische Falten, welche ab einem bestimmten Zeitpunkt sogar fortbestehen, wenn keine Gesichtsmimik durchgeführt wird. Hier kann man z. B. frühzeitig mit Botox entgegenwirken um den Muskelzug zu schwächen und die Faltentiefe zu mildern. Altersbedingte Falten hingegen entstehen durch einen Verlust der Elastin- und Kollagenfasern im Unterhautgewebe. Diese produzieren sich im Alter nur verlangsamt neu und erschlaffen mit der Zeit. Weiterhin ist die Qualität der Kollagen und Elastinfasern nicht mehr so gut und langlebig wie in der Jugend, so dass es auf Dauer zu einem Verlust dieser Fasern kommt.

Äußere Einflussfaktoren

Auch äußere Einflussfaktoren wie Sonnenlicht, Hitze und Kälte, Verletzungen, Stress, Rauchen etc. wirken sich negativ auf die Langlebigkeit der Kollagenfasern aus. Die natürliche Hautalterung ist somit nichts anderes als eine Störung eines dynamischen Gleichgewichtes zwischen Abbau und Neuproduktion von Elastin- und Kollagenfasern.

Wann ist es sinnvoll, ein Facelift durchzuführen?

Sinnvoll ist ein Facelift v. a. bei einem entsprechenden Hautüberschuss und einer besonderen Hautqualität. Die Patienten stört vor allem das sogenannte „Hängebäckchen“, die Kontur des Unterkiefers verschwindet zunehmend, der Hals erschlafft, ein Doppelkinn tritt in Erscheinung. Empfehlenswert ist die Durchführung eines Facelifts im Alter von 45-65 Jahren, so kann man das Ergebnis lange genießen und der Hautalterung entgegenwirken.

Welche Arten des Faceliftings gibt es?

Beim Facelift unterscheidet man verschiedene Techniken und Zugangswege. Rein prinzipiell wird je nach zu liftender Zone nach Facelift, Halslift und Schläfenlift bzw. Stirnlift unterschieden. Sicherlich ist eine individuelle Kombination aus allen Maßnahmen sinnvoll.

Können einzelne Gesichtspartien gesondert geliftet werden?

Sicherlich können einzelne Partien, insbesondere der Hals sowie auch die Stirn geliftet werden.

Wie wird sichergestellt, dass ein Facelift nicht maskenhaft aussieht?

Den bestmöglichen und auch natürlichsten Erfolg erreicht man mit einem sogenannten „Extended-Face-Lift“, bei welchem nicht nur die Haut, sondern auch der Muskel und das Fettgewebe unter der Haut (SMAS-Lift) gestrafft werden. Dies sichert auch, dass die gestraffte Haut nicht nachgibt, der Operationseffekt somit langanhaltend ist und möglichst wenig Zug auf den Wundrändern besteht. Somit vermeidet man ein operiertes, überstrafftes und maskenhaftes Aussehen und erzielt ein natürliches und frisches Aussehen, ohne das sich die Gesichtszüge wesentlich verändern.

Sehe ich danach wirklich jünger aus?

Ja. Zunächst wirken Sie natürlich durch den Eingriff noch deutlich mitgenommen. Der Heilungsprozess dauert erwartungsgemäß ca. 2-3 Wochen, dann sind die Hämatome nur noch zu erahnen. Durchschnittlich werden Sie durch ein Facelift ca. 5-10 Jahre jünger geschätzt. Häufig zeigen sich die Patienten auch deutlich zufriedener mit Ihrem Aussehen und präsentieren sich mit einem neuen Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.

Vor dem Eingriff

Welche Verfahren des Facelifts gibt es? Kann man Verfahren kombinieren?

Bei einem Facelift kann man zwischen vielen verschiedenen OP- Verfahren auswählen und auch beliebige Verfahren miteinander kombinieren. Dabei unterscheidet man zwischen einem klassischen Facelift, einem Mini-Facelift und einem Hals bzw. Stirnlift. Dabei wird nicht nur die Haut, sondern auch die eine tiefer gelegene Bindegewebsschicht gestrafft (SMAS-Lift). Häufig wird in unserer Praxis der Eingriff des Faceliftes mit einer Eigenfettunterspritzung im Gesichtsbereich bzw. einer Oberlidstraffung kombiniert.

Was muss ich vor der OP beachten?

Vor der Operation sollten sie laut den Vorgaben des Narkosearztes nichts Essen, Trinken und Rauchen. Generell ist um die Operation ein drastisches Vermindern des Nikotinkonsums zu empfehlen, da Rauchen auf die Wundheilung einen deutlich negativen Einfluss hat. Am OP-Tag sollten Sie, soweit es Ihnen möglich ist, ungeschminkt kommen und keine Wimpernverlängerungen (v.a. bei einer Kombination mit einer Lidstraffung) tragen. Weiterhin ist die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten vor der OP zu vermeiden.

Welche Vor­unter­suchungen sind not­wen­dig?

Eine Blutabnahme mit dem entsprechenden Nachweis von unauffälligem Blutbild und unauffälliger Blutgerinnung sind wichtig, um sowohl für uns Plastische Chirurgen, als auch für den Anästhesisten (Narkosearzt) optimale Voraussetzungen zu schaffen. Es sind vor der Operation ca. 2-3 Vorgespräche notwendig, um mit Ihnen die Wünsche und Vorstellungen sowie die chirurgischen Maßnahmen zu klären und sich gegenseitig kennenzulernen. Denn nur wenn Sie Vertrauen in uns finden, werden Sie auch mit dem Operationsergebnis mehr als zufrieden sein und sich in Ihr letztes Jahrzehnt zurückversetzt fühlen.

Welche Rolle spielen Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden?

Im Rahmen der Vorgespräche sollte Sie uns Ihre regelmäßigen Medikamente nennen können, nur so ist es möglich, blutverdünnende Medikamente rechtzeitig abzusetzen. Sonstige Medikamente, z. B. Ihre Schilddrüsen und Blutdruckmedikamente, können meist laut Anordnung weiter genommen werden. Der Narkosearzt bespricht mit Ihnen aber nochmals genau, welche Medikamente sie vor bzw. am OP-Tag nehmen sollten und welche nicht.

Welche Medikamente sollten vor einer OP nicht eingenommen werden?

Vor der Operation sollte man v.a. auf die blutverdünnenden Medikamente (ASS (Aspirin), Falithrom, Marcumar, Xarelto etc.) verzichten. Da durch das Absetzten der Medikation auch häufig ein hohes Risiko an Nebenerkrankungen vergesellschaftet. Daher würden wir Sie bitten, sich bei Begleiterkrankungan am Herzen etc. sich vor der Operation nochmals mit Ihrem Hausarzt bzw. Facharzt auseinanderzusetzten, um ein zusätzliches Risiko um die Operation zu vermeiden.

Ablauf

Wie lange dauert der Eingriff?

Der Eingriff dauert je nach Operationstechnik und Verfahren ca. 4 Stunden.

Ist ein Klinikaufenthalt nötig?

Wir empfehlen jedem Patienten ein Aufenthalt von mindestens 1-2 Nächten in unserer Praxisklinik bzw. Belegklinik. Wenn Sie allein zu Hause sind bzw. einen weiten Anfahrtsweg haben,  ist es auch gern gesehen, wenn Sie 3 Nächte bei uns bleiben.

Wann kann stationär behandelt werden?

Stationär kann behandelt werden, wenn die Anzahl an Nebenerkrankungen zu riskant ist, um den Eingriff in unserer Praxisklinik durchführen zu lassen. Hier besteht die Möglichkeit einer stationären Behandlung in der Belegklinik in Berlin-Zehlendorf.

Wer führt die Operation durch?

Die Operation wird wahlweise von Herr Dr. Rippmann bzw. Dr. Roessing durchgeführt. Die Wahl des Operateurs liegt ganz bei Ihnen. Gern können Sie uns in einem persönlichen Gespräch kennenlernen.

Welche Narkose wird empfohlen?

Ein Facelift wird immer mit einer Vollnarkose durchgeführt. Zusätzlich wird die Haut im Bereich des Gesichtes mit einem lokalen Betäubungsmittel unterspritzt,  damit einerseits die Blutungstendenz verringert wird, andererseits das Gewebe besser zu präparieren ist.

Wie verläuft die Operation?

Am Tage der Operation kommen Sie zur vereinbarten Zeit in unsere Praxisklinik. Dort werden Sie von unserem Personal in Empfang genommen und in Ihr Zimmer begleitet. Nachdem Sie sich dort eingerichtet haben, kommen sowohl der Operateur, als auch der Narkosearzt erneut zu Ihnen um die letzten Fragen zu beantworten. Den Aufklärungsbogen haben sie bereits während der Beratungsgespräche ausgefüllt und unterschrieben. Bei allen vorliegenden Unterlagen und Ihrem Einverständnis, begleiten wir Sie in den Operationssaal und der Narkosearzt  beginnt mit der Einleitung der Narkose. Nachdem wir Ihr Gesicht mit einer sanften Desinfektionslösung gewaschen haben, wird alles steril abgedeckt. Die Anzeichnungen des Operateurs werden nochmals erfrischt, anschließend wird die zu straffende Region mittels einer Lösung unterspritzt. Dies trägt einerseits zu einer verminderten Blutung bei, andererseits können durch das Einspritzen die Gewebeschichten besser präpariert werden.

Nun wird auf einer Seite vor dem Ohr bzw. um das Ohrläppchen begonnen die Haut vom Untergrund abzuheben. Dabei wird die Haut unter Schonung der Nerven- und  Gefäßstrukturen bis auf die Höhe der Mundwinkel bzw. Unterkiefer präpariert. Um den Hals entsprechend  zu straffen wird ein Schnitt entlang des Haaransatzes hinter dem Ohr gemacht. Unter konsequenter Blutstillung und schonendem Umgang mit der Haut wird nun das überschüssige Gewebe zum Teil Richtung Schläfe bzw. Nacken verlagert und entsprechend fixiert. Es werden 2 Wunddrainagen eingelegt, welche hinter dem Ohr ausgeleitet werden. Im behaarten Bereich werden die Wundränder mit Klammern verschlossen, im sichtbaren Bereich durch eine kosmetische Hautnaht. Zusätzlich kann bei einem eingetretenen Volumenverlust das Einspritzen von Eigenfett (speziell aufbereitetes, von Ihnen abgesaugtes Fett) dauerhaft erschlaffte Zonen des Gesichtes auffrischen.  Am Ende erfolgt die Anlage eines Kopfverbandes, welcher durch eine leichte Kompression eine ausgeprägte Blutergussneigung verhindert.

Nach dem Eingriff

Kann die Haut sich im Nachhinein verziehen oder verrutschen?

Die Haut im Gesicht kann nach einem Facelift nicht verrutschen. Wenn die Schwellung zurückgegangen ist, kann der Hautmantel wieder etwas schlaffer wirken, er ist aber deutlich straffer und fester als zuvor. Sicherlich kann es leider auch einmal zu kleineren Wundheilungsstörungen kommen, im Rahmen regelmäßiger Wundkontrollen und ggf. einer kleinen Nachkorrektur ist dies aber schnell wieder vergessen.

Wie lange hält ein Facelift?

Mit einem Facelift können Sie gut und gerne ca. 10 Jahre zurückdrehen. Das Facelift hält somit den Hautmantel straff, aber auch dieser zeigt im Verlauf der Zeit wieder Anzeichen der Hautalterung. Somit kann man sagen, dass das Ergebnis des Faceliftes hält, aber eben nur so lange, bis die erneuten Anzeichen der Hautalterung langsam wieder auftreten.

Kehren die Falten wieder zurück?

Leider kehren die Altersanzeichen der Haut im Gesicht sukzessive wieder zurück, es dauert aber einige Zeit, bis der ursprüngliche Zustand vor dem Facelift erreicht ist. Es kann daher bei manchen Patienten notwendig sein, ggf. ein zweites Facelift durchführen zu lassen, wenn das erste Facelift im Alter von ca. 45 durchgeführt wurde.

Wie oft kann ein Facelift durchgeführt werden?

Aus unserer Sicht ist ein Facelift unter optimalen Voraussetzungen nur einmal nötig. Auch wenn die Zeichen der Hautalterung wieder auftreten, kann man über ein erneutes Facelift nachdenken. Mehr als  zwei Facelifts sind nicht empfehlenswert, da die Haut nach jeder OP unter einem enormen Stress steht und narbig mit dem Untergrund verheilt. Dies macht es auch für weitere Operationen zunehmend schwieriger die Gesichtshaut zu präparieren. Daher sind auch entsprechende Risiken deutlich größer.

Welche Medikamente werden eingesetzt? Welche Nebenwirkungen haben die Medikamente?

Zum einen werden Medikamente im Rahmen der Narkose eingesetzt. Diese können zu Übelkeit und einem Kältegefühl nach der OP führen. Die Benommenheit nach der OP lässt schnell nach, so dass Sie meist schon nach 1-2 Stunden wieder mit Hilfe zur Toilette gehen können. Nach der Operation müssen Sie ein Antibiotikum und Schmerzmittel einnehmen. Das Antibiotikum (Cefuroxim) ist ein Standardantibiotikum und wirkt prophylaktisch gegen Infektionen der Haut. Selten macht dies Übelkeit oder einen Hautausschlag, wenn dies auftritt bitten wir Sie uns dies rechtzeitig mitzuteilen. Das Schmerzmitttel (Ibuprofen) kann selten Übelkeit und ein Völlegefühl auslösen, ggf. ist es notwendig, ein Magenschutzprapärat zusätzlich einzunehmen.  Meist halten sich die Schmerzen aber in Grenzen, so dass eine regelmäßige und vor allem langfristige Einnahme des Schmerzmittels gar nicht notwendig ist.

Wie hoch ist das Risiko einer Infektion?

Da Sie schon während der Operation durch den Narkosearzt ein Antibiotikum erhalten und wir unter strengen sterilen Bedingungen arbeiten, minimiert sich das Infektionsrisiko deutlich. Auch im weiteren Verlauf erhalten Sie ein Antibiotikum als Tablette, so dass auch dort ein mögliches Infektionsrisiko minimiert wird.

Wie schütze ich mich am besten vor einer Infektion?

Es ist erlaubt bereits ab dem ersten Tag den Kopf zu duschen, dies minimiert die Wundinfektion, da durch das Abspülen alter Blutreste ein sauberes Wundmilieu erreicht wird. Bitte vermeiden Sie bis zum Fadenzug ein Eincremen der Wunden. Frische Operationswunden brauchen zunächst viel Ruhe um zart zu verheilen, zudem erhöht sich durch das Auftragen von Salben das Infektionsrisiko. Nachdem die Fäden im Rahmen unserer Sprechstunde gezogen worden sind, erläutern wir Ihnen nochmals die Narbenpflege und den weiteren Umgang mit den Narben.

Inwieweit sind Korrekturen nach einer OP möglich?

Manchmal lassen sich kleine Nachkorrekturen leider nicht vermeiden. Wir möchten, dass Sie mit dem Endergebnis der OP zufrieden sind, daher kontrollieren wir in regelmäßigen Abständen das OP- Ergebnis. Wenn an kleinen, gerechtfertigten Arealen noch gewisse Nachkorrekturen dazu führen, Sie noch glücklicher zu machen, können wir dies gern in einer lokalen Betäubung durchführen.

Wie hoch ist das Risiko, eine Korrektur machen zu müssen?

Das Risiko eine Korrektur durchführen zu müssen ist generell gering. Sicherlich möchten wir, dass Sie so zufrieden wie nur möglich sind, daher ist es manchmal aus nachvollziehbaren Gründen notwendig eine kleine Korrektur durchzuführen.

Was ist nach einer OP zu beachten?

Nach der Operation verbleiben Sie noch ein oder zwei Nächte in unserer Praxisklinik. Die Wunddrainagen, welche in beide Wangen eingelegt werden, werden meist am ersten Tag nach der Operation gezogen. Sie sollten sich bestmöglich schonen und die Wangen noch leicht kühlen, um dem Schwellungszustand entgegenzuwirken. Sport und körperlich anstrengende Tätigkeiten sowie Sauna und Dampfbäder sind für die ersten 4-6 Wochen noch zu vermeiden, da die Schwellung durch einen Blutdruckanstieg wieder zunehmen kann. Sie bekommen für die ersten 1-2 Wochen ein Band, welches die Kinnregion weiterhin komprimiert bzw. Pflasterstreifen auf die Wunden um diese zu schützen. Durch Schlafen mit erhöhtem Oberkörper gehen Schwellungen und Blutergüsse schneller zurück. Nachdem die Fäden nach 2 Wochen gezogen werden, können Sie langsam mit einer Massage bzw. Lymphdrainage im Bereich der Wangen beginnen. Weitere Instruktionen bezüglich der Narbenpflege etc. werden wir Ihnen im Rahmen der Kontrolltermine geben.

Wie lange werden blaue Flecken und/oder Schwellungen zu sehen sein?

Die Intensität von blauen Flecken und Schwellungen ist leider nicht immer voraussehbar. Wichtig ist, dass Sie keinerlei blutverdünnende Medikamente eingenommen haben. Dann halten die Hämatome bzw. Schwellungen ca. 14 Tage in abnehmender Intensität an. Voll „gesellschaftsfähig“ sind meist erst ab nach 3 Wochen.

Ist Bettruhe erforderlich?

Strenge Bettruhe ist nicht erforderlich, Sie sollten sich aber für ca. 2 Wochen eine berufliche Auszeit gönnen, da die frühen Anzeichen eines Faceliftes noch erkennbar sind (Schwellung, Hämatome und frische Narben).

Welche Tätigkeiten sollte ich nach der OP unterlassen? Ab wann kann ich wieder Sport machen?

Nach der Operation sollten Sie körperlich anstrengende Tätigkeiten möglichst vermeiden. Dazu gehört auch ein Sportverzicht für ca. 4-6 Wochen um den Schwellungszustand zu reduzieren.

Wann bin ich wieder arbeitsfähig?

Arbeitsfähig ist man meist nach 14-21 Tagen. Dann sind die Schwellungszustände zurückgegangen und man kann sich dem normalen Berufsalltag stellen. Sicherlich hängt der Beginn der Arbeitsfähigkeit auch vom ausgeübten Beruf ab, so kann eine Moderatorin bzw. ein Modell nicht unbedingt nach 14 Tagen wieder Ihren Beruf aufnehmen. Diese Entscheidung obliegt Ihnen selbst.

Gibt es bestimmte Kosmetika, die nach der OP nicht verwendet werden dürfen?

Nach der OP können alle Kosmetika verwendet werden, im Bereich der Narben sollten Sie allerdings ca. 2,5 Wochen warten bzw. nur nach Anweisung des Arztes etwas verwenden. Aggressive Peelings bzw. Laserbehandlungen sollten jedoch für  4-6 Wochen nach der OP pausiert werden.

Welche Pflegecremes werden nach der Behandlung empfohlen?

Nach dem Fadenzug empfehlen wir ein Auftragen von speziellen Silikonpräparaten, welche man als Creme aber auch als Pflaster auftragen kann. Die sonstige Gesichtshaut kann wie zuvor gepflegt und geschminkt werden.

Ab wann können Kosmetika wieder aufgetragen werden?

Kosmetika können bereits einige Tage nach der OP verwendet werden. Dabei ist darauf zu achten, dass diese nicht in Kontakt mit den frischen Operationswunden geraten. Das übliche Pflege- und Schminkritual kann dann unverändert fortgeführt werden.

Narben

Bleiben Narben nach dem Eingriff zurück?

Je nach Ausmaß des Faceliftes verlaufen die Narben im Bereich der Schläfe um das Ohr herumziehend bis in den Haaransatz über dem Felsenbein hinter dem Ohr. Dort entstehen meist feine Narben, welche durch die gute Heilung im Gesicht nach einem halben Jahr kaum noch sichtbar sind. Sollten Sie zu einer überschießenden Narbenbildung neigen, bitten wir Sie uns dies vor der OP mitzuteilen, damit wir dies berücksichtigen können.

Kosten

Wie teuer ist ein Facelift?

Ein Facelift kostet ca. 6.500 € zuzüglich der Kosten für die Narkose und 1-2 Übernachtungen. Weiterhin kommen Kosten für das Kompressionsband bzw. die Narbenpflege auf Sie zu. Je nach Ausmaß des Faceliftes bzw. eventuellen Kombinationseingriffen (z. B. Oberlidplastik) erlauben wir uns einen Kombinationspreis zu vereinbaren.

Gibt es Finan­zierungs­modelle wie Raten­zahlung?

Über unser Partnerunternehmen Medipay bieten wir eine sichere Ratenzahlung an. Fragen Sie uns im Rahmen des Aufklärungsgespräches über Ihre Möglichkeiten.

Wann übernehmen Krankenkassen den Eingriff?

Sowohl die privaten, als auch die gesetzlichen Krankenkassen werden diesen Eingriff nicht übernehmen. Bei jeder Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse müssen harte Gründe hervorgebracht werden, warum dieser Eingriff übernommen werden soll. Da ein Facelift rein ästhetische Gründe hat, sind diese Chancen nahezu aussichtslos.

Risiken

Welche Risiken gibt es grundsätzlich?

Generell gelten auch für ein Facelift allgemeine Risiken einer Operation. Insbesondere Blutungen und Nachblutungen können auftreten und ggf. einen erneuten Eingriff erforderlich machen. Nach der Operation zeigen sich meist eine ausgeprägte Schwellung und Blutergüsse im Bereich des Unterkiefers, welche aber in den ersten 2 Wochen nahezu verschwinden. Diese sind teils mit einem Spannungsgefühl und leicht ziehenden Schmerzen vergesellschaftet. Es können zunächst leichte Asymmetrien und Konturunregelmäßigkeiten im Gesichtsbereich auftreten, insbesondere wenn eine zusätzliche Unterspritzung mit Eigenfett stattgefunden hat. Aufgrund der Anhebung einzelner Hautpartien, kann es nach der Operation, ggf. aber auch noch bis zu 3 Monaten nach dem Eingriff zu Sensibilitätsstörungen im Gesichtsbereich und um die Ohren kommen. Da wir im Rahmen unserer OP-Technik das SMAS nicht anheben, ist der Gesichtsnerv (N. facialis) nicht gefährdet. Er kann lediglich durch eine Straffung des SMAS und den aufkommenden Druck leicht gestresst sein. Daher kommt es nur in Ausnahmefällen zu einer vorübergehenden Lähmung des Gesichtsbereiches (z. B. Augenbraue, Unterlippe).

Bei jeder Operation entstehen Narben, auch hier kann es nach der Operation zu leicht verhärteten und geröteten Narben kommen. Im Laufe der Zeit werden diese aber durch eine entsprechende Narbenpflege und Massage zart und unauffällig. Selten kommt es bei vordispositionierten Patienten zu auffälligen Narbenwucherungen (Keloide). Insbesondere bei Rauchern ist die feine Durchblutung des Gewebes gestört und so können temporäre Wundheilungsstörungen bzw. auch Nekrosen (abgestorbene Haut) entstehen. Im Bereich des Ohrläppchens kann durch die schrumpfende Narbe ein Verziehen des Ohrläppchens auftreten, bzw. der Haaransatz sich verlagern. Durch die Anhebung des Mittelgesichtes kann sich auch Ihre Mimik verändern, der gewünschte Effekt ist eine Betonung der Jochbeine und eine klare Unterkieferkante. Sie sehen jünger, frischer und natürlich schön aus- aber keineswegs sieht man Ihnen ein überstrafftes Facelift an.
Sicherlich können all diese Komplikationen abschrecken und Ihnen Angst bereiten, jedoch müssen Sie aus unserer Sicht über alle Risiken dieser OP informiert werden. Wir hoffen im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgespräches Ihnen das notwendige Vertrauen geben zu können.

Wodurch können Komplikationen entstehen?

Meist entstehen Komplikationen aufgrund einer zu geringen OP-Zahl des Operateurs bzw. sind leider Gottes manchmal auch Schicksal behaftet. Auch wenn wir uns bemühen, so exakt wie möglich zu operieren und alle Strukturen zu schonen, können Nachblutungen oder Nervenverletzungen auftreten. Mit unserer langjährigen Erfahrung und einer hohen Anzahl von Facelifts, können wir auch Ihnen keine komplikationslose OP garantieren, jedoch dafür sorgen, dass die Wahrscheinlichkeit der Komplikationen so gering wie möglich ist.

Können Gehör oder Sehkraft beeinträchtigt werden?

Das Gehör und auch die Sehkraft können nicht beeinträchtigt werden. Lediglich eine vorübergehende Bindehautentzündung kann auftreten.

Alternative Behandlung

Welche anderen Methoden gibt es außer einer Operation?

Hier sind nichtinvasive Methoden zu nennen, dazu zählen Laserbehandlungen, Behandlungen auf der Basis von Radiofrequenz und Wärme. Sie führen zu einem Erhitzen der unteren Hautschichten und somit nach mehrfachen Behandlungen zu einem Straffungseffekt. Der überschüssige Hautmantel bleibt aber bestehen und somit sind die Ergebnisse nicht mit denen eines Faceliftes vergleichbar.

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Auf einen Blick

Dauer des Eingriffs: ca. 4 Stunden

Narkoseart: Vollnarkose

Klinikaufenthalt: 1-2 Nächte empfohlen

Vor dem Eingriff: Vor OP nicht essen, trinken und rauchen

Nach dem Eingriff: 1-2 Wochen Kompressionsband tragen

Kosten: individuell je nach Umfang

Narbenbildung: feine Narben, nach 6 Monaten kaum noch sichtbar

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